SCHLUSS | Extras | Ungesagtes & Unveröffentlichtes

Wie das so ist, auch hinter dieser Geschichte stehen tausend Gedanken und jahrelange Arbeit. Ein paar Sneak Peaks habe ich für euch vorbereitet.

Die Szene, die sich verselbständigt hat.
Der letzte Name, der sich geändert hat.
Die letzte Szene, die aus dem Buch geflogen ist.
Das versteckte Konzept hinter den sieben Persönlichkeiten aus dem Scharonn.

Warum die Schritte im Übergang zur anderen Welt keine Erfindung sind (Bewusstseinszustände, Astralreise, OBE).
Ein paar Schnappschüsse der Protagonisten
Der helle Ton des Schargalls

Und noch dies: Der Weg im Selfpublishing ist steinig. Alle winken ab. Vielleicht hat jemand von euch noch eine Idee, wie ich ein, zwei, drei Schritte weiterkomme. Was ändern? Wo ansetzen? Was ausprobieren? Hey, ich bin superdankbar um eure Ideen! Hier gehts lang!

Kim ist mir komplett entglitten. Um das zu verstehen, muss ich im Plott von Band 2 an den Punkt zurückgehen, an dem Isaac und Bendix nach Kingsstep aufbrechen. Bis dahin war alles geplant. Alles unter Kontrolle. Selbst der vorzeitige Abbruch in Kingsstep war bereits in groben Zügen geschrieben. Offen war nur noch, was Lucas, Kim und Tammy parallel zu den Kingsstep-Tagen von Bendix und Isaac tun würden.

Die Umgestaltung des Transporters war gesetzt. Und unbedingt wollte ich das Gespräch einbauen, in dem Kim zum ersten Mal etwas mehr von sich preisgibt. Das funktionierte beim gemeinsamen Malen überraschend gut. Doch danach entstand plötzlich eine Lücke. Ich brauchte für den nächsten Morgen eine kurze Überbrückung, ein paar knackige Absätze. Das Momentum: Tammy und Kim allein im Transporter auf dem Schrottplatz.

Ich schloss die Augen und stellte mir die Szene vor. Ohne Plan. Einfach die beiden dort, zwischen Ruhe und Anspannung. Kaum hatte ich den Dialog gestartet, stampfte Kim bereits davon. Wohin? Keine Ahnung! Ich schrieb die Szene einfach weiter. Sie wurde länger. Wilder. Eigenständiger. Ich war überzeugt, dass ich sie später wieder löschen würde. Spätestens in dem Moment, als ich viel zu impulsiv ein Eichhörnchen-Baby in die Geschichte setzte. Nun wollte ich selbst wissen, wie es weitergeht. Also schrieb ich weiter.

Und irgendwann – Wochen später, – konnte ich die Szene nicht mehr entfernen. Little Ernie, dessen Name wirklich erschreckend unkreativ ist, wurde zu einem festen und überraschend wichtigen Teil der Geschichte, den ich nicht mehr missen möchte.

In Band 3 gibt es übrigens noch eine Szene, die völlig ungeplant entstanden ist und sich danach nicht mehr löschen liess. Sowas kommt vor :-).

Das letzte Scharonn, das waren von Beginn an Ava, Charles, Harold, No-In und eben nicht Mary, sondern Alleya. Bis zu jenem Pizza-Abend, als Bendix zu singen begann.

Ich schrieb diesen besonderen Abend. Spürte die Energie. Fühlte, dass das alles noch wichtig werden würde für die Geschichte und wollte sorgfältig entscheiden, welchen Song Bendix singen würde. Ich sprach meine 14-jährige Tochter an: Welcher Song sollte es sein? Sie meinte: «Also ohne nachzudenken kommt mir da sofort «Let It Be» von Paul McCartney in den Sinn». Das kam überraschend, aber okay. Ich kannte den Beatles-Song natürlich, nicht aber die Geschichte dahinter. Ich forschte und fand Interviews, wie Paul McCartney von jener Nacht erzählte, als ihm seine längst verstorbene Mutter Mary im Traum erschien und ihm die Melodie schenkte. Tatsächlich beschreibt er das in den Lyrics: «Mother Mary comes to me …»

Wenn Verstorbene weit über das Erklärbare hinaus (und vielleicht aus einer anderen Welt) wirken, schlägt mein Herz schneller. Das hatte Bedeutung. Das wollte ich übernehmen. In Mystery Eye haben wir in der anderen Welt mit Ava eine Urquelle der Weisheit und mit Mary eine Urmutter, deren mütterliche Liebe und Verantwortung die Generationen überdauerte. Sie war keine Alleya. Sie wurde zu Mother Mary.

Danke, Paul, für diesen schönen Song!

Es geht um Ava. Um ihre Motivation von damals. Ich kenne ihre Intension, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Ich weiss, was sie erreichen wollte und wie sie das Portal, das mystische Auge und die Urkräfte darin für Heilung an der Menschheit nutzen wollte. Eine Szene, die davon berichtet, war bis fast zur letzten Version noch im Buch. Danach habe ich sie gelöscht. Als Energie ist sie noch in der Geschichte, aber nicht mit Worten. Wer will, kann in diesem Dialog etwas mehr über Ava, Harold und Mary erfahren.

Charles hatte all das nicht verraten, weil er feige war. Er war vielleicht kein Held, aber auch kein Verräter. Er war einfach jemand, der unterschätzt hatte, wie grausam Menschen sein können. Unwissentlich hatte er die gesamte Geschichte losgetreten, weil er ganz einfach überleben wollte.

Was mit ihm geschah, nachdem seine Stimme verstummte, blieb ungewiss. Die Verbindung erlosch für immer, zu Ava ebenso wie zum restlichen Scharonn – Mary, Nodin und Harold. Sie alle waren verlinkt und hatten gemeinsam Kräfte entdeckt, die jedes Verständnis sprengten: Telepathie, der Radar, das Spiegeln von Fähigkeiten und schließlich die Flammenkugel, das pulsierende Tor der Magie. Für kurze Zeit glaubten sie, unbesiegbar zu sein.

«Wir könnten die Welt verändern», sagte Ava in jenen Jahren oft zu Harold und Mary.
«Und wie genau willst du das erreichen?» Harold war selten verlegen, Ava direkt zu fragen. Mit seinem leicht krausen, unbändigen Haar und dem Muttermal auf der Stirn hatte er eine Art, Dinge zu hinterfragen, die nicht ernsthaft provozierte, aber durchaus herausforderte. Er lächelte dabei stets und es wirkte, als nehme er das Leben nicht ganz so schwer.
Ava blieb immer geduldig mit ihm. Sie mochte es, wenn jemand ehrlich fragte und nicht bloß widersprach.
«Weißt du, ich glaube, jeder Mensch sollte einmal im Leben durch das Tor in die Vergangenheit reisen – zu sich selbst.»
«Zu sich selbst? Ich bin schon oft drüben gewesen. Aber auf mich selbst zu treffen, das kam mir nie in den Sinn!»
Meist schwieg Mary. Doch nun hob sie den Kopf. «Doch, genau das ist der Punkt. Du kannst dir dort selbst begegnen und dich an die Hand nehmen.»
Harold schüttelte entschieden den Kopf. «In der anderen Welt kannst du nicht mit Menschen reden, die noch leben. Nur mit Verstorbenen. Und anfassen kannst du eh nichts.»
Mary schwieg wieder, also übernahm Ava. «Das stimmt. Es sei denn, du reist eben zu dir selbst. Dich als Kind oder junger Mensch kannst du tatsächlich an der Hand berühren.»
Harolds neckischer Blick war neugierig, aber nicht spöttisch. «Und warum sollte ich das tun?»
«Es heilt schwierige Momente in der Vergangenheit», versuchte sich Mary noch einmal mit einer Erklärung. «Wenn dir etwas zugestoßen ist – etwas, das dich verstört oder verletzt hat. Du siehst das alles noch einmal. Und fühlst, was du damals gefühlt hast. Nicht mehr schmerzhaft, sondern klarer.»
«Was macht denn das für einen Sinn? Ich kann ja doch nicht ändern, was geschehen ist.»
«Nein, du kannst es nicht ändern.» Ava hielt Harolds Blick stand.
«Aber du kannst in genau diesem Moment deinem früheren Ich die Hand halten. So baut sich rückwirkend ein Schutz auf. Dann geht nichts in dir verloren, was eigentlich hätte bleiben sollen.»
Harold kratzte sich nachdenklich an der Stirn. «Ist mir irgendwie zu kompliziert, klingt auch anstrengend.»
«Nun ja, es ist ganz einfach Heilung», erwiderte Ava mit ihrer fast greifbaren Ruhe. «Versteh doch: Wenn du irgendwann etwas erlebt hast, das zu groß für dich war, dann trägst du das noch immer in dir. Und das kann krank machen. Oder wütend. Und wenn diese Wut zu heftig wird, richtet sie sich entweder gegen dich selbst. Oder gegen andere.»
Harold zögerte. Dann fragte er mit kritischer Neugier: «Und das ist euer Plan, um die Welt zu verändern?»
Ava bestätigte es ihm nicht, aber ihr Blick barg Hoffnung. «Wenn jeder bei sich selbst anfangen würde, dann vielleicht. Denn so viel Hass, den wir in die Welt schleudern, richtet sich in Wahrheit gar nicht gegen andere, sondern gegen unseren eigenen Schmerz. Gegen das, was einst in uns zerbrochen ist.»
Aufmerksam verfolgte Harold die junge Ava, den Kopf leicht geneigt, und mit seinem ewigen Lächeln in den Mundwinkeln. Es war ein stilles Zeichen von Zuneigung und Respekt. Er mochte Avas inspirierenden Eifer, auch wenn er ihm nicht immer folgen konnte.
«Es wird nicht alles ändern, Harold. Aber etwas. Und manchmal reicht das schon.»
Damals stand bereits fest, dass der fünfte in ihrem Scharonn – Nodin – in den nächsten Monaten zu Ava und Mary ziehen würde. Gemeinsam hatten sie begonnen, das Zirbelkraut anzubauen, durch dessen Extrakt auch normale Menschen in die andere Welt reisen konnten. Auch Charles glaubte an ihre Idee.
Vielleicht hätte ihre Verbindung sogar ein Stück Frieden in die Welt bringen können, dort, wo er längst verloren war. Doch das Schicksal war schneller. Ava starb im Herbst 1944, Mary folgte ihr nur wenige Monate später. Und was von all dem blieb, war eine Geschichte, die bis heute auf ihr Ende wartet.

Übrigens: In der ersten Reise von Kim in der anderen Welt folgt Ava ihrer Mission von damals. Sie begleitet Kim in deren Vergangenheit, an den Punkt, an dem ihre Seele tief verletzt wurde – der brutale Tod ihres Kaninchens Clay und alles, was folgte. Dort tat Ava genau, was sie im Text oben beschrieben hatte. Sie half Kim, ein Stück Heilung zu erlangen, für ihren weiteren Lebensweg.

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Ja, es gibt ein Konzept. Vielleicht mehr ein Gedanke. Eine Basis, die alle sieben Charaktere im Scharonn trägt. Jeden von ihnen habe ich nach einem der sieben Chakren entwickelt. Sowohl in seiner Persönlichkeit als auch in seiner Funktion innerhalb der Gruppe.

Isaac steht für das Kronenchakra. Erleuchtung, sagt man. Und beschrieben wird dieses Chakra als Tor zum Universum. Bei Isaac wird daraus das Tor zur anderen Welt. Nur bei ihm habe ich seine Funktion durchblicken lassen, indem ich ihn den «Lichtträger» nenne. Er wird er zur Schlüsselfigur des gesamten Scharonns. Seine Entwicklung ist zentral, er muss sich seinen emotionalen Blockaden stellen. Nur so gelangt er an den magischen Kern, der in ihm steckt.

Tammy verkörpert das dritte Auge. Ihre Stärke ist nicht der ausgeprägte Wille. Es ist ihre Wahrnehmung, die Intuition. Ihr siebter Sinn. Sie versteht das bis zum Schluss nicht wirklich. Aber sie folgt diesem intensiven inneren Kompass mit allem, was sie hat und ist. Das löst ihre Sturheit aus. Sie kann nicht anders.

Das Halschakra gehört Linya. Es symbolisiert Kommunikation, Wahrheit und Selbstausdruck. All das spiegelt sich in ihrer Rolle als Podcasterin wider. Ja, sie hat viele Probleme. Aber Kommunikation, das Finden von Wahrheiten und das Hinaustragen von Worten in die Welt, das ist ihr Ding.

Nun folgt die Mitte der sieben Chakren. Dieser Platz gehört Enay. Dass seine Persönlichkeit unentdeckt bleibt, ist kein Zufall. Er ist das Herzchakra. Bedeutet: Die Liebe. Und damit genau das, was in unserer Welt oft verdrängt oder von destruktiven Lebenskonzepten überlagert wird. Trotzdem bleibt Enay der Herzschlag der Gruppe. Der Erste, der pulsiert hat und derjenige, der die anderen still zusammenhält.

Kim verkörpert das Solarplexus-Chakra. Den Sitz von Persönlichkeit, Willenskraft und innerem Antrieb. In ihr prallen mehrere Persönlichkeiten aufeinander. Sie ist auf der Suche nach ihrem verlorengegangenen Selbst. Ich bin stolz auf sie. Denn genau darin liegt ihre Entwicklung: Sie wird ihn finden, ihren höchstpersönlichen Platz in der Welt.

Bendix ist das Sakralchakra. Dieses steht für Beziehungen, tiefe Freude, Lust und Genuss. So bringt er emotionale Balance in die Gruppe. Er lebt intensiv, handelt oft aus dem Moment heraus und bringt andere dazu, sich lebendig zu fühlen.

Domek bildet schliesslich das Wurzelchakra. Das steht für Standfestigkeit, Erdung, Selbstvertrauen und innere Stärke, die sich bei ihm auch in äusserer Stärke zeigt. Er bringt unaufgeregt Halt und Stabilität in die Gruppe.

In mir lebt das Konzept der Gleichwertigkeit. Menschen sind nicht besser oder schlechter. Nur anders. Wir stehen alle miteinander in Verbindung und tragen unseren Teil zum grossen Ganzen bei. Im Leben und in dieser Geschichte.

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Um mit den Jugendlichen in eine Art Beziehung treten zu können, sie zu spüren und über sie schreiben zu können, habe ich sie als Bild vor mir gehabt. Natürlich, es sind meine Bilder, meine Vorstellungen. Hier teile ich sie mit euch. Schaut sie an – oder behaltet eure eigenen Bilder! Ganz wie ihr möchtet!

Bendix und Isaac

Isaac und Tammy

Kim und Lucas

Auf Wunsch lade ich noch Linya, Domek, Herr Blau und Enay hoch.

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Diese Extras fühlen sich ein bisschen an wie ein Blick hinter den Vorhang einer Welt, die noch viel größer ist, als das, was wir als Leser am Ende sehen. :heart::sparkles: Gerade solche „ungesagten“ Gedanken und gestrichenen Szenen machen für mich oft besonders sichtbar, wie viel Arbeit und Überlegung wirklich in einer Geschichte steckt.

Ich finde es spannend, dass es scheinbar ein sehr klares Konzept hinter den sieben Persönlichkeiten aus dem Scharonn gibt. Solche Strukturen merkt man beim Lesen oft nur intuitiv – aber wenn man dahinterblickt, bekommt die Geschichte nochmal eine ganz andere Tiefe. Auch die Idee, Bewusstseinszustände als Grundlage für die Übergänge in andere Welten zu nutzen, finde ich faszinierend, weil sie Fantasy mit etwas sehr Menschlichem verbindet. :milky_way:

Gerade diese Mischung aus Konzept, Emotion und Mystery ist wahrscheinlich auch die größte Stärke von Mystery Eye: Es bleibt nicht nur eine reine Abenteuergeschichte, sondern wirkt wie ein größeres Puzzle, bei dem man nach und nach versteht, wie alles zusammenhängt.

Zum Selfpublishing-Thema möchte ich dir ehrlich sagen: Ich glaube nicht, dass es an der Geschichte selbst liegt, sondern eher daran, wie schwer es heute ist, Sichtbarkeit zu bekommen. Zwischen großen Verlagen, riesigen Marketingbudgets und der schieren Masse an Veröffentlichungen ist es extrem schwierig, überhaupt gefunden zu werden – selbst wenn ein Buch wirklich gut ist.

Was vielleicht helfen könnte, sind kleine, gezielte Schritte statt großer Sprünge: mehr Sichtbarkeit in Nischen-Communities (Bookstagram, Fantasy-Discords, Lesekreise), klare Vergleichstitel zur Orientierung für neue Leser, und sehr fokussierte Ansprache eines Kernpublikums (z. B. „Portal Fantasy mit Mystery-Elementen und Coming-of-Age-Dynamik“ statt sehr breiter Kategorien).

Auch kurze Einblicke wie diese Extras sind eigentlich schon ein sehr starker Ansatz, weil sie Nähe schaffen – genau das, was viele Leser heute suchen: das Gefühl, die Autorin hinter der Geschichte ein bisschen kennenzulernen. :heart:

Ich glaube ehrlich: Da steckt bereits viel Potenzial drin, es braucht nur noch die richtige „Brücke“ zwischen Buch und Leserschaft – nicht unbedingt eine neue Geschichte.

Danke, dass du diese Welt so offen teilst. :sparkles:

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Der helle Ton des Schargalls

In der Regel zerdenke ich ja jedes Detail. Weil mir das Spass macht, weil ich die Bedeutung hinter den Entscheidungen mag. Das Konzept des Scharonns zum Beispiel, von dem ich euch an anderer Stelle in diesem Buchclub berichte, hat mir viele freudige Denkstunden bereitet. Wenn ich dann aber gerade keine Zeit habe, etwas zu überdenken, dann platziere ich einfach – zack – irgendetwas, einen Namen zum Beispiel. «Kingsstep» war so ein Fall. Anstatt aber später in Ruhe eine Entscheidung zu treffen, gewöhnte ich mich an den Schnellschuss. So sehr, dass ich nichts mehr umkrempeln wollte. Beim «Schargall» war das genauso. Ich hatte den Moment verpasst, aus meinem ersten Gedanken eine durchdachte Wortkreation zu machen. Somit gibt es keine Erklärung für den Begriff. Ich erinnere mich nicht einmal mehr daran, wann ich ihn zum ersten Mal genutzt habe.

Die Funktion des Schargalls hingegen ist etwas, womit ich mich schon länger auseinandersetze. Ich höre den hellen Ton selbst. Er kommt, er geht. Häufig im Zusammenhang mit meiner eigenen Energie. Aber nicht nur bei mir. Ich besuchte einmal eine Ausbildung für Wahrnehmungen. Dort war dieser Ton ebenfalls ein Thema, weil ihn viele hören können. Offenbar, so wurde erklärt, sei er ein Anzeichen dafür, dass sich Wahrnehmungskanäle stärker öffnen. Na ja, ich weiss nicht. Diese Erklärung war mir etwas zu esoterisch. Ein Tinnitus passt aber auch nicht. So blieb der helle Ton jahrelang ein kleines Mysterium in meinem Leben. Und das ist er bis heute. Inzwischen habe ich ihm aber eine eigene Bedeutung gegeben und ihm einen Zack-Namen verpasst.

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Super toll, wie du den Vorhang öffnest und wir hinter die Kulissen schauen können.:heart_eyes:

Zum Thema Selfpublising:

Du machst deine Sache super. Das einzige ist halt, dass du deine Leserschaft finden musst. Und da es schwer ist, diese Trilogie mit anderen Titel zu vergleichen, wird es doppelt so schwer. Ich würde es in der Bubble “Nischenbücher” probieren. Weg vom Mainstream, denn das ist es überhaupt nicht. Eher in die Richtung “All-Age-Fantasy, “Found Family”, eventuell auch “Portal-Fantasy” Aber “Coming-of-age passt auch sehr gut.

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Die Fotos sind super, danke, sie entsprechen meiner Vorstellung. Auch danke für deine tiefen Einblicke :slightly_smiling_face:

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Aber gerne :smiley:

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Danke für die Szene von Ava, das mit Kim gewinnt dadurch ab mehr Bedeutung und auch für Enay gibt es durch diese Erkenntnis Hoffnung.

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Sehr gerne :folded_hands::hugs:

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Linya, wie sie meine Tochter gezeichnet hat. Und wie sie fotorealistisch wurde.

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Enay

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Bendix mit Sveas bananengelbem T-Shirt. Und Domek – vor dem Umstyling als Isaac.

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Toll, dass Du die Idee Deiner Tochter umgesetzt hast.

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@susann_blum

Klasse Bilder, finde ich voll super, danke

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Vielen Dank liebe @susann_blum für diesen tollen Buchclub. Es hat mir Spaß gemacht, die Bücher sind richtig gut. Deine Bilder absolut phantastisch, so habe ich mir die Kids vorgestellt.

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