Wow eine wirklich tolle Leseprobe. Der rosa Farbton des Covers wirkt unschuldig, im Kontrast dazu der Titel und die Tote. Eine Szene ist mir dabei besonders aufgefallen: Amy entdeckt sofort das Kleid – oder etwas von Beth – auf dem Hügel und rennt los, während Jo es zunächst gar nicht gesehen hat. Dieser Moment wirkt ein wenig seltsam und sticht aus der ansonsten sehr harmonischen Darstellung der Schwestern heraus. Für mich ist das bislang die einzige Stelle in der Leseprobe, die einen kleinen Verdacht aufkommen lässt. Genau deshalb würde mein erster Tipp tatsächlich auf Amy als mögliche Täterin fallen. Vielleicht ist sie auch gar nicht tot und alles inszeniert. Oder der Mörder ist der Vater, schließlich ist sie schon in seinem Buch gestorben? Welcher Vater macht denn bitte sowas? Schlimm genug das ganze Leben seiner Töchter auszubreiten, aber eine davon sterben zu lassen, das ist echt die Höhe. Das Original “Little Woman” kenne ich leider nicht.
Ich fand die Leseprobe ganz toll! Den Originalroman habe ich noch nicht gelesen (liegt aber auf meinem SUB), den Film jedoch gesehen ![]()
Die Schwestern finde ich sehr gut umgesetzt. Ihre Interessen und Charakterzüge sind dem Original gelungen entlehnt, nur eben in einer modernen Variante.
Dass ihr Vater ungefragt ein Buch über die vier veröffentlicht, finde ich grenzüberschreitend. Hat mir auch gut gefallen, dass das innerhalb des Romans mit dem Shitstorm thematisiert wird.
Was ich mir aber vorstellen kann: Vielleicht weiß der Vater mehr, konnte aber nicht offen reden, und wollte mit dem Buch die Töchter subtil vor dem nahenden Unglück warnen. Vielleicht wird der von ihm geschriebene Roman Hinweise auf Beths Mörder enthalten und den Schwestern beim Lösen des Falls helfen.
Eine wirklich starke Leseprobe, die bei mir die Lust auf das Buch geweckt hat. Es ist schon spannend das sich die Autorin mit ihrem Thriller an dem Roman „Little Women“ orientiert. Den kenne ich leider nicht, habe aber ein wenig recherchiert und er stammt ja aus einer völlig anderen Epoche! Wow welch großartige Idee, da muss man erst mal drauf kommen. Den Film werde ich auf alle Fälle mal online suchen;).
Die modernen Schwestern sind auf alle Fälle absolut spannende Charaktere, trotz ihres jungen Alters. Was den Vater betrifft, hat man noch keinen besonderen Eindruck gewonnen was für ein Typ er ist, seine Motivation über seine Töchter zu schreiben finde ich auch grenzwertig, vor allem wenn es so stark ins Private geht. Das er am Ende dann auch noch eine Tochter sterben lässt ist wirklich krass. Wenn ich Beth wäre würde ich ihn da schon mal fragen?
Bei den Schwestern ist mir Jo als die unsympathischste erschienen, da sie ihrem Vater das Buch verzeiht und sich dazu noch in seinem Ruhm sonnt. Da sie Influencerin ist, liebt sie sowieso die Aufmerksamkeit, die ihren anderen Schwestern eher unangenehm ist. Beth schien am meisten unter der Buchveröffentlichung zu leiden. Wer sie jedoch getötet hat, kann ich noch nicht vermuten. Ich denke jedoch, dass es keine der Schwestern, sondern eher ein Aussenstehender war. Vielleicht war es Amys Freund, bei dem sie die Nacht verbracht hat? Dass Rob March ein solches Buch über seine Töchter veröffentlicht, finde ich unmöglich. Hier merkt man eine gewisse narzisstische Ader, da es ihm wichtiger zu sein scheint, ein erfolgreicher Autor zu sein, anstatt seine Töchter zu schützen. Den Klassiker »Little Women« von Louisa May Alcott, kenne ich nicht. Ich fand die Leseprobe bereits sehr fesselnd und wäre gerne bei dem Buchclub dabei.
Die vier Schwestern sind etwas besonderes. Während Amy eher exzentrisch ist, scheint Jo auf ihr Autorendasein fokussiert zu sein und Mag ihr Leben woanders zu fokussieren. Allerdings könnte aus ihrem Umfeld jemand involviert sein.
Der Roman… Ich finde es verrückt, wie der Vater seine Tochter in die Öffentlichkeit „zerrt“. Wäre er der Fokus und seine Töchter nur Gäste, würde ich es anders sehen.
Den Original Roman habe ich mal gelesen, ist allerdings schon etwas her. Ich frage mich, ob das Werk des Vaters schon an Plagiat grenzt, da die Töchter in dessen Roman die Hauptrolle spielen und wie die Charaktere im Original Werk heißen. Ob das später noch eine Rolle spielt? Der mörder sich hinter Fans oder Gegnern ihres Vaters steckt? Ich bin neugierig.
Ich bin schon escht gespannt auf das Buch. Mir hat die Leseprobe richtig gut gefallen, daher freue ich mich umso mehr, dass ich das Buch lesen darf! Um mir jetzt die Wartezeit zu verkürzen habe ich mich hier mal durchgelesen ![]()
Nun zu den Fragen:
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Die March-Sisters: Ich finde alle Vier auf ihre eigene Weise interessant und sehr realistisch dargestellt. Sie ergänzen sich auf unterschiedliche Arten und bilden so eine spannende Konstellation. Allerdings kann ich mir bisher keine der verbliebenen drei als Mörderin vorstellen.
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Rob March und sein Bestseller „Little Women“ Das finde ich schon recht makaber. Wie kann ein Vater das Leben seiner Töchter so offen preisgeben und dann auch noch eine seiner Töchter am Ende sterben lassen?! Ich denke in einem bestimmten Umfang hat er als Vater das Recht darüber zu schreiben, aber nicht in diesem Ausmaß und mit den ganzen Details. Daher kann ich die Reaktion auf die Veröffentlichung absolut nachvollziehen. Sicher wäre es was anderes, wenn der Vater einen Roman darüber geschrieben hätte wie es sich als Vater vierer Töchter verhält und mit welchen Strapazen und der gleichen er konfrontiert ist. Aber absolut keine privaten Details.
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Der Klassiker »Little Women« von Louisa May Alcott Ich kenne den Klassiker tatsächlich überhaupt nicht und habe auch keine Vorstellung wie es Endet bzw. wie die Handlung dort verläuft. Daher kann ich mir auch noch nicht ausmalen wer der Mörder von Beth sein könnte und welches Motiv zu Grunde liegt.
Liebe Vorableser:innen,
bald ist es so weit und wir starten mit unserem Buchclub zu „Beth is dead“! Wir sind schon ganz gespannt auf eure Vermutungen und Spekulationen! In vier Leseabschnitten finden wir gemeinsam heraus, wer Beths Mörder ist und welche dunklen Geheimnisse alle Beteiligten zu verbergen haben. ![]()
Am 01.04. starten wir mit dem ersten Leseabschnitt. Gelesen wird bis S. 139 (Kapitel 19)
Die weiteren Abschnitte haben wir wie folgt aufgeteilt:
- Abschnitt 1: Kapitel 1 - 19 (S. 1 - 136)
- Abschnitt 2: Kapitel 20 - 33 (S. 137 - 251)
- Abschnitt 3: Kapitel 34 - 48 (S. 252 - 349)
- Abschnitt 4: Kapitel 49 - 62 (S. 350 - 444)
Ihr könnt natürlich jederzeit zum Buchclub dazustoßen und in den entsprechenden Abschnitten mitdiskutieren, wenn ihr das Buch gelesen habt. Ab dem 01.04. ist bereits das E-Book im Handel erhältlich!
Haltet uns gerne auf dem Laufenden, wann euch das Buch erreicht. Falls der Versand etwas länger dauert, verschieben wir den Start des Buchclubs nach hinten, damit alle entspannt mitlesen und diskutieren können. ![]()
Liebe Grüße,
Euer Vorablesen-Team
Ohha mein erster Buchclub …hat etwas gedauert sich zurecht zu finden +lach+
Ich find es so spannend wie aus dem Kinderbuch ein Krimi wird! Eine Idee in welche Richtung es wohl geht habe ich nicht .
Das Original habe ich als 8 Jährige das erste mal gelesen (erst auf deutsch , später in der Schule auf englisch , alle Teile der Reihe) und lieb es seit dem . Auch die unterschiedlichen Verfilmungen (auch den anime) habe ich gesehen . Jedes hat seinen ganz eigenen Charme .
Meg, Jo, Amy und Beth stehen sich als Schwestern sehr nahe, die Charaktere halten sich dabei nah am Original. Das gefällt mir in zweierlei Hinsicht. Erstens, sie sind charakterlich so verschieden, dass sie sich nahezu perfekt ergänzen. Jede der Schwestern hat ihren Platz. Zusammen ergeben sie eine harmonische Einheit. Daher fällt es mir schwer, zu glauben, dass eine von ihnen am Tod von Beth Schuld sein soll. Und zweitens machen diese Unterschiede zwischen den Schwestern, ihren Leidenschaften, ihren Träumen, die Geschichte unglaublich spannend. Alles scheint eng miteinander zusammenzuhängen, so eng wie die „jungen Frauen“ sich nahe stehen.
Ich finde die Idee, Little Women in die Gegenwart zu holen großartig und bin gespannt, ob es am Ende gelingt und meine Erwartungen erfüllt werden können.
Der Vater der Mädchen gibt mir Rätsel auf. Klar, im Original ist es auch so, dass die Mädchen hoffnungsvoll auf seine Rückkehr warten. Doch hier ist die Geschichte ja anders. Hier ist kein Krieg, kein wirklicher Zwang. Der Schriftsteller rührt einen riesigen Medienskandal ein und muss dann in der Natur zu sich selbst finden? Der Mann hat vier halbwüchsige Töchter, sein Buch polarisiert so sehr, dass die Familie bedroht wird. Und er verschwindet. Das ist nicht glaubwürdig, bestenfalls mysteriös.
Eigentlich lese ich sehr wenig Thriller, aber der letzte Buchclub hat mir so gut gefallen, dass ich gerne wieder dabei bin.
Mich machen die Schwestern neugierig und natürlich, was das Buch des Vaters mit der Geschichte zu tun hat
vielleicht war es auch jemand ganz anderes, es wird auf jeden Fall spannend ![]()
Ich war erst skeptisch, ob ich das Buch wirklich lesen möchte. Ich habe da dann doch den Gedanken, das man nicht alles Neuinterpretieren muss. Ich habe sowohl das Buch gelesen, als auch den Film geschaut und andere Interpretationen gesehen. Am Ende siegte aber meine Neugierde. Wie soll ich denn an dem Buch vorbeilaufen ohne zu wissen, wie es geschrieben ist?
Mein erster Eindruck ist positiv. Es fängt spannend an, ich rätsle mit. Bisher mag ich auch das Moderne an dem Buch.
Die Charaktere ähneln dem Original und doch sind sie etwas anders. Jo zum Beispiel mochte ich sehr, weil sie unter anderem Hosen tragen wollte und heimlich Artikel veröffentlicht hat, als Frauen das so noch nicht durften. Jetzt im 21. Jahrhundert muss Jo sich dem nicht mehr stellen. Ich frage mich, was das für ihren Charakter bedeutet. Bisher fehlte mir dieses gewisse Extra bei ihr. Sie idealisiert ihren Vater und mag als einzige die Aufmerksamkeit von dem Buch. Es macht sie schon unsympathisch
Mir hat der erste Leseabschnitt unfassbar gut gefallen! Man fliegt regelrecht durch die Seiten, weil der Schreibstil der Autorin so fesselnd ist. Mit dem Original bin ich vertraut; ebenso mit der Filmadaption aus dem Jahr 2019, und ich finde, dass die Charaktere sehr gut getroffen sind. Das hat mich sehr überrascht, da „Beth Is Dead“ ja eine moderne Fassung (dann auch noch ein Thriller) ist, und ich mir nicht sicher war, ob Einflüsse von „Little Women“ so stark zur Geltung kommen würden. Von den Charakteren mag ich momentan Meg am meisten. Ihre Reaktion auf die Buchveröffentlichung fand ich auch sehr nachvollziehbar. Dass der Vater einen Roman über seine Töchter schreibt, und Beth dann auch noch sterben lässt, fand ich schockierend. Bis jetzt bin ich mir noch unsicher, wer Beth getötet haben könnte; ich vermute aber John.
Zu den Schwestern:
Ich finde die vier Charaktere sehr spannend, man versucht direkt einzuordnen wie sie charakterlich einzuschätzen sind, was gar nicht so einfach ist am Anfang der Handlung.
Zum Vater und seinem Bestseller:
Meiner Meinung nach hatte er absolut kein Recht es zu veröffentlichen ohne das Einverständnis seiner Familie einzuholen. Er hat es ja scheinbar nicht ohne Grund verheimlicht und wusste sicherlich, dass es falsch wäre. Die Reaktionen kann ich total nachvollziehen, vor allem dass Frauen darüber entrüstet waren, dass Rob seine Töchter öffentlich bloßstellt und ausbeutet.
Zum Klassiker:
Den Klassiker von Louisa May Alcott habe ich leider nicht gelesen und kann da leider keinen Vergleich ziehen.