»Beth is dead« Leseabschnitt 4: Kapitel 49 - 62 (Start 22.04.)

Liebe Vorableser:innen,

ab morgen geht unser Buchclub zu „Beth is dead“ in die vierte und letzte Runde! Diesmal lesen wir ab S. 350 bis zum Ende. Wir sind schon ganz gespannt auf eure Eindrücke vom letzten Leseabschnitt und dem Ende des Buches. :kitchen_knife:

Wir bringen auch zum Schluss nochmal ein paar Fragen für euch mit. Ihr könnt aber natürlich auch weitere Aspekte und Fragen einbringen und eure Eindrücke ganz frei teilen :blush:

Liebe Grüße,
Euer Vorablesen-Team

Liebe Vorableser:innen,

konntet ihr „Beth is dead“ am Ende auch kaum noch aus der Hand legen? Uns ging es jedenfalls so! Mit dem vierten Leseabschnitt (S. 350 - 444) endet das Buch und damit beginnt auch unsere letzte Diskussionsrunde.

Ab jetzt sind Spoiler zum gesamten Buch und dem Ende erlaubt.

Wer hat Beth getötet

  • Habt ihr den Mörder kommen sehen oder hat euch die Enthüllung überrascht?
  • Ab wann habt ihr Henry verdächtigt?
  • Was haltet ihr von seinem Motiv und seiner Obsession?
  • Welche Rolle hatten die beiden Detectives für euch?

Die March-Sisters

  • Wie seht ihr die Beziehung von Rob March zu seinen Töchtern nach dem Ende des Buchs?
  • Wie fandet ihr die Dynamik der Schwestern insgesamt?

Das Ende

  • Fandet ihr das Ende zufriedenstellend?
  • Hättet ihr euch gewünscht, dass sich das Buch an manchen Stellen anders entwickelt?
  • Jo hat endlich eine Idee für ihren neuen Roman - was denkt ihr über die metafiktionalen Elemente im Buch?
  • Wie hat euch das Buch insgesamt gefallen?

Wir sind gespannt auf eure Gedanken zum Schluss und hoffen, ihr hattet viel Spaß mit unserem Buchclub! :blush:

Wer hat Beth getötet

Ich war mir ab dem dritten Leseabschnitt sicher, das es Henry ist. Ich war kurz ein bisschen enttäuscht, da es mir zu offensichtlich vorkam das Hummel für Beths Tod verantwortlich ist. Gleichzeitig ist es aber auch eine nette Idee das Scharlach zu Mord wurde? Immerhin hatte ich lange Zeit noch Zweifel wer es sein könnte.

Das Motiv finde ich gut. Obsessive Fan, turned Stalker, turned murder ist gar nicht so abwägig. Die meisten Morde passieren auch innerhalb einer Beziehung. Ich bin froh das es nicht nur Geld als Motiv ist.

Die March-Sisters

Den Vater konnte ich dann doch noch besser nachvollziehen und ich fand es traurig, das er so sterben musste.

Die Dynamik der Schwestern ist schwierig. Aber zum Ende hin haben sie gut miteinander gearbeitet.

Das Ende

Das Ende war spannend geschrieben. Obwohl ich schon wusste das Henry der Täter sein würde, hatte ich Spaß beim Lesen.

Ich hätte mir gewünscht, das ich den Charakteren stärker abkaufen kann, das sie ihre Schwester und ihren Vater verloren haben. Sie mussten zwar herausfinden wer der Mörder ist, aber ich dachte mir zwischenzeitlich, das man stärkere Trauer empfinden müsste.

Insgesamt hatte ich aber Spaß beim miträtseln und fand es gut geschrieben.

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Ah, Henry also. Den hatte ich nicht in Verdacht. Ich mochte das Buch, es war sehr gut geschrieben. Nur den Teil mit Vaughn hätte ich nicht gebraucht, das hat sich etwas gezogen.

Mir hat das Ende gut gefallen, es war logisch und alles geklärt. Dass Papa March tot ist, hatte ich vermutet, aber nicht wie er zu Tode gekommen ist. Das fand ich schon traurig.

Ich fand das Buch gut, ich habe mich sehr wohlgefühlt beim Lesen.

Henry als Mörder war mir ab Abschnitt 3 klar . Es ist ja in Anführungszeichen ein typisches mordmotiv . Aber es hat trotzdem Spaß gemacht zu lesen .

Das Jo jetzt das “Erbe” antritt und die Geschichte weiter erzählt find ich gut , es schließt sich der Kreis .

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Wer hat Beth getötet

Das Henry der Mörder war hatte ich anfangs nicht gedacht, allerdings das Beth ein Beziehungsende wollte, nach seinen merkwürdigen Reaktionen wurde es dann klarer. Bei dem üble Streit zwischen den beiden zu Weihnachten war ich mir mit meinem Verdacht dann ziemlich sicher.

Ein recht gruseliges Motiv, das man auf den ersten Blick erst mal gar nicht erkennen konnte, sehr geschickt gemacht.

Die Detectives sahen bei all ihren Ermittlungen recht blass aus und wirkten auf mich auch nicht recht ambitioniert, sondern mehr wie Dorfsheriffs.

Die March-Sisters

Über Rob erfährt man nicht viel, sein Verhalten fand ich ehr ungewöhnlich. Er lässt seine Familie vollkommen im Stich, nicht nur durch seine Abwesenheit sondern auch finanziell.

Die Schwestern waren jede für sich eine interessante Persönlichkeit. Leider kann ich sie nicht mit ihren Vorbildern vergleichen, da ich den historischen Roman nicht gelesen habe und kenne.

Das Ende

Mich hat es zufrieden gestellt, es war schlüssig und mit einem Aha-Effekt. Auch das Rob sich nicht mehr melden konnte, da er ja gar nicht mehr am Leben war. Vielleicht wollte er ja auch gar nicht so weit und lange weg, sondern hat nur eine kurze Auszeit gebraucht, da man sonst nichts mehr über seine Gefühle erfahren hat, kann man darüber spekulieren.

Mir hat das Buch insgesamt sehr gut gefallen. Durch die große Auswahl an Verdächtigen war es absolut kurzweilig und voller Spannung. Jo fand ich, hatte eigentlich die schwierigste Persönlichkeit ihre Obsession zu schreiben fand ich schon extrem. Ihr Verhalten schwankt zwischen Egoismus und Unsicherheit was auch ihr Verhältnis zu Laurie betrifft. Das sie an Silvester wegen des Schreibens zu Hause bleiben will, fand ich ziemlich schräg, fast schon Unglaubwürdig in diesem Alter, was ja die Cops schon fast als Motiv sahen. Aber auch mit ihrer Aufbrausenden Art konnte ich jetzt nicht viel anfangen, sie hat natürlich nach Beths Tod nun ungewollt unendlich viel Inspiration, für einen Schriftsteller wohl ein Traum!

Aber die Entwicklung der Geschichte im Roman war absolut gelungen, auch wenn man nicht alle Charaktere mögen muss. Am sympathischsten fand ich Meg und natürlich das Opfer, Beth.

Wer hat Beth getötet

Ich hatte ab dem Zeitpunkt ein komisches Gefühl als er ihr gegenüber so ungehalten wurde wegen der Plumfield. Besonders aber bei dem Essen mit ihrer Familie, wo er die Trennung nicht akzeptieren wollte.

Das Motiv fand ich stark, ich hätte nicht gedacht, dass er vorher ein Fan war, in ihre Nähe zieht, um ihr dann nah zu sein. Ich dachte tatsächlich es war Zufall, dass sie sich in der Schule getroffen haben, er aber trotzdem diese Züge hat.

Die Detectives haben gefühlt keine Rolle gespielt, waren eher im Hintergrund und haben nur im Dunkeln getappt.

Die March-Sisters

Ich hatte am Ende des Buches irgendwie mehr Verständnis für ihn, besonders als es um das Gespräch zwischen der Mutter und der Detective ging, was von den Mädchen an der Treppe belauscht wurde. Dass es für ihn ein Aufarbeiten des Autounfalls war usw. Allerdings fand ich es trotzdem nicht in Ordnung, dass er es trotzdem ohne Absprache mit so vielen intimen Details veröffentlicht hat und dann seine Familie im Stich lässt. Das Ende hat mich aber tatsächlich total überrascht, ich hatte damit gerechnet, dass er noch lebt.

Die Dynamik zwischen ihnen war gar nicht so einfach. Es gibt viele Geheimnisse untereinander und irgendwo auch Misstrauen, sonst hätten sie sich nicht sogar gegenseitig beschuldigt und für möglich gehalten, dass eine der Schwestern die Mörderin ist. Zum Ende hin gibt es zum Glück mehr Zusammenhalt.

Das Ende

Das Ende hat mir gut gefallen, zwar hatte ich mir dann schon gedacht, dass es Henry war, das Ausmaß seiner Taten hat mich dann aber doch überrascht.

Ich fand, dass die Gefühle leider etwas an der Oberfläche blieben. Man hat nicht so wirklich die Trauer um die ermordete Schwester und den verschwundenen Vater gespürt. Man hatte das Gefühl sie würden „einfach“ mit ihrem Leben weitermachen wie bisher. Ich fand’s spannend, wie verschieden die Schwestern waren und wie man die ganze Zeit jeden verdächtig und versucht auszuschließen wer es tatsächlich war.

Das Buch hat mich sehr gut unterhalten, bis zum dritten Leseabschnitt tappte ich noch komplett im Dunkeln wer es sein könnte und hatte nur Vermutungen, die ich nicht für wahrscheinlich hielt. Mit dem Ende hatte ich so nicht gerechnet.

Also ich bin ehrlich, mit Henry habe ich lange nicht gerechnet. Er wirkte am Anfang wie ein Freund, der um seine Liebe trauert. Und das er es getan hat, war wirklich ein kleiner Schock, auch das er den Vater ebenfalls ermordet hat.

Ich fand es komisch, dass niemand von der Trennung der beiden wirklich wusste. Das war verdächtig und die Bemerkungen in den Büchern, obwohl es anfangs hieß, er habe sie nie gelesen…

Also für mich ist er ein Mensch, der Hilfe braucht. Er gab Beth ja auch indirekt Schuld am Tod seiner Mutter, obwohl sie gar nichts dafür konnte.

Sie haben auf jeden Fall neue Ansatzpunkte geliefert, aber den Mörder enttarnt haben am Ende die Schwestern.

Ich fand sie immer noch schwierig, aber mich hat es beruhigt, dass er sich anscheinend ja nicht aus dem Staub gemacht hatte für so lange Zeit sondern wahrscheinlich nur eine kurze Auszeit geplant hatte. Für mich ist es trotzdem falsch gewesen, die Privatsphäre der Kinder so zu zerstören und alle Welt ihr Leben zu zeigen. Sowas macht man als Elternteil nicht, jeder sollte selbst entscheiden, welche Details er mit der Öffentlichkeit teilt.

Die fand ich richtig interessant, auch wie die Verzweiflung sie dazu gebracht hat, sich gegenseitig selbst zu verdächtigen und zu beeinflussen.

Ich fand es richtig gut und habe damit nicht gerechnet.

Ich hätte manchmal noch gerne mehr Informationen über die Mutter gehabt. Sie muss doch eigentlich viel mehr Raum bekommen, wenn die Tochter stirbt und der Mann verschwindet.

Mir gefällt ihre Idee gut. Vor allem zeigt sie, dass sie das Vorgehen des Vaters reflektiert hat.

Richtig gut, ich fand die Spannung bis zum Ende gelungen und ich hatte wirklich viel Spaß mit der Geschichte.

Diesen Abschluss fand ich auch gut gewählt :blush:

Wer hat Beth getötet

Seit die ersten Vermutungen zu Henry angestellt wurden, hatte ich diesen Gedanken immer im Hinterkopf. Da ich den Originalroman nicht kenne und in den Verfilmungen entweder der Name nicht erwähnt wurde oder ich es nicht mehr auf dem Schirm hatte, verließ ich mich da auf das Wort der anderen Leserin(nen). Überrascht hat es mich dennoch, da ich vielleicht irgendwie gehofft hatte, dass es eine Abweichung gibt. Die Übereinstimmung ist für mich trotzdem okay, denn es ergibt ein „rundes“ Ganzes.
Aktiv verdächtigt habe ich ihn seit dem Weihnachtsessen, seit der Szene, die er Beth gemacht hat. Diese zeigte sein aggressives Potential.
Beths Tod war ein Unfall, kein Mord, das ist für mich eindeutig. Aber sein Wesen als „Stalker“ war leider ziemlich eindeutig und schlimm genug!
Die beiden Detectives fand ich … irgendwie überflüssig. Die Ermittlungen brachten ein wenig Spannung in die Handlung, aber auch sie hätten den Freund viel früher verdächtigen und ihm auf den Zahn fühlen müssen! Und der männliche Ermittler war einfach nur grässlich unsympathisch.

Die March-Sisters

Die Mädchen haben ihrem Vater quasi „verziehen“, sie lieben ihn einfach dennoch. Ich finde es sehr schade, dass man nicht erfährt, woran er in seiner einsamen Hütte gearbeitet hat. Ich fand die Beziehungen der Schwestern untereinander logisch und ihr Verhalten insgesamt nachvollziehbar.

Das Ende

Es ging am Ende etwas zu schnell für meinen Geschmack. Es wurde zwar noch etwas aufgeklärt, aber ich hätte mir noch ein oder zwei Kapitel mit weiteren Informationen gewünscht. Trotzdem war es einfach super spannend und der Abschluss lässt nur sehr wenige Fragen offen. Das hatte ich mir auf jeden Fall gewünscht.
Jo tritt sozusagen das Erbe ihres Vaters an und schreibt keinen reißerischen Kriminalroman. Einerseits finde ich das sehr logisch, denn damit hätte sie den Unmut ihrer Schwestern (erneut) auf sich gezogen. Gleichzeitig hätte ich es amüsant gefunden.
Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Ich fand es spannend und konnte es (wie einige Abschnitte zuvor erwähnt) kaum aus der Hand legen. Die unterschiedlichen Erzählperspektiven haben stark dazu beigetragen und ich hatte großes Vergnügen daran selbst mitzurätseln.