Vorschauen Frühjahr 2026

Dann wünsche ich dir viel Freude beim Lesen und warte ganz entspannt auf deinen Eindruck.

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Das Buch habe ich auch auf meiner Liste, aber ich warte bis es irgendwo eine Leseprobe gibt.

Ich habe „Einstein im Bade“ von NetGalley bekommen und kürzlich beendet. Mir hat es sehr gut gefallen. Eine Szenen sind sehr humorvoll, das Buch hat aber auch eine ernste Komponente (Rassenideologie/Antisemitismus in der Physik).

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Danke für deine Einschätzung, liebe Simone. Dann bleibt es auf meiner Wunschliste.

Jetzt habe ich gerade eine Neuerscheinung entdeckt, die gar nicht in der Verlagsvorschau war.

Es gibt einen neuen Roman von Liz Nugent - dieses Mal bei Gutkind! Das Buch darf sich auf meine inzwischen sehr ausgedünnte Liste der Neuerscheinungen-Must-Reads 2026 gesellen. :grin:

Da bin ich auf Deine Bewertung gespannt! Die Beschreibung klingt gut, aber mit irischen Autor:innen bin ich bisher leider gar nicht warm geworden. Paul Lynch, Paul Murray, Colin Walsh waren meine letzten Versuche (und Reinfälle). Selbst Claire Keegan kann mich nicht begeistern.

Und wieder können wir uns die Hand geben: Ich habe auch oft ein Problem mit irischen Autoren und mache inzwischen lieber einen Bogen um sie. :handshake::sweat_smile:

Aber da Ausnahmen ja die Regel bestätigen, kann ich nur sagen, dass “Sally Diamond” von Liz Nugent letztes Jahr soooo ein Knaller war, dass ich die Neuerscheinung unbedingt lesen muss.

(Zu Sally Diamond schreibe ich inhaltlich mal nichts, falls du Interesse hast es zu lesen. Die Spoiler Gefahr ist viel zu groß. Lediglich: Es ist harte Kost! Aber unfassbar gut gemacht)

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Oh, sehe ich gerade. Dann war “Kala” wohl eher nichts? Da fand ich den Klappentext ja ziemlich interessant.

Jetzt hast Du mich doch sehr neugierig gemacht. Die Onleihe hat Sally Diamond und ich hab es mir mal vorgemerkt. Allerdings muss ich mich gedulden, bin erst ab 31.10.26 dran :eyes: . Meist gehen die Vormerkungen aber nochmal runter. Außerdem ist es ja nicht so, dass mir bis dahin der Lesestoff ausginge…. :books: .

Zu Kala: Es war ein merkwürdiger Genre-Mix, insgesamt für mich nichts Halbes und nichts Ganzes.

Ich habe bei vielen irischen Autor:innen immer das Gefühl, dass die gesamte Historie des Landes unterschwellig als Grundton mitschwingt - das ganze Leid, die Ungerechtigkeit, The Great Famine etc. Das ist mir manchmal zu viel.

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Ich weiß gar nicht genau, was mein Problem mit den irischen Autoren ist. Irgendwie ist mir der Stil oft zu “schwermütig” und in einer gewissen Form auch zu “langsam”. Ich hatte bei vielen Büchern das Gefühl, dass die Geschichte einfach nicht vorwärts geht.

Z.B. Mitternachtsschwimmer von Roisin Mcguire oder Übertretung von Louise Kennedy fand ich furchtbar zäh, während viele Leserinnen diese Romane sehr gefeiert haben. Ähnlich geht es mir auch mit der Begeisterung um Claire Keegan. Die Themen, die sie wählt, sind sehr wichtig und in den kurzen Romanen/Novellen der Autorin gut umgesetzt. Aber einen längeren Roman würde ich in diesem Stil wohl nicht mögen.

Zu Sally Diamond: Dieses Buch wurde im Netz gehyped und ist im Steidl Verlag aktuell ausverkauft. Darum wohl die lange Wartezeit in deiner Onleihe. Die Thematik ist wirklich nicht ohne. Beworben wird das Buch soweit ich weiß als Roman, geht aus meiner Sicht aber eher in Richtung Psychoroman (gibt es das?!? :sweat_smile:)

Lass dich von dem “Hype” übrigens nicht abschrecken. Du weißt ja, dass das sonst auch eher nicht meine Richtung ist, was da so auf Social Media gefeiert wird.

“Schwermütig” trifft es sehr gut, das ist das, was ich mit der Historie sagen wollte, die immer irgendwie unterschwellig mitschwingt.

Übertretung mochte ich tatsächlich sehr, aber das ist ja Nordirland :sweat_smile: . Einzig der riesige Altersunterschied hat mich bei Übertretung gestört, das kann ich irgendwie gar nicht ab, wenn da immer so ein alter Knacker und ein sehr junges Mädchen was miteinander haben.

Keegan: “Reichlich spät” fand ich reichlich dünn, in jeder Hinsicht. Da war von vornherein schon klar, was kommt, und ich hab mich echt gefragt, was daran so toll sein soll. Ich habe damals via Stream das Frankfurter Literaturgespräch mit Sandra Kegel, Christoph Schröder und Matthias Matschke besucht und da wurde u.a. “Reichlich spät” besprochen. Schröder fand es total toll, die beiden anderen konnten wenig damit anfangen und verstanden den Hype um die Autorin, die ja wohl teilweise sogar schon für den Nobelpreis im Gespräch war, auch nicht. “Das dritte Licht” fand ich besser, und “Kleine Dinge wie diese” möchte ich mal bei Gelegenheit noch lesen.

Auf Sally Diamond bin ich jetzt richtig neugierig!

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Bei vlb tix trudeln schon die neuen Vorschauen ein. Und ich bin gedanklich noch gar nicht im Herbst. Wir hatten doch gerade erst Weihnachten. :sweat_smile:

Es kommt ein neuer Roman von Jarka Kubsova!! Yeah! :tada: ET Ende August.

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Dann mach ich mal ein neues Thema auf zum Herbst….

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Ich sehe bei NG gerade, dass Daniela Dröscher mit “Sprechen” ein neues Buch rausbringt. Nach “Junge Frau mit Katze” bin ich aber ein gebranntes Kind, und ich weiß nicht, ob ich eine weitere literarische Darmspülung verkrafte :grimacing: , zumal ich heuer schon zu oft bei Neuerscheinungen daneben gegriffen habe. Es ist mit 112 Seiten auch sehr dünn.

Puh, nein danke. Da bin ich raus.

Mir ist selten eine Autorin nach einer autobiografischen Geschichte derart unsympathisch geworden (wie mies sie einfach ihre Mutter behandelt… :exploding_head:). Und im neuen Werk dreht es sich schon wieder um sie selber.

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Das ist mir auch sehr unangenehm aufgefallen. Ich werde es auch nicht lesen.

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