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Schreibfehler


#81

“als wie” und “mit ohne” :rofl:


#82

ergänze um “meistens immer”


#83

und:
“zumindestens” ist auch ein Highlight - gerne auch im TV.


#84

Wobei ich persönlich jetzt sagen muss, dass mich in der Alltagskommunikation vieles nicht so stört. Man spricht halt, wie die “Schnauze gewachsen ist”. Aber schriftlich und bei (mehr oder weniger) offiziellen Anlässen sollte es schon stimmen.


#85

Ich werfe mal noch ein paar meiner “Lieblingsfehler” in die Runde:

entgültig
Standart (gemeint ist dabei aber Standard)
unzwar (soll dann “und zwar” heißen)
garnicht
einzigster
als immer
als wie

to be continued …


#86

Aber sicher! Unbedingt sogar! Bitte unterstell mir aber nichts! Ich habe nie geschrieben oder gemeint, dass das Pillepalle ist, nur weil ich anderes schlimmer finde …

Und so eine Ansicht kann ich und ein jeder auch haben, ohne deine oder andere Meinungen herabzusetzen. Nicht als Angriff sehen, sondern als Erweiterung eines Blickfeldes. :innocent:


#87

Geht mir da auch so!!! Ist ein Graus! Ich finde nur die bildliche Beschreibung von körperlichen Schmerzen heftig! Das war das, was mich aufblinken lies.

Ich bin sehr gut in deutsch, obwohl ich keine Deutsche bin, und ich schäme mich oft fremd, wenn ich die Deutschen so reden höre und merke, dass ich ihre Muttersprache besser beherrsche als sie. Einfach, weil es mir wichtig ist und auch meine Mutter damals alles daran gesetzt hat, dass wir Kinder besser “deutschen” als sie. Und durch viel lesen habe ich “mein” Deutsch auch stetig weitergebildet- durch Klassiker, Sachbücher, Historische Romane ect.

Schau sich doch einer die Sache mit der Sprache heute an: Die Eltern (meiner Erfahrung nach mit dem Umfeld) ist es nicht mehr so wichtig, das Kulturgut weiterzugeben. Selbstverwirklichung, Anerkennung und Stolz/Ego (etwas bei anderen Kulturen) sind viel wichtiger geworden - zeigt sich hier deutlich!


#88

Oh, dann habe ich Dein

ja wohl völlig falsch verstanden.

Andere ja aber auch.

Und ich unterstelle gar nichts, wenn ich das als Angriff empfinde. Aber lassen wir das, gibt nur böses Blut bei uns beiden.


#89

Das erinnert mich an “neuste” - das war mir auch länger aufgestoßen, weil ich mir dachte, dass da ein “e” mittendrin fehlt - aber der Duden hat mich eines Besseren belehrt, dass man beides verwenden kann - auch wenn es so ist, mir fehlt das E hier trotzdem :wink:


#90

Dieses Phänomen gibt’s öfters, z.B. bei nebelig/neblig, schaukelig/schauklig … Ist auch beides richtig. Wobei ich immer die Variante ohne “e” bevorzuge.

Was mich mal richtig verblüfft hat: Dass sowohl gucken/kucken (ich habe vorher “kucken” immer als Fehler angestrichen) als auch Küken/Kücken richtig sind. Bei “Kücken” kräuseln sich mir extrem die Fußnägel.


#91

Wobei aber “kucken” seltener ist und es immer ein “Guckloch” ist, nie ein “Kuckloch”.

Beim Kücken muss ich Dir aber widersprechen - das ist zwar “dudentauglich”, aber ein österreichischer Ausduck. Sprich: Im Deutschunterricht ist es noch immer falsch und es bleibt beim Küken.


#92

Das “Kücken” ist mir auch, außer in Russland, noch nie begegnet. Aber das Verb “kucken” streiche ich, seitdem ich mal darauf hingewiesen wurde, nicht mehr an. Das ist mir den Ärger dann doch nicht wert.


#93

Das Verb ist ja auch nicht wirklich falsch, nur eben wären alle anderen Wörter mit “gucken” mit “k” falsch, wie eben mein Beispiel mit dem Guckloch. Ausguck ist auch kein Auskuck. Und der Hand bleibt auch der Hans Guckindieluft.


#94

uahhh Kücken :see_no_evil:darf nicht wahr sein, es geht doch alles vor die Hunde :smiley:


#95

ein Ausdruck von hier? Niemals :scream:


#96

Dann lügt der Duden.


#97

Ist halt bei vielem nicht so klar, wie sich das entwickelt hat was drinsteht und ob es aktuell ist. Bei der Bibel ja auch.


#98

Jetzt mal ohne Sarkasmus oder Ironie, der beste Kommentar den ich je gelesen habe!

:joy:


#99

Meine Bibel (zumindest meine Einheitsübersetzung) ist alt, das gebe ich zu. Sogar noch älter als ich. Aber mein Rechtschreibduden ist aktuell. 27. Auflage.


#100

Aktualisiert wird dennoch meist als Einbahnstraße. Heißt Neues kommt hinzu, aber was schon drin ist wird selten hinterfragt.