Nr. 536: Welchen Klassiker sollte man unbedingt mal gelesen haben?

Welches hast du denn gelesen?

Schön, dass du die Klassiker unserer Kindheit und Jugend nennst. :blush:

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Stimmt! Das Buch hab ich auch total geliebt als Kind. Später hab ich es nochmal gelesen und fand es toll wie man das Buch als Kind wahrnimmt und wie als erwachsene Person.

Zur Weihnachtszeit habe ich das erste Mal „Momo“ gelesen von Michael Ende, weil ich das als Kind irgendwie verpasst habe und mochte es auch richtig gern. Möchte noch „Die unendliche Geschichte“ lesen, weil ich da auch nur den Film als Kind gesehen habe.

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Ich habe mal wieder das “Boot” von Lothar-Günther Buchheim gelesen.”von den 40 000 deutschen U-Boot Männer des Zweiten Weltkrieges kehrten 30 000 nicht zurück”. Sinnlose Opfer einer Wahnidee. Unsere Politiker haben nichts daraus gelernt! Traurig, Traurig.

Eigentlich gibt es da jede Menge und wenn sie adäquat neu übersetzt wurden, dürfte problemlosem Konsum nichts mehr im Wege stehen.

Natürlich kann es Längen geben und Verhaltensweisen, die man heutzutage nicht goutiert, aber das ist eben dem Zeitalter geschuldet, in dem sie verfasst wurden…

Meine Favoriten: Austen,Stolz und Vorurteil - Stevenson, Die Schatzinsel + Dr.Jekyll und Mr.Hyde - Bulgakow, Der Meister und Margaritha - Hemingway, Der alte Mann und das Meer - Dickens, Weihnachtsgeschichte - Dumas, Der Graf von Monte Christo - Twain, Tom Sawyer/Huckleberry Finn

und auch :Caroll, Alice im Wunderland - Baum, Der Zauberer von Oz - Lewis, Narnia - - Burnett, Der geheime Garten - Graham, Der Wind in den Weiden usw. usw.

Man müsste einfach viel mehr Zeit zum Lesen haben, umpf.. :wink:

In der Frage steht „sollte“, nicht „muss“.
Es gibt viele Klassiker, die ich weder in der Schule noch danach gelesen habe und die ich daher nicht beurteilen kann (z.B. kenne ich nicht Goethes „Faust“, trotz Abiturs am allgemein bildenden Gymnasium). Ich habe auch nicht den Eindruck, dass mir dadurch irgendetwas fehlt. Diese Aussage trifft wohl auf die meisten Menschen zu.
Es gibt viele bedeutende deutschsprachige SchriftstellerInnen, allein 13 NobelpreisträgerInnen, von denen man möglichst etwas gelesen haben sollte. Z.B. Günter Grass (Blechtrommel), den etwas in Vergessenheit geratenen Heinrich Böll (Gruppenbild mit Dame, Die verlorene Ehre der Katharina Blum), Hermann Hesse (Steppenwolf), Thomas Mann (Buddenbrooks, Zauberberg), weiter denke ich an Berthold Brecht (Der kaukasische Kreidekreis), SchriftstellerInnen aus der Schweiz (Friedrich Dürrenmatt, Max Frisch) und Österreich (Ingeborg Bachmann, Robert Musil, Daniel Kehlmann). Oder auch Franz Kafka.
Nicht zu vergessen die KinderbuchautorInnen Christine Nöstlinger, Michael Ende, Otfried Preußler.

ich habe zuletzt The Count Of Monte Christo gelesen und fand es sehr gut

Da fällt mir noch Im Westen nichts Neues ein. Das Buch habe ich mir letztes Jahr gekauft und möchte es baldmöglichst lesen. Vor 30 Jahren habe ich es schon mal gelesen, damals noch aus der Schulbücherei.

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Bertolt Brecht steht heuer auch ganz oben auf meiner Liste, als Augschburgerle ja auch fast ein Muss. Hab erst gestern daran gedacht, dazu eine Leserunde vorzuschlagen, wenn wieder ein bisschen Zeit ist und die ersten Klassiker-Runden vorbei sind.

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Bei mir hat das nicht funktioniert. Ich hab vor 20 jahren Hundert Jahre Einsamkeit angefangen und nach hundert Seiten abgebrochen. Meine Mutter sagte, man müsste etwas älter sein, um ihn zu mögen. Das bin ich jetzt. Ich kam diesmal bis Seite zweihundert.

:yawning_face:

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Da fallen mir noch zwei Bücher ein:

  • So weit die Füße tragen
  • Via Mala
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Nur ein Buch zu nennen, fällt mir schwer. Hier meine drei Favoriten:

Wer die Nachtigall stört - Harper Lee

Die Wand - Marlen Haushofer

Von Mäusen und Menschen - John Steinbeck

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Mir hat Effi Briest auch gefallen (schon als ich es als Jugendliche in der Schule gelesen hab).

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Wahrscheinlich werde ich nie herausfinden ob es mir genau so geht.

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Ich habe nur das Buch Leben, um davon zu erzählen von ihm gelesen. Der Titel hat mich so angesprochen. Wahrscheinlich war es in der Zeit, wo ich selbst viel Tagebuch geschrieben habe. Das Buch fängt damit an, wie er als junger Reporter (17 (?) Jahre) kleine Aufgaben von der lokalen Zeitung zum Schreiben erhalten hat. Es gibt einen wunderschönen Satz darin: „Nicht was wir gelebt haben, ist das Leben, sondern das, was wir erinnern und wie wir es erinnern, um davon zu erzählen.“

Ich denke, das trifft ein bisschen für uns alle zu. Zwei Personen haben das gleiche gerade erlebt, aber drei Tage später in Gegenwart von Freunden, erzählt jeder anders davon. Jede Person hat etwas anderes wichtig gefunden.

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Ich finde die Bücher von Leo Tolstoi auch lesenswert als Klassiker: Krieg und Frieden, Anna Karenina.
Bei Anna Karenina habe ich erst den Film gesehen und dann das Buch gelesen. Das Buch hat mir sehr viel besser gefallen. Ich glaube, bei Krieg und Frieden ging es mir genauso. Sehr lesenswert.

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Wie ist das mit Robert Musil? Habt ihr da etwas gelesen? Könnt ihr ein Buch von ihm empfehlen?
Ich wollte immer Der Mann ohne Eigenschaften lesen. Ich glaube sogar, dass ich angefangen hatte. Habe es aber bis heute nicht geschafft, es zu lesen.

Wie lange hast du “Krieg und Frieden” gelesen? Ich habe es zu Hause stehen und bin immer geschockt über die Dicke des Buches. Und dann ist die Schrift auch noch sehr klein in dieser Ausgabe :see_no_evil_monkey:

Das weiß ich nicht mehr. Es ist auch mindestens 20 Jahre her. Vielleicht sollte ich noch einmal damit starten. Dann könnten wir es zusammen lesen. Evt. finden sich noch andere Personen, die mitlesen?

Das Zitat ist wirklich sehr schön und zutreffend. Ich merke mir das Buch mal. Danke Dir.

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