Nr. 536: Welchen Klassiker sollte man unbedingt mal gelesen haben?

Liebe Vorableser:innen,

Zeit führe eure Klassiker-Empfehlungen! Was macht einen Klassiker für euch aus und welchen sollte man unbedingt mal gelesen haben?

PS: Wir freuen uns sehr über die vielen, von euch organisierten Klassiker-Leserunden im Frühjahr und wünschen euch viel Spaß beim Lesen und Austauschen!

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Passend zur Leserunde hier im Forum: Stolz und Vorurteil!
und was ich auch toll fand ist Der Meister und Margerita

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Ich mag z. B. Jane Austen, Edith Wharton und Charlotte Bronte

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Der Besuch der alten Dame und andere Geschichten von Friedrich Dürrematt

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Ich mag viele englische Autoren zum Beispiel Dickens (seine Beobachtungsgabe ist genial!), Austen und die Brontës, aber auch einige deutsche Klassiker wie Effi Briest und ähnliches.

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Da möchte ich den Klassiker von ERNEST HEMINGWAY : DER ALTE MANN UND DAS MEER sehr empfehlen.

In dem Buch geht es um das Verhältnis zwischen Mensch und Natur, und um die Sinnkraft des Lebens. Darüber sollte man heute genauso wie damals nachdenken. 1954 erhielt Hemingway für sein letztes, und wohl sein bekanntestes Werk, den Nobelpreis für Literatur.

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Ich hab es als Jugendliche gelesen und obwohl das Buch nur kanpp über 100 Seiten hatte, habe ich mich wirklich schwer getan und stellenweise sehr gelangweilt. Wahrscheinlich muss ich es nochmal lesen und herausfinden, ob es mir inzwischen anders geht. Damals hab ich jedenfalls überhaupt nicht verstanden, wieso genau dieses schnarchlangweilige Buch auch noch einen Nobelpreis bekommen hat :laughing:

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Ich fand „Das Bildnis des Dorian Gray“ von Oscar Wilde richtig gut. Das ist ein Klassiker den ich empfehlen kann. Möchte aber gerne noch mehr in diese Richtung lesen. Ganz oben auf meiner Liste stehen die Bücher von Jane Austen.

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Oh ja! Ihre Bücher sind mMn im Allgemeinen etwas unterbewertet, zumindest in Deutschland!

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Ich finde, dass die Novelle schon damals sehr gut geschrieben wurde. Hemingway gibt dieser Novelle eine Botschaft mit auf den Weg, die noch heute nichts an Bedeutung verloren hat. Mich hat die Erzählung keineswegs gelangweilt. Ich habe das Buch gerne gelesen. Wie immer gibt es auch hier unterschiedliche Meinungen, und es gibt ja so viele lesenswerte Klassiker, da ist für jeden etwas dabei.:slightly_smiling_face:

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Ich schließe mich vielen schon genannten Empfehlungen an und möchte noch die Bücher von George Orwell, Toni Morrison und James Baldwin ergänzen, die super geschrieben sind und wichtige Themen behandeln. Kann ich nur empfehlen :slight_smile:

Ich habe noch nichts von ihr gelesen, aber ich habe mich kürzlich mit dem Werk von Octavia E. Butler beschäftigt und ich glaube, dass ihre Sci-Fi-Klassiker mehr als lesenswert sind. Von ihr werde ich demnächst wohl ein Buch lesen (ist allerdings auch schwere Kost. Da muss ich schon in der richtigen Stimmung sein).

Ansonsten liebe ich die Geschichte „Little Women“ von Louisa May Alcott, obwohl das Buch durchaus seine Längen hat. Aber die vier March-Schwestern sind für mich einfach der Inbegriff von Schwesternschaft. Hach. :smiling_face_with_three_hearts:

(Große Liebe auch für sämtliche Verfilmungen, die Anime Serie und „Hallo, du Schöne“, das von Little Women inspiriert ist)

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Was macht einen Klassiker aus? Ich würde sagen, ein Klassiker ist ein Werk, das prägend für seine Entstehungszeit war, aber gleichzeitig Themen behandelt, die zeitlos aktuell sind. Ferner sollte er literarisch einem gewissen Anspruch genügen und einen hohen Bekanntheitsgrad haben.

Ich finde es ganz schwierig zu sagen, welche Klassiker „man gelesen haben sollte“, weil es irgendwie impliziert, dass das zum Bildungskanon dazugehört. Das hat immer so einen unangenehmen Beigeschmack. Natürlich gibt es viele Klassiker, die aus literaturwissenschaftlicher Sicht exzellent sind, stilbildend für ihre Zeit etc, aber es kommt ja auch immer noch der persönliche Geschmack des Lesers bzw. der Leserin dazu. Ich bin daher bei sowas sehr vorsichtig - sowohl was meine Empfehlungen angeht als auch Empfehlungen bekannter Literaturkritiker:innen. Ich kann nur sagen, welche Klassiker ich sehr mag: So ziemlich alles von Friedrich Dürrenmatt, mein absoluter Liebling „1984“ von Orwell, Farm der Tiere (nochmal Orwell), „Die Pest“ von Camus, Herr der Fliegen von Golding, Nathan der Weise von Lessing.

Edit: sorry, das sollte eine allgemeine Antwort sein, nicht auf einen bestimmten Beitrag.

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Ich habe es letztes Jahr gelesen, und finde, man merkt ihm Hemingways Verständnis von Männlichkeit und sein Alter schon an. Zum Teil fand ich es unfreiwllig komisch, was sicher nicht Sinn der Sache ist…Klar, die Würde im Scheitern, die Niederlage im Sieg etc, alles schön und gut, aber aus heutiger Sicht holt es mich nicht mehr ab. Aber das meinte ich, die Geschmäcker sind so verschieden, dass es „DEN“ Klassiker, den man gelesen haben muss, nicht geben kann.

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Tennessee Williams muss man gelesen/gesehen haben, allen voran ‚Cat on a Hot Tin Roof‘. Ich finde dieses Stück atmosphärisch so überzeugend, die Verlogenheit der Familie so krass.

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Gelesen haben muss, ist eine große Aussage das stimmt. Aber Dürrenmatt ist so Besonders, die Vielschichtigkeit seiner Personen sind etwas, was in den heutigen Büchern eher selten auftaucht.

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Gelesen haben muss? Da fällt mir sofort Dracula ein, oder Frankenstein.
Meine persönlichen Lieblingsbücher „Der Zauberberg“ und „Effi Briest“ halte ich für nicht massentauglich genug, um zu sagen, dass man die gelesen haben „muss“ - „Der Zauberberg“ ist vielen sicherlich zu philosophisch und politisch ausführlich und ich habe noch nie jemanden getroffen, dem „Effi Briest“ gefallen hat.
Dracula und Frankenstein sind aber wirklich was für absolut jeden.

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‚Der Zauberberg‘ habe ich auch gelesen. Ich fand das Buch hatte seine Längen. ‚Effi Briest‘ mochte.

Ich auch nicht :grin: Ist allerdings schon sehr lange her, dass ich es gelesen habe (K12 vor über 25 Jahren). Allerdings mochte ich Jahre später Madame Bovary ganz gerne, und das ist ja quasi dasselbe in Grün :thinking:

Genau, oder auch „Anna Karenina“. Ich persönlich finde die Charaktere bei Effi sympathischer als bei Anna und Bovary und ich mag einige der Ideen in Effi sehr (z.B. den „Spuk“ auf dem Dachboden); Fontane finde ich außerdem unschlagbar in Natur- und Landschaftsbeschreibungen. Aber das ist alles Geschmackssache. :slight_smile:

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