Nr. 536: Welchen Klassiker sollte man unbedingt mal gelesen haben?

„Via Mala“ stand im Bücherregal meiner Mutter. Ich hatte es beim Staubwischen oft in der Hand, hab es aber nicht gelesen, weil die Beschreibung mir zu düster war.

Düster ist es wirklich

Ich empfehle euch die Aphorismen zur Lebensweisheit von Arthur Schopenhauer. In der Ausstellung “Was ist der Sinn des Lebens?” findet ihr einige Zitate von Arthur Schopenhauer und anderen berühmten Denkern - Zitate zum Nachdenken und Schmunzeln. Freidenker Galerie

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Ich hatte überlegt, es erst zu Weihnachten zu lesen :smiley: Da habe ich meistens Langeweile und viel Zeit für so ein dickes Buch. Wie ich verstanden habe, sind es 4 Bände.

Ich bin mir gar nicht mehr so sicher, dass ich das Buch gelesen habe. Gestern habe ich geschaut, um was es geht. Es treten so viele Figuren in dem Roman auf, dass kann nicht sein, daran würde ich mich erinnern. Trotzdem würde ich gerne versuchen, den Roman Stück für Stück zu lesen. Nach der Anzahl an Personen, die erwähnt werden, muss man sich bestimmt viele Notizen machen.

Vom Winde verweht

Schließlich ist morgen ein neuer Tag

Müssen muss man gar nichts.

Spontan ein paar Ideen meinerseits, je nach Vorlieben:

Die Physiker; Brave New World; Hamlet; Die Blechtrommel, was von E.A. Poe und J. Verne; Frankenstein; Narnia; Krabat; Die Gelehrtenrepublik

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Den „Mann ohne Eigenschaften“ habe ich mehrmals angefangen zu lesen, bin nie weit gekommen. Es war mir zu ausgedacht, zu verkopft.

Versuche es doch mal mit Heimito v. Doderer: Die Strudlhofstiege.Das hatte ich auch mehrfach angefangen, immer bei Seite 60 ungefähr aufgegeben. Dann plötzlich der Durchbruch- man muss durchhalten. Und seitdem lese ich es immer mal wieder, es ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher geworden. Doderer hat wirklich unglaublich viel von der menschlichen Natur verstanden.

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Die Strudlhofstiege liest sich interessant. Mal schauen, wie weit ich komme. Danke für den Tipp.

Lagerlöf: Nils Holgerssons Reise mit den Wildgänsen
Lao She: Rihscha-Kuli/Rikscha-Fahrer
Lao She: Vier Generationen unter einem Dach
Mishima: Der goldene Pavillon
Kita: Das Haus Nire
Oe: Der stumme Schrei
Andric: Die Brücke über die Drina
Haley: Roots
Heinrich Harrer: Sieben Jahre in Tibet
Pearl S. Buck: Die Frauen des Hauses Wu
Kertesz: Roman eines Schicksalslosen

Weißt Du, das Zitat erinnert an Proust: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit.

Es ist nicht jedermanns Fall, das kann ich verstehen, aber ich liebe es. Es geht darum, das Vergangene durch Erinnern wieder aufleben zu lassen. Der erste Band ist sehr schön.