Nr. 423: Welche Funktion wünscht ihr euch auf Vorablesen?

Da kenne ich tatsächlich eine Userin, die ausschließlich ein Smartphone hat und auch nicht mehr beruflich an einem PC sitzt.

Mir wäre es viel zu nervig, meine Rezensionen am Smartphone zu schreiben. Da ist der PC/Laptop einfach angenehmer.

Aber das Smartphone hat schon auch seine Berechtigung. „Normale“ Handys gibt es ja fast nur noch als Rentnermodelle und ich finde es super, unterwegs etwas googeln zu können. Auch für meine heißgeliebten Paybackpunkte und andere Kundenprogramme mag ich es sehr. Aber es ist wie bei den Printbüchern und eBooks. Ich mag nicht entweder oder, sondern beides. Jedes zu seiner Zeit und für seine Aufgabe.

Und ich bin uralte 57!

Die Umschläge auf Pappe, in denen die Bücher versendet werden, sind deutlich besser für die Umwelt als die Umschläge, die innen einen Haufen Plastik haben.

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Ich bin 54 und nutze meinen Laptop nur noch für längere Texte, z.B. Rezensionen und Briefe. (Ok ab und zu auch für Excel). Ansonsten läuft alles nur noch über mein Smartphone, darauf lese ich auch alle ebooks.
So sind wir alle verschieden.

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Aber was ist mit den Bäumen?
Für große Pappumschläge braucht man mehr Holz, als für DIN A5 Papiercouverts!

Wenn alle „Papierprodukte“ aus Gras bzw. Stroh bestehen würden, OK, aber ich konnte nicht herausfinden, wie hoch der Anteil an solchen nachhaltigen Papierprodukten ist.

Und wenn man den Plastikanteil eines gepolsterten Couverts dann abtrennt und in die gelbe Tonne wirft, ist es doch OK!?

Nö. Erstens machen das zu wenige und zweitens ist es dann noch immer Kunststoff, der die Umwelt belastet.

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Das war eine rhetorische Frage, ich denke nur Experten wissen ob Abholzung bzw. die Energie, die es braucht um Altpapier aufzuarbeiten oder wieder verwertbares Plastik schlimmere Auswirkungen haben.

Nun, wenn man das umweltunfreundlichste Papier mit dem umweltfreundlichsten Plastik vergleicht, dann mag das wohl stimmen. Aber unter gleichen Bedingungen wird Papier besser sein als Plastik. Denn (wie auch Papier) benötigt das recyceln von Plastik Energien und es können nie 100% recycelt werden, im Gegensatz zu Papier benötigt Plastik jedoch hunderte Jahre, um abgebaut zu werden und im Gegensatz zu Holz ist Plastik kein nachwachsender Rohstoff. Man kann einfach schlecht vergleichen, wenn man beim einen Material von den ressourcefreundlichstem Produkt (Plastik) ausgeht und beim anderen vom -unfreundlichsten (Papier).

Und dann kommt eben noch dazu, dass die Luftpolsterumschläge nicht richtig getrennt werden, das führt zu weiteren Problemen.

Dir ist aber schon aufgefallen, dass das Äußere der Luftpolsterumschläge aus Papier ist?!!!

Solche Kartons sind sehr oft aus Recyclingpappe gemacht oder können eben problemlos wiederverwertet werden.
Bei den gepolsterten Umschlägen geht das nicht, weil da Klebstoff dran ist und der Innenteil von den wenigsten getrennt entsorgt wird. Außerdem wird für diese Umschläge mehr Plastik produziert und man sollte wo es nur geht Plastik einsparen, weil es eben schlecht für die Umwelt ist. Plastik braucht ewig, um sich zu zersetzen und wird dann zu mikroplastik, was extrem ungesund ist.

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Ich verstehe ja, dass bei dem Wort PLATIK die meisten sofort negative Gedanken haben und bei PAPIER positive, aber so schwarz-weiß ist es nicht. Ihr könnt ja mal die Analyse von Verpackungsmaterialien des Instituts für Energie- und Umweltforschung (Ifeu) von 2022 lesen…

Geht mir genauso- und ich dachte schon, ich wäre eine Exotin, weil ich meine ebooks am Smartphone lese :slight_smile:

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Gefährliches Halbwissen. Deine heißgeliebten Luftpolsterumschläge sind ein Mischprodukt. Daher sind sie schlecht. Wäre gar kein Papier dran, wären sie weniger übel. Das willst Du leider nicht annehmen. Schade.

Fakt ist, dass es immer wichtiger wird, Kunststoff zu vermeiden. Dann kann er da eingesetzt werden, wo er wirklich lang genutzt wird und entsprechend weniger Schaden anrichtet.

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Ich habe lange überlegt, ob ich antworte und mich letztendlich doch dafür entschieden. Ja, ein bisschen „Anspruchsdenken“ steckt schon hinter Deinem Wunsch, wenn ich ehrlich bin. Man sollte den jeweiligen Verlagen überlassen, wie sie ihre Bücher verpacken - ein Urteil oder gar Sonderwünsche stehen uns einfach nicht zu, Punkt. So, wie ich es lese, geht es Dir vorwiegend darum, dass ein Buch im Pappumschlag meist nicht in Deinen Briefschlitz passt und Du es womöglich auf der Post abholen musst, wenn Du nicht daheim bist und der Briefträger es bringt. Die Alternative wäre dann wohl eine Packstation als Versandadresse, wobei Du auch dort wieder hin musst und es weniger bequem für Dich ist.

Welches Verpackungsmaterial ein Verlag wählt, ist einzig und allein dessen Entscheidung - Hauptsache das Buch kommt gut und sicher verpackt an. Papier und Pappe sind die umweltfreundlichere Alternative zu Plastik, das sollte sich inzwischen rumgesprochen haben, zumal die meisten LuPos zudem noch eine Beschichtung im Papier haben, um dieses widerstandsfähiger zu machen. Natürlich wird Holz zur Papierherstellung verwendet und Bäume werden gefällt, doch es ist dennoch ein nachwachsender Rohstoff - Plastik ist aus Erdöl und das ist nunmal begrenzt und umweltschädlich (zur Entsorgung von Folien wurde ja schon alles gesagt).

Vielleicht sollte der Gedanke, der mir dann in den Sinn kommt, auch mal zuende gedacht werden: wenn Papier und die Energie des Recyclings für Dich problematisch ist: warum bewirbst Du Dich dann auf Printbücher (die ja auch aus Papier sind)? Vielleicht wäre ein ebook für Dich die bessere Alternative? Das löst mit einem Schlag das Problem der Verpackung. (Ich meine das ganz ehrlich und wertfrei - das ist kein Sarkasmus o.ä.).

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Für mich war das mit ein Grund, auf ebooks umzusteigen. Nur Bücher, die ich sehr liebe und mehrfach lesen möchte, kaufe ich noch auf Papier. Nach anfänglicher Skepsis gegenüber ebooks bin ich nun so begeistert davon - weniger Holzverbrauch, keine Druckerfarben, keine Verpackung, kein Versand, und abstauben muss ich auch nicht mehr ;-).

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Ja, so ist das bei mir auch. Meine Lieblingsbücher ins Regal, und die anderen als ebook. Ist ja auch ein Platzproblem.

Ich lese meine eBooks auch am Smartphone, das Ergebnis der Bildschirmzeit ist dann auch jedes Mal eine Freude :face_with_hand_over_mouth:

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Genau so sieht es aus, dazu noch der fehlende Platz (ich lese fast jedes Buch eh nur einmal).
Was ja nicht bedeutet dass ich gar keine Prints mehr kaufe oder ausleihe, nur halt mega viel weniger. Einzelne sind auch zum behalten.
Bei Leserunden oder hier wähle ich gerne die Print Variante da ich genau weiß dass diese Bücher noch durch mehrere Hände wandern (Freundinnen, Tausch, Bücherei).