Nr. 386: Habt ihr euch Leseziele gesetzt?

Ich denke, es empfindet jeder anders. Mich würde es stressen, andere vielleicht nicht. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Da gibt es ja kein richtig oder falsch.

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Warum sollte man sich kein Zeil setzen? Wenn man es nicht schafft ist es doch auch nicht schlimm. Ich lasse mich nicht stressen, aber ich behalte gern den Überblick. Es ist für mich interessant, nachzuvollziehen was und wie viel ich so gelesen habe.

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Das ist doch auch schön so. Ich habe nie gesagt, dass man sich kein Ziel setzen sollte. Ich habe nur gesagt, dass ein Leseziel nichts für mich ist. Das heißt ja nicht, dass jeder hier so denken muss. Ich habe nur die Frage beantwortet. Ich trage auch alle Bücher in ein Programm ein. Das ist ja aber wieder ein anderes Thema. Die Frage war ja eigentlich, ob wir uns ein Leseziel setzen und das ist ja unabhängig vom Führen einer Liste.

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Ja.
Aber … ich habe die letzten zwei/drei Monate gerade mal 1-2 Bücher (300 Seiten, also die dünnen) gelesen. Es mangelt an Zeit, Konzentration, Antrieb. Dabei ist SuB natürlich groß (hoch) wie immer.
Also heißt das Ziel wieder ein bisschen mehr lesen :grinning:

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Interessanter Gedanke, da mag sicher was dran sein. Obwohl ich denke, dass sportliche Ziele vielleicht doch noch einmal einen anderen „Wert“ darstellen, weil man sich ja auch in gewisser Weise quält oder zumindest körperlich anstrengt um sie zu erreichen.

Mir ist eben nur die Häufigkeit der Antworten á la „Nee, ich habe keine Ziele, soll doch Spaß machen“ aufgefallen und ich habe mich dann eben gefragt, ob das eine das andere ausschließt.

Aber da ist natürlich, wie @baby17 auch schreibt, jeder anders und das ist auch gut so! :grinning:

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Mein Ziel ist, mich in diesem Jahr jeden Tag mindestens eine Stunde nur für mich zu beschäftigen. Das mache ich am liebsten mit Lesen.
Ich führe zwar eine ausgefeilte Statistik über das, was ich lese, aber das dient vor allem dazu, meine eigene Lesebiografie nachvollziehen zu können. Angefangen habe ich damit, als ich gefragt wurde, was ich im letzten Jahr gelesen hätte, aber darauf nur einen oder zwei Titel nennen konnte, obschon ich immer viel gelesen habe. Das hat mich gewurmt. Heute kann ich nachsehen und erinnere mich dann immer sowohl an die Lesesituation („ach ja, im Garten bei Schwiegermutter“) als auch meistens an die Erwerbssituation („das war doch ein Weihnachtsgeschenk von Jutta“).
Interessanterweise kann ich an dieser Statistik ziemlich genau absehen, ob ich gerade viel Stress habe und von meinem Ziel, mir Zeit für mich zu nehmen, abkomme oder nicht.
Die Zahl der Seiten ist also nicht Ziel, sondern Symptom meines Ziels. Und darum kein Stress.

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Da ich viele Bücher gewinne, gibt es auch viel zu lesen. Ich setze mir aber kein Limit, wieviel ich am Tag lese. Es kommt auch darauf an, wie mich ein Buch fesselt.

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Sozusagen, der Weg ist das Ziel😉

Ich habe kein Leseziel, es kommt wie es kommt und hängt auch davon ab, wie eingespannt ich beruflich bin. Aber mindestens ein Buch pro Woche schaffe ich, meistens zwei. Lesen ist ein Hobby für mich und kein Wettbewerb.

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Ich habe kein Leseziel. Na ja, ich habe ich mich bei Lovelybook bei einer Challenge angemeldet, wo mir eine gewünschte Anzahl Bücher ausgesucht wird. Die „muss“ ich dann auch in dem Monat lesen. Aber zwei im Monat schaffe ich fast immer.
Ich schreibe mir aber auf, welche Bücher ich das jahr über gelesen habe. Das ist spannend am Ende des Jahres auszuwerten. Letztes Jahr war das erste Jahr, ich bin gespannt, wie sich mein Leseverhalten verändert.

Mich interessiert mal von Euch anderen, wie ihr es schafft 10 Bücher (Oder mehr als drei :wink: ) im Monat zu lesen…

Kommt auch auf den Lesestoff und die Art zu lesen an. Wer wie auch immer 100 Seiten pro Stunde schafft, liest am Tag vielleicht ein Buch. Manche machen in ihrer Freizeit nichts anderes als zu lesen, manche lesen während der Arbeit (so dies möglich ist), usw. Ich bin da oft erstaunt über das Pensum, schaffe es selber bei weitem nicht, will es aber auch nicht. Ich persönlich habe andere Schwerpunkte, macht jeder nach seinem Geschmack. Mir persönlich ist ein gemütlich gelesenes Buch, das „Spuren“ hinterlässt, im Monat lieber, als 10 schnell gelesene Bücher , die ich genauso schnell vergesse. Das Thema ist so vielfältig, wie die Leserschaft.

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Ich lese etwa 12 Bücher pro Monat. Ich schaue abends nie TV und ähnliches. Nie Filme, keine Serien usw. Dh abends lese ich rund 4 Stunden, wenn ich nicht arbeite oder ausgehe. In der Mittagspause auch noch 30 Min bis 1 Std. Wenn ich Abendschicht habe ( ab 16 Uhr), habe ich tagsaus frei und da meine Familie da arbeitet/ studiert, verlagern sich die 4 bis 5 Std.auf den Tag. Am Wochenende oft mehr, vor allem im Winter. Da komme ich schon wöchentlich auf mind. 30 Stunden Lesezeit. Je nach anderen " Aktivitäten" ( Sport, Freunde, Haushalt, Garten…) mal mehr, mal weniger.
Ich mache eigentlich zu Hause kein anderes Hobby als Lesen. Also keine Handarbeiten, Puzzles, Basteleien, Filme und Serien schauen. Einfach, weil mich anderes nicht interessiert.

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Wenn ich ins Büro muss, habe ich 1-2h Fahrtzeit, die ich in der Bahn gemütlich zum Lesen nutzen kann. Dazu kommen Hörbücher, die ich bei der Hausarbeit oder auf längeren Autofahrten hören kann. Und ansonsten eine halbe Stunde Lesezeit als Morgenritual und immer ein Buch dabei haben, für den Fall, dass man Zeit zum lesen findet.

Das läppert sich dann schon über den ganzen Monat auf 10-15 Bücher. Aber es kommt auch stark darauf an, was für Bücher ich gerade lese, wie @murksy schon sagte.

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Habe am Wochenende sagenhafte 150 Seiten geschafft… grins. Für mehr hat die Zeit nicht gereicht😉

An diesem Wochenende war meine Lesezeit auch eng bemessen. Am Freitagabend Abendschicht, gefolgt von Samstag ebenfalls Arbeit und gestern an einem Geburtstag eingeladen. Somit habe ich nur gestern abend noch 2, 3 Stunden gelesen…

Es ist ja eigentlich selbstredend, dass es Bücher gibt, die man schneller „wegliest“ und andere, die mehr Zeit erfordern, unabhängig von der Seitenzahl.
Wie viel mir von einem Buch im Gedächtnis haften bleibt, hängt (bei mir) aber nicht von der Lesegeschwindigkeit ab. Selbst ein 5-Sterne-Thriller kann nach ein paar Tagen „verpuffen“. Er hat beim Lesen dennoch Spaß gemacht und ich hab ja auch gar nicht vor, mir das alles zu merken.
Wenn etwas „hängenbleibt“, dann hat das besondere Gründe. Ich lese die wenigsten Bücher „zur Fortbildung“, die meisten aber zur Unterhaltung, manchmal auch zur Ablenkung. Selbst wenn ich nur ein einziges Buch im Jahr lesen würde, wäre noch lange nicht sicher, dass ich mich an viel davon erinnern würde. Es merkt sich ja auch niemand, was er das ganze Jahr über Tag für Tag gegessen hat, welche Arbeit im Detail er im Job gemacht hat, welche Hausaufgaben die Kids hatten, welche TV-Sendungen man gesehen hat, was man auf den Festen und Partys mit wem geredet hat usw.

Lesen macht mir Freude und ich lese, wann, wie viel, wie und wo es mir eben diese Freude macht. Ich halte es fest, weil ich auch daran Freude habe. Ich schreibe zu jedem Buch eine Rezension, weil ich das gerne mache. Ich mag es, nachvollziehen zu können, wann ich mehr, wann ich weniger und wann ich welche Art Bücher gern gelesen habe.

Nichts davon setzt mich unter Druck. Alles dabei macht mir Spaß.

Ich registriere, dass es Leute gibt, die mehr als ich lesen oder weniger. Das werte ich aber nicht. Erstens kenne ich deren Leben meist wenig bis gar nicht und zweitens bin ich nicht der Typ, der im dauernden Wettbewerb mit irgendwem stehen mag. Nicht jeder, der in der Woche drei Bücher oder mehr liest, hat „sonst nichts zu tun“. Im Gegenteil. Ich kenne Menschen, die eine proppenvolle Woche haben, mit allem was hier schon als „wichtiger“ aufgezählt wurde, die dennoch im Jahr auf 300+ Bücher kommen. Das finde ich erstaunlich, aber weder super toll noch verwerflich, einfach nur eine Zahl, die ich nie erreichen könnte (die ich aber auch gar nicht erreichen möchte).

Andere essen Schweinfleisch, ich nicht. Deshalb werte ich das trotzdem nicht.
Andere sind Veganer, ich nicht. Ich kann es zwar nicht wirklich nachvollziehen, warum man so extrem sein muss, aber ich rede es auch niemandem aus oder schlecht.
Andere tun dies, andere tun jenes, was ich nicht mache. So what? Was richtig und falsch ist, muss jeder für sich selbst wissen, aber niemals anderen vorschreiben.

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Perfekt ausgedrückt :+1::+1:

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:relaxed: Ich schließe mich den anderen Bücherwürmchen an, ich verbringe relativ wenig Zeit im Internet und auch kaum vor dem TV.
Ich habe außerdem das große Glück, hin und wieder mal ein wenig Lesezeit bei der Arbeit zu haben.

Trash und Unterhaltungsliteratur lässt sich außerdem relativ schnell verschlingen. :face_with_hand_over_mouth: Bei meinem Lieblingsgenre bin ich manchmal total überrascht, wie schnell der Spaß zu Ende ist.

Außerdem brauche ich persönlich relativ wenig Zeit um Gehaltvolle Bücher zu „verarbeiten“.
:green_heart: Was zum größten Teil an meiner bezaubernden Freundin liegt. Wenn wir im Bett hullern und über unseren Tag reden, dann gehört es auch oft dazu über Bücher zu reden. Gerade bei wichtigen oder emotionalen Themen setzen wir uns gemeinsam mit unseren Gedanken auseinander. Oft liest auch eine von uns ein Buch über welches wir uns austauschen und später liest es die andere. Das macht das mitnehmen des Content oft einfacher.

:slightly_smiling_face: Ich habe einfach Spaß am Lesen, eine hohe Stückzahl ist einfach nur ein Nebeneffekt. Diese dann zu notieren oder erneut als Vorhaben zu setzen nur eine Spielerei.
Klappt es - schön, klappt es nicht - auch gut. :stuck_out_tongue_winking_eye: Für beides gibt es keinen Preis.

Letztes Jahr habe ich extrem viele Sonderschichten mitgemacht und hatte durchaus auch „nur“ 2 Bücher pro Monat. :joy: Dafür sind um so mehr hier eingezogen, was solls.

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Super Beitrag :clap::clap::clap:, sehe ich alles genauso :slightly_smiling_face::slightly_smiling_face:

Obgleich ich relativ „viel“ Zeit zum Lesen habe, würde ich sehr gerne doppelt so viele Bücher pro Jahr lesen als ich das real vermag: Mein Leseziel per anno ist mind. 100 Bücher - ist seit 2-3 Jahren auch „hingekommen“; aber 200 wären mir noch lieber.

Allerdings habe ich nicht diese „Mopsgeschwindigkeit“ beim Lesetempo: „Verschlingen“ mag ich Bücher auch nicht, sondern ich zähle mich zu den Genuß-LeserInnen :upside_down_face:. Zeit und Lesezeit sind begrenzt im Leben eines jeden Bibliophilen: Also heißt es: Schwerpunkte setzen. Nach diesem „Leseschema“ gelingt es mir dann auch, mit (paar an) 100 pro Jahr durchaus zufrieden zu sein (auch wenn es nicht für alle Bücher reicht, die ich sehr gerne lesen würde…). Auch ich weiß, dass es in meinem Lieblingsforum z.B. Leute gibt, die doppelt so schnell (und so viele Bücher) lesen wie ich, aber ich werte das auch nicht: JEDE(R) hat sein ihm eigenes Lesetempo. Und das ist auch völlig ok, finde ich.

Der LESEGENUSS und die LESEFREUDE sind sehr viel wichtiger als das Tempo! (Man sollte ebenso wenig durch sein Leben hetzen wie durch Bücher :smile:)

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