Leserunde zu "Hazel Wood"


#62

Ist auch mein Eindruck. Vor allem habe ich das Gefühl, dass die Tochter auf die Mutter aufpasst…


#63

Abschnitt 1

Zusammenfassung

Also ich habe das gleiche Probleme wie die anderen. Es passiert einfach nix. Aktuell kommt es mir wie ein Roadtrip, aber nicht wie eine Fantasy-Geschichte. Und dann noch das Drama mit dem Stiefvater und der dauernden Flucht vorm Unglück… habs mir etwas mehr fantasymäßig vorgestellt… vlt wird es ja besser


#64

Ich bin zwar auch schon mit dem Buch durch, finde es aber immer ganz spannend, noch mal Abschnitt für Abschnitt durch die Geschichte zu gehen

Leseabschnitt 1

Ich finde die detaillierte Mutter-Tochter-Beziehung sehr gelungen, vor allem, da sie, in Verbindung mit dem Wald an Rotkäppchen erinnert. Die Mutter , die ihre Tochter vor dem Wald warnt. Die Flucht der Beiden passt nicht nur zur Flucht vor dem Bösen, sondern auch zur Flucht vor dem Alltag, dem man bekanntlich durch Geschichten für einige Zeit entgehen kann. Die Gegenstände, die der Unbekannte Alice hinterlässt, sind für mich Verweise auf “Schneewittchen”, “Hänsel und Gretel” und “Der goldene Vogel”. “Hänsel und Gretel” findet sich auch darin wieder, dass Alice und Ellery sich zusammen auf den Weg ins Hinterland bzw. nach Hazel Wood machen.
Den düsteren Erzählton finde ich für die Geschichte sehr passend, da die “Geschichten aus dem Hinterland” ebenfalls keine Märchen mit Happy End zu sein scheinen. Und auch “Hazel Wood” ist keine fröhliche Erzählung, dafür aber eine sehr spannende.

Habt ihr nach dem ersten Leseabschnitt noch geglaubt, dass Althea wirklich tot ist?


#65

Mir gefällt gerade das. Endlich mal wieder ein Buch mit atmosphärischer Dichte, wo nicht einfach drehbuchartig und dialoglastig durch die Handlung gerast wird.


#66

Hallo Bücherfreaks!
Hier sind meine Gedanken zum ersten Teil, also den ersten hundert Seiten:
Ich fange mal mit dem Schreibstil an. Ich würde jetzt nicht sagen, dass das Buch 100%ig flüssig zu lesen ist, aber ich denke das ist schon so gewollt und das kantige und harte an dem Schreibstil passt in diesem Fall zu dem Buch. (Zum Beispiel zu Alices kleinem Problem mit der Aggressivität… :wink:) Ich hoffe ihr versteht was ich meine. Die Sprache ist jetzt nicht wirklich schwer zu lesen, allerdings ist sie mir persönlich an einigen Stellen ein bisschen zu vulgär. Ausdrücke wie „Fick dich“, „Flittchen“ und „Titten“ müssen meiner Meinung nicht unbedingt in einem Jugendroman, mit den Themen Märchen und New York sein, machen das Buch aber auch realistischer. Was mir recht gut gefällt ist, dass die Autorin Gerüche mit Farben beschreibt, wie z. B. der grüne Duft in der Wohnung nach dem Einbruch. Wo ich nicht immer ganz mitkomme, sind die Vergleiche mit berühmten Persönlichkeiten, Büchern, Musik, usw. … Das meiste wie z.B. ein Bond-Girl kenne ich, jedoch stolpere ich schon hin und wieder über Namen, mit denen ich nichts anfangen kann… Geht es euch da auch so??
Bei mir ist es oft so, dass ich mich ähnlich fühle, wie die Stimmung in dem Buch ist, dass ich gerade lese, keine Ahnung, ob es euch da auch manchmal so geht. Bei Hazel Wood hatte ich irgendwie oft Kopfschmerzen, weil man die ganze Zeit von Tankstellen, Zigaretten und billigem Kaffee liest. Das Wort Tankstelle kann man überhaupt sehr oft lesen.
Ich kann mich schon gut in Alice hineinversetzten, aber sie wird wirklich sehr oft sehr schnell aggressiv, was für mich nicht immer nachvollziehbar ist… Das hat ziemlich sicher auch eine Ursache und ich bin schon sehr gespannt darauf!
Mein Lieblingsteil war das Märchen am Schluss, so richtig düster und spannend…
Im Großen und Ganzen gefällt mir das Buch sehr gut (habe das Gefühl, das oben hört sich irgendwie so negativ an, aber so meine ich es gar nicht :wink:) und es macht große Lust zum weiterlesen. Ich finde auch, dass es sich bisher noch kein einziges Mal in die Länge gezogen hat.
Wie fandet ihr den ersten Teil?
Ganz Liebe Grüße Lollyolopop :blush:


#67

Ich fühle mich beim Lesen zwar meistens nicht der Stimmung des Textes entsprechend, glaube aber dennoch, dass ich mich ganz gut in einen Text hineinversetzen kann. Dass das Wort Tankstelle so oft auftaucht, ist mir, ehrlich gesagt, gar nicht aufgefallen.
Alice Agressivität habe ich einfach als einen Wesenszug akzeptiert. Zumal ja deutlich wird, dass sie sich ihrer Aggression bewusst ist und sie anscheinend auch schon länger damit zu kämpfen hat. Und ja, das Ganze hat eine bestimmte Ursache, die ich hier nicht spoilere.
Bezüglich der Namen, mit denen man nichts anfangen kann: Meinst du den Time-Lord? Das ist aus Doctor Who, eine, wie ich finde, absolut großartige Sci-Fi Serie der BBC. Mir geht es so, dass ich mir unbekannte Namen entweder unter “mir unbekannte popkulturelle Referenz” abspeichere und mich nicht weiter daran störe oder ich google das Erwähnte direkt. Generell lasse ich aber meistens Verweise, Verweise sein, da man als Leser nicht unbedingt die gleichen Interessen teilen oder die gleichen Dinge kennen muss, wie der Autor.


#68

Ich habe auch ziemlich lange für die ersten 60 Seiten gebraucht. Es kommt mir Anfangs ziemlich zäh vor zu lesen und ich hatte garnicht wirklich Lust auf die nächste Seite. (Könnte auch daran liegen, wie schon von anderen später erwähnt wurde, dass oft vulgäre Ausdrücke verwendet wurden und eine gewisse aggressive Art von Alice zum Vorschein kommt).
Habe gestern dann endlich das Kapitel mit dem ersten Märchen aus dem Buch ihrer Großmutter gelesen und fand es gleich viel spannender. Jetzt tauchen allmählich Bilder in meinen Kopf zu den Gedanken auf und ich tauche jetzt richtig in das Buch ein. Ich glaube jetzt beginnt für mich das Buch erst so richtig!


#69

Geht mir leider genauso. Ich finde es schon fast zäh und muss mich echt konzentrieren.


#70
  1. Kapitel 1 - 10 (Seite 9-96)
    2. Kapitel 10 - 20 (Seite 97-207)
  2. Kapitel 20 - Ende (Seite 208-Ende)
Weiter geht es mit dem zweiten Abschnitt

Der zweite Abschnitt hat mir besonders zum Ende hin einen Ticken besser gefallen, als der erste, auch wenn mich das Buch leider immer noch nicht komplett vom Hocker reißen kann! Ich komme mit dem Schreibstil nicht wirklich klar, habe das Gefühl, dass man kaum voran kommt.

Ella lässt Alice über Audrey die Warnung zukommen, dass sie sich von Hazel Wood fernhalten soll, was natürlich dazu führt, dass Alice nach Hazel Wood will.

Ich wusste noch nicht, was ich von Ellery halten sollte, aber dass er für das Hinterland arbeitet, hat mich dann doch nicht überrascht. Ich fand es eher seltsam, dass er Alice von sich aus gebeichtet hat, dass er mehr oder weniger im Auftrag des Hinterlandes gehandelt hat. Das kam irgendwo überraschend, ohne Vorwarnung. Die doppeltote Katherine und der Junge lauern den beiden auf und während Katherine irgendetwas mit Alice anstellt, fügt der Junge Ellery einen lebensbedrohlichen Schnitt an der Kehle zu. Wird Ellery sterben? Ich glaube da noch nicht so dran. Und wird Alice vielleicht zu der Alice aus Altheas Märchen? Apropos Althea, ist sie vielleicht noch am Leben?

Was hat es mit dem Reim auf sich und wird der rothaarige Mann nochmal aufauchen?

Ich mag diese düstere Atmosphäre und auch die beiden Märchen, die wir bisher erzählt bekommen haben. An manchen Stellen ist die Geschichte aber fast schon zu wirr, oder besser gesagt, zu abstrakt für mich, vielleicht kann sie mich deshalb noch nicht so packen?

Auch Alices Temperament gefällt mir nicht ganz so gut, mit ihr werde ich nicht wirklich warm.

Aber ich bin definitiv gespannt, wie die Geschichte ausgehen wird!


#71

Ich finde es lustig, dass du die Stimmung in dem Buch so sehr aufsaugst, dass du sie quasi selber spürst. Auf mich überträgt sie sich nicht so, obwohl ich sie gut nachvollziehen kann.:blush:
Auch ich empfinde bisher keine Längen im ersten Abschnitt, sondern es bilden sich lediglich viele Fragen in meinem Kopf. Ich bin sehr gespannt auf die Antworten (Auflösungen)
Die etwas ruppige Art von Alice kann ich nur allzugut verstehen…unter diesen Umständen wäre ich bestimmt auch sehr ungehalten.
Ich fühle mich jedenfalls gut unterhalten bis jetzt.


#72

Ich fand das erste „Märchen“ auch super gut geschrieben und spannend. Danach gefiel mir das Buch auch deutlich besser!


#73

Endlich kann ich mich auch richtig in die Leserunde einklinken, nachdem ich gestern noch in "Manhattan Beach" unterwegs war.

Das Buch "Hazel Wood" ist rein äußerlich schon ein richtiger Schatz. Auch ich bin vom Cover total begeistert und unter dem Schutzumschlag ist das Buch einfach wunderschön.

Heute habe ich mit dem Lesen begonnen und mochte das Buch nur ungern beiseitelegen, bis ich mit Kapitel 10 fertig war. Mir gefällt der Schreibstil und ich fühlte mich sofort mit hineingenommen in die Geschichte. Alles wirkt sehr geheimnisvoll. So zum Beispiel die Stelle, als Alice jemanden gesehen hat, den sie vorher noch nie gesehen zu haben glaubt und trotzdem weiß, dass sie ihn kennt.

Ich fühle mich wie in einer anderen Zeit und einer anderen Welt, in der die Spannung nicht nachlässt.

Selbst die „vulgären“ Wörter, die einige von Euch ansprechen – und die ich (eigentlich) auch nicht mag – habe ich hier komischerweise überhaupt nicht als unangemessen empfunden.

Ich liebe Buchzitate und eins von denen, das ich gefunden habe und das mich begeistert hat, ist dies: „Denn wenn man schon nicht das Buch haben kann, das man sich wünscht, kann man sich zumindest mit dem Buch anfreunden, das man hat.“

Ich glaube, ich habe wieder ein Buch gefunden, das ich mir gewünscht habe.


#74

Das Zitat ist wirklich toll! Mir ist es auch aufgefallen.:blush::+1:


#75

Abschnitt 2 (11-19-S 207):

Zusammenfassung

Finch hilft ihr, wo er nur kann, doch Alice ist zickig ihm gegenüber. Weshalb sie Minuspunkte bekommt.
Die Beziehung zu ihrer Mutter ist irgendwie seltsam. Nur die zwei, sonst niemand. Alice ist so fixiert auf sie. Natürlich ist es verständlich, aber in diesem Ausmaß ist es gar nicht gut. Sie scheint sich mehr wie eine Mutter zu benehmen.
Alice hatte definitiv keine leichte Kindheit gehabt.

Das Finch etwas damit zu tun hat, hab ich mir gedacht. Aber warum musste er denn sterben?

Ich hatte ein paar Probleme mit diesem Abschnitt, warum weiß ich nicht. Es ist nicht schlecht, aber es muss langsam nach Hazel Wood gehen. Ich will mehr darüber wissen.
Bin gespannt, wie es weitergeht.


#76

Zu Abschnitt 1 (Kapitel 1 bis 10):

Den ersten Leseabschnitt mit Kapitel 10 zu beenden, war eine gute Entscheidung. Gerade den letzten Absatz empfinde ich wie eine Zwischenbilanz. Er zeigt viele von Alice‘ Gefühlen auf. Es ist schön, dass sie an dieser Stelle in ihrer Hilflosigkeit nicht allein ist.

Das erste Märchen habe ich gerade nochmal gelesen.
Mir gefällt, dass es sich durch die Seitenränder von dem anderen Text absetzt.
Ich glaube, dass Finch in seiner Erzählung einige Stellen bewusst ausgelassen hat.

Jetzt bin ich gespannt, wie es weitergeht…
Es gibt ja noch soooo viele Fragen!


#77

Das Cover ist wunderschön, irgendwie geheimnisvoll.
Auf den Bildern sieht es ja schon gut aus, aber wenn man es in den Händen hält, glitzern und beim drüber streicheln spürt man die einzelnen Blätter, es ist einfach nur wow. Auch wenn man den Schutzumschlag abnimmt, sieht es immer noch besonders aus, denn die Blätter bleiben erhalten. Obwohl blau meine Lieblingsfarbe ist, würde mir, glaube ich, das Cover in einem satten grün besser gefallen.

Mir hat der Einstieg sehr gut gefallen und nach 3-4 Seiten hatte ich mich an den Schreibstil gewöhnt. Es fing ruhig an und wurde dann sehr spannend, geheimnisvoll und teils gruselig, es entwickelte sich eine regelrechte Sogwirkung.

  1. Abschnitt Kapitel 1-10 = könnte Spoiler enthalten:
Zusammenfassung

Die Erzählweise ist sehr bildlich und detailreich, aber das ist Alice. Sie hat eine Familiengeschichte, die nur aus Geheimnissen besteht. In ihr schwirren Fragen, auf die sie keine Antwort bekommt. Sie kennt nur Bruchstücke der Geschichte ihrer Verwandten und versucht sie so zusammen zu setzen, das sie Sinn ergeben. Dadurch verwischen schon mal die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Träumen und Alice scheint sich an Dinge zu erinnern, die sie garnicht erlebt hat. Und so kommt es zu den sehr ausführlicheren Erklärungen, als ob Alice es uns erzählt und extra so viele Einzelheiten mit reinpackt, um den Wahrheitsgrad zu über prüfen. Oder sich im wirklichen Leben zu verankern. Sie scheint mehr zu spüren/fühlen als andere und weil sie sich selbst nicht versteht, reagiert die schnell mit Wut.

Bis jetzt war es ja nur Vorgeplänkel, aber mit der Entführung von ihrer Mutter durch den Hinterwald, geht die Geschichte jetzt richtig los.

Das sie jetzt mit Finch einen guten Freund gefunden hat finde ich super. So braucht sie den Weg nicht alleine gehen.

Ich finde ja die Geschichte von „Alice-mal-drei“ schon gruselig (obwohl wir da noch nicht mal das Ende kenne), aber die „doppeltote Katherine“ ist gleich doppelt gruselig, die möchte ich nicht auf der Straße begegnen.


#78

Naja was soll ich sagen, hier meine Gedanken zu Kapitel 12-21

Zusammenfassung

Also leider habe ich mir vom Buch was ganz anderes erhofft. Irgendwie ist die Geschiche nicht greifbar für mich. :frowning: Alice wird mir immer unsympatisher und langsam nervt es mich, dass man so wenig erfährt. Das Märchen hat mir gut gefallrn, ich mag es wenn es ein wenig düsterer zu geht, aber dennoch bleibt das Bucch fur mich langatmig. Mal schauen wie

der Schluss wird, aber bisher bin ich nicht überzeugt


#79

Deine Zusammenfassung zum 1. Abschnitt finde ich gut. Nur mit dem “Vorgeplänkel“ kann ich mich nicht anfreunden. Für mich war es schon richtig fesselnd, geheimnisvoll und spannend.


#80

Wie interessant. …:grin:…Schau dir mal meinen Beitrag an, ich denke genau das gleiche zum Cover…:+1:…Es wurde allerdings von @lilli333 geschrieben, dass das Blau wohl seinen Sinn hat.Bin mal gespannt :sunglasses:


#81

Ich habe das Buch letzte Woche erhalten (es lag noch 2 Tage beim Nachbar :roll_eyes:). Ich habe es bis Seite 55 geschafft. Richtig zäh das Buch. Ich werde mich heute mal wieder diesem Buch zuwenden, aber es lockt nicht so richtig.

Wann beginnt der Fantasy-Teil?