Klassiker-Leserunde: Stolz und Vorurteil

Ich hatte zum Glück keine Probleme mit dem ersten Abschnitt. Das Buch ist unterhaltsam und kurze Kapitel sagen mir immer zu. Teilweise sind mir jedoch manche Kapitel zu langatmig - zum Beispiel Kapitel 28 bis 30. Das liegt wohl daran, dass Mr. Collins mich nervt.

Und ich frage mich, wieso Jane über 2 Monate in London ist, wenn es so offensichtlich ist, dass Bingley sie nicht sehen will.

Als absoluter Fan würde ich gerne glauben falsche Zeit :wink: vielleicht hilft es dir erst den Film zu schauen, damit du schon weißt was passiert? Das fand ich zumindest bei manchen Klassikern schon hilfreich. Falls du das machst empfehle ich die 2005 Version, die ist absolut toll.

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Vielleicht ist es einfach nicht Deins.

Bridgerton spielt zwar etwa in der gleichen Zeit, ist aber eben ein Produkt der unsrigen und daher schon sehr anders - nicht nur wegen der Erotikszenen.

Den Tipp, es mit einer Verfilmung zu versuchen, finde ich gar nicht schlecht. Die von 2005 ist schön, die von 1995 allerdings deutlich näher am Buch (und unter anderem deswegen mein Favorit, aber ich mag beide).

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Dass “Stolz und Vorurteil” nicht mit Bridgerton vergleichbar ist, ist mir bewusst.

Ich werde mir am Wochenende den Film anschauen. :heart:

Das Buch treibt mich gerade nur in eine Leseflaute, denn ich habe so gar keine Motivation danach zu greifen.

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Wie schade. Ich habe mich immer drauf gefreut, weiter zu lesen.

Ja, aber ich glaube, dass der Zeitpunkt gerade etwas ungünstig ist. Ich bin beruflich aktuell ziemlich im Stress und bin abends auch total müde.

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Dass Mr Collins Dich nervt, kann ich verstehen. Ich bin auch zusammengezuckt, als er seinen zweiten Besuch angekündigt hat - den hatte ich verdrängt. Zum Glück wird der dann ja aber recht kompakt geschildert. Bemerkenswert finde ich die Antragsszene und wie darin schon die Annahme thematisiert wird , Frauen würden Nein sagen, wenn sie eigentlich Ja meinen.

Wochenlange Besuche bei Verwandten waren nicht unüblich, glaube ich - das Reisen war ja ein recht großer Aufwand.

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Ich hab mich auch schwer getan mit dem Buch. Mir fehlten Hinweise zu den Personen und Schauplätzen. Nur weil ich beide Filme gesehen habe, konnte ich mir überhaupt irgendein ein Bild machen und das Buch zu Ende lesen. Sonst hätte ich glaube ich nicht durchgehalten. Die BBC-Serie ist wirklich toll und wesentlich näher am Roman, als der Spielfilm.

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Oh ja, die Antragsszene hat mich fast schon wütend gemacht :laughing: Aber so war das damals halt. Sobald ein anständiger Mann aufgetaucht ist, ging man davon aus, dass ihn alle heiraten wollen.

Da hast du recht. Das habe ich nicht bedacht. Elizabeth wird wohl auch länger verreisen.

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Mir hat in diesem Abschnitt besonders gefallen, wie authentisch Austen das Gesellschaftsbild präsentiert. Die Damen für die Repräsentation und den Haushalt, die Herren die Finanzen- so war es damals wohl üblich. Das einige Herren sich teils obstruse Kommentare erlauben- betrachte ich als Zynismus, genauso wie die Kritik der Mutter. Natürlich muss man mit der Darstellung zurecht kommen. Aber ich komme gut klar.

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Das hätte ich auch machen sollen :-). Bin ja schon komplett durch, war aber immer wieder verwirrt, was die Personen angeht. Seit ich letztes Wochenende den Film geguckt habe, bekomme ich glatt Lust, noch mal von vorne anzufangen, weil ich vieles erst jetzt richtig einordnen kann. War auch der von 2005, der zum Glück noch bis Anfang März bei Netflix verfügbar ist.

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Das ist schön zu wissen. Da ich ja wegen zu vieler Rezensionsexemplare dieses Buch ungeplant hören muss, wäre es vielleicht eine gute Idee, mir später mal den Film anzuschauen und dann tatsächlich das englische Original zu lesen. Mal sehen.

Ich bin noch nicht ganz mit dem ersten Abschnitt durch weil ich meine Ausgaben annotieren, habe das Buch ja aber schon zweimal gelesen. Und ganz ehrlich, ich finde Mr Collins fast lächerlich lustig. Zwischendurch habe ich mich gefragt ob er unter heutigen Gesichtspunkten vllt Autist oder aromantisch wäre. (Das passt ja nicht zu Austen aber ich würde manchmal gerne wissen, wie sie es heute geschrieben hätte). Ich persönlich liebe das Buch einfach :tulip::heart:

Stimmt, ernst nehmen kann man ihn wirklich nicht. Aber Wenn ich mir vorstelle mit ihm mein Leben verbringen zu müssen, schüttelt es mich regelrecht.

Da kann man für Charlotte nur hoffen, dass er in seinem Leben ausgefüllt ist und sie machen kann was sie will

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Oh, welche Freude! Mein Freund, der das Buch nicht liest, aber von mir manchmal etwas erfährt, hat überraschend den Film bestellt und will ihn mit mir zusammen anschauen, wenn die Leserunde vorbei ist.

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Ist bestimmt interessant und ich hatte das Buch bei netgalley auch schon entdeckt, aber aktuell wird mir das zu viel.

Ich denke dass, wenn man sich den Film anschaut, besser in das Buch reinkommt und die Personen besser verinnerlichen kann. Ich hatte manchmal Schwierigkeiten, weil ich den Film vor Jahrzehnten gesehen habe, mich aber an manche Situationen noch gut erinnere. Z.B. die nervige Mutter Bennet und der Vater, der manchmal in seine Bibliothek geflüchtet ist, um seine Ruhe zu haben.

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Habe den WDR Podcast gestern zuende gehört. Film und englischsprachiges Buch folgen demnächst.

Am Sonntag dann meine Meinung dazu mit einem Zitat. :laughing:

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