Ich bin leider erst bei Kapitel 27, aber heute Abend schaffe ich es bestimmt.
Und es ist auch der Zeit geschuldet, in der der Roman geschrieben wurde:)
Habe direkt die Zusage für bekommen und wollte auch gerade hier schreiben, dass man sie anfragen kann
es gibt auch eine hübsche Graphic Novel zu Stolz und Vorurteil von Löwe Graphics
Bei mir habe ich den Namen Catherine auch zu Beginn nicht gefunden, ausschließlich Kitty.
Ich eröffne mal die Runde zur ersten Hälfte mit einem Eindruck, der sich mir spontan aufgedrängt hat und zwar zu Mr. Bennet. Er ist wohl die Figur, die sich am wenigsten um die Meinung anderer kümmert und vor allem im familiären Umfeld nicht mit ironisch-sarkastischen Bemerkungen spart. Zum Teil habe ich mich darüber sehr amüsieren können.
Ich fand das auch toll, die meisten “lustig” Postits habe ich bei ihm in das Buch geklebt. Das war vielleicht auch eine kleine Rebellion von Jane Austen: sie hätte diese Dinge glaube ich keiner Frau in den Mund legen können, deshalb ist Mr Bennet eben wie er ist und Lizzy schlägt nach ihm. Ich mag das total gerne.
Ich hatte mir auf Arte den Film angesehen und hatte beim Lesen immer Donald Sutherland vor Augen.
Am Anfang hatte ich Probleme bei den Dialogen und musste manche nochmals lesen. Irgendwie wusste ich dann nicht mehr, wer denn nun was gesagt hat.
Da gibt es im zweiten Kapitel eine Szene, in der Kitty hustet und Mrs. Bennet sie deshalb tadelt (die Nerven!). Mr. Bennet erwidert darauf, dass Kitty ohne jedes Taktgefühl huste. Köstlich!
Das hat mir auch gefallen. Und dann als Mrs Bennet sich beruhigt hat, war sein Kommentar, dass sie jetzt jederzeit husten kann. Sein Humor ist super, vor allem wenn Mrs Bennet schlecht gelaunt ist!
Ich habe auch immer die Schauspieler /-innen im Kopf. Wobei mich das etwas nervt, weil ich keine eigenen Vorstellungen zu den Personen habe. Jetzt habe ich alles aus dem Film im Kopf, obwohl im Buch nicht mal das Haus richtig beschrieben wird.
Ich finde die Szene auch gut gemacht. Aber sie zeigt auch: die Väter haben sofern sie Geld hatten sich weniger Sorgen um die Töchter gemacht. Oft waren es die Mütter, die auf die Hochzeiten Wert gelegt haben. Schwierig für die Ehemänner, sich nicht einzumischen.
Ich bewundere auch seine Geduld mit der er seine Frau erträgt. Ich hätte ihn gerne kennengelernt. Dieser Mann ist bewundernswert.
Ich denke, Mr. Bennet rettet sich in seine Bibliothek und in seine Ironie. Seine Frau ist schon schwerlich zu ertragen.
Ich lese ja die Ausgabe von Coppenrath und obwohl sie etwas moderner ist, gefällt sie mir ganz gut, jedoch glaube ich nicht und kann mich auch nicht erinnern, dass Elizabeth Bennet Miss Bingley in Gedanken mal als dumme Pute bezeichnet hat, das passt in diesen Roman für mich nicht.
An welcher Stelle etwa hast Du das gefunden?
Was mich auch beschäftigt, ist die Ehe von Charlotte und Mr. Collins. Was hat die Arme nur für ein Leben vor sich.
Ich verstehe natürlich, daß Motiv des Versorgt sein wollen, aber trotzdem.
Was ist dabei aber nicht verstehen kann, ist die Haltung von Lizzy dazu vor dem Besuch. Man kann doch schon verstehen, dass sie nicht als alte Jungfer enden möchte in dieser Zeit. Diese total negative Sicht über die Entscheidung der Freundin und die Entfremdung kann ich nicht ganz nachvollziehen.
Das stimmt. Die Stelle ist mir auch aufgefallen. Ich lese auch die Schmuckausgabe.
Wie gefallen dir die zusätzlichen Sachen in der Ausgabe?
Witzig das du das sagst, genau den habe ich angestrichen!
Ich glaube sie möchte sie einfach vor einem trostlosen Leben bewahren und es ist auch einfach nicht ihr Weg. Dass Charlotte darauf angewiesen ist, ist aber eine andere Kiste