Herbstleserunde: "Rebecca" von Daphne du Maurier

Ja, das stimmt!

Hat eigentlich jemand den Film gesehen? Falls ja, wie findet ihr ihn? Gibt es Unterschiede zur Romanvorlage?

Das ging mir auch so bei den Bekenntnissen von Felix Krull. Beim ersten Lesen (ich sollte damals ein Referat über das Buch halten) fand ich es total langweilig. Jahre später beim zweiten Lesen gefiel es mir richtig gut

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Noch nicht. Ich ziere mich ja immer ein bisschen bei Romanverfilmungen, weil die Filmbilder meine Bilder im Kopf killen…

Den Film habe ich mal gesehen und er war richtig spannend. Allerdings ist es auch schon länger her und ich meine mich zu erinnern, dass der Film sich sehr an die Romanvorlage hält. Schon der Anfang ist etwas unheimlich (mir fällt nicht das passende Wort ein), wo sie erzählt, dass sie von Manderley geträumt hat mit Bildern von der Auffahrt und ihrer Stimme aus dem Off.

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Mir hat diese Leseerfahrung zu Rebecca auch richtig Lust gemacht, mal wieder die ein oder andere Lektüre aus meiner Jugend/Schulzeit zu lesen und zu sehen, wie unterschiedlich die Rezeption nach all der Zeit ist. Vielleicht können wir hier ja nochmal eine Klassiker-Leserunde auf die Beine stellen im neuen Jahr? :thinking: Das macht richtig Spaß mit Euch! Ich bin für alles offen (oder fast alles, den ollen Werther möchte ich tatsächlich nicht wiederbeleben…)

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Toller Vorschlag! Ich wäre dabei.

Hast du eine konkrete Idee, was wir lesen könnten?

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So locker vom Hocker noch nicht, aber wir können ja in den nächsten Tagen mal die Regale durchforsten und brainstormen? Vielleicht schließen sich ja noch ein paar weitere Mitglieder an!

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Ich kann mir gut vorstellen, dass die Spannung beim Film tatsächlich besser funktioniert. Das Anwesen, Mrs Danvers, die Unsicherheiten der Protagonistin, usw. können für Gänsehautmomente sorgen. Dazu ist es noch ein schwarz-weiß Film, was bestimmt auch zur besonderen Atmosphäre beiträgt.

Ich halte mich in der Regel von Verfilmungen fern, aber hier ist die Verfilmung ein Klassiker und ich bin super neugierig auf die Hitchcook-Adaption. Da mache ich wohl eine Ausnahme. :smiley:

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Ein Reread, der tatsächlich schon bei mir als Print auf dem SuB liegt für 2026, ist Albert Camus, Die Pest: Mit 16 war das eines meiner Lieblingsbücher. Ist aber schon ein recht düsteres Thema und vermutlich nichts, was hier eine Mehrheit findet.

Kenne ich gar nicht :see_no_evil:
Muss ich mir gleich direkt mal anschauen.

Ich habe ja Faust geliebt, trifft aber vermutlich auch nicht den breiten Geschmack.

Viel zu diskutieren gäbe es sicherlich bei „Der Report der Magd“. Der Roman von Margret Atwood wurde damals bei uns im Englisch LK gelesen und ist leider aktueller denn je.

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Und was haltet ihr von den Buddenbrooks?
Ich kann Simone nur zustimmen - es macht richtig Spaß mit euch.

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Ja, der Report der Magd wäre auch gut.

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Nie gelesen, aber ein super Vorschlag! Ich würde wohl alleine nie zu diesem dicken Schinken greifen, aber gemeinsam mit euch bestimmt :smiley:

Faust hab ich auch geliebt, hat auch gleich wieder Red-Flag-Potential :rofl:

Der Report der Magd kenne ich nur dem Namen nach, aber ich wäre interessiert.

Die Buddenbrooks hab ich damals freiwillig gelesen und soooo gehasst :joy: Es wäre ein gewagter Versuch herauszufinden, ob sich das in den letzten 25 Jahren geändert hat. Ist natürlich schon ein ganz schönes Brikett!

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Stimmt :see_no_evil::joy:

Film und Buch sind schon recht identisch. Ich hatte ja schon geschrieben, es gibt ein paar interessante Szenen, die wichtig für die Handlung sind. Der Film war schon spannend, was zum Teil daran liegt, dass er schwarz/weiß ist. Und die Rolle der Mrs. Danvers trägt auch dazu bei. Aber wirklich gruselig war der Film eigentlich nicht, eher ein bisschen schaurig.

Es gibt den Film komplett auf YouTube. Ich glaube in den Weihnachtsferien werde ich ihn mir anschauen. Dann berichte ich euch, wie er mir gefallen hat.

Auf die Frage an meinen Mann, ob er ihn mit anschaut bekam ich letztens folgende Antwort: „Bist du verrückt?! Der ist von Hitchcock, dann kann ich nachts nicht schlafen!“. :joy:

Ich werde ihm berichten, dass du den Film jetzt gar nicht so gruselig fandest (und die Romanvorlage ist es ja auch nicht). Vielleicht traut er sich dann :sweat_smile:

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Ich hätte auch Lust wieder mitzumachen, aber eher auf Report der Magd statt auf Buddenbrooks. Das hab ich nämlich auch als sehr dick und langweilig in Erinnerung. Oder vielleicht ein anderes Buch von Thomas Mann stattdessen? So wie Tod in Venedig oder so.

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