Die Positionen habe ich größtenteils wirklich recherchiert - es gibt echte Kleider, Schuhe etc. von den entsprechenden Marken die ich rausgesucht und deren Preise ich übernommen habe. Bei den Hotels habe ich auch nachgesehen, was eine durchschnittliche Übernachtung, eine Massage, ein Cocktails etc. kostet. Bei einigen Sachen (z.B. Friseur, MakeUp) hab ich mich über Durchschnittspreise in der jeweiligen Stadt informiert.
Manchmal entstehen durch diese Recherchen dann wieder neue Ideen: Beim Mandarin Oriental in München wollte ich auf der Barkarte nachsehen, ob sie Pommes haben (ja gibt es - und auch die Luxus Variante mit Trüffel, aber die hätte nicht zu Lily gepasst) Dabei bin ich dann auf die Luxury Cocktails gestoßen und den Ikigai Cocktails für 1.000€. Den musste ich dann einfach direkt einbauen.
Ich bin total super in das Buch reingekommen. Kein unnötiger Firlefanz am anfang der die Geschichte langweilig anfangen lässt. Schon direkt im zweiten Absatz musste ich lachen und das ist auch echt weiterhin so geblieben. Ich liebe Lily mit ihrem Humor. Sie ist so normal, deswegen kann ich mich auch gut in sie hineinversetzen.
Ich finde es aber schon irgendwie traurig das Lily alles versucht um die Kosten für die Hochzeiten zu stemmen, damit niemand merkt das sie sich die Freundschaften eigentlich nicht leisten kann.
Das mit Valerie und Nick fand ich eine Herausforderung. Ich glaube ich hätte mich da aus dem Staub gemacht. Aber Lily hat das super gemeistert.
Die Kassensturz Abschnitte finde ich sehr interessant. Bei jedem Abschnitt denke ich mir , dafür hätte ich schon wieder eine niere verkaufen müssen .
Die Reaktion von Lily bei der White Wedding ist für mich total nachvollziehbar. Ich hätte mich wahrscheinlich genauso verhalten. Ich denke sie hat sich schon längst verliebt.
Ich war sofort drin in der Geschichte. Die Geschichte von Lily und Thomas hat mich sofort gefesselt.
Mit Lily kann man sich sehr gut identifizieren, finde ich. Ich kann es mir so gut vorstellen, wie es ihr in der Schulzeit ging und auch jetzt noch gehen muss, wenn sie in einem Raum mit all den Superreichen ist. Ich würde mich auf jeden Fall sehr unwohl fühlen. Mir gefällt es aber gut, dass sie so schlagfertig ist.
Thomas ist von Anfang an sympathisch. Ich liebe es, wie er sich um Lily sorgt und ihr Gutes tut - Pommes auf der Hochzeit, Massage statt Ziegenyoga, …
Die Preisauflistungen am Ende der Kapitel finde ich sehr interessant und echt schockierend, wie viel Geld für eine einzige Hochzeit ausgegeben wird. Ich freue mich zwar für Lily, dass sie mal nicht aufs Geld achten muss und sich auch Dinge leisten kann, aber ich an ihrer Stelle hätte wahrscheinlich trotzdem etwas mehr gespart bei den Outfits und den Rest des Geldes für die Zukunft gespart.
Ich liebe die Chemie zwischen den beiden und freue mich schon auf den nächsten Abschnitt.
Das wäre auch mein Impuls gewesen, aber so ein bisschen schwingt für Lily glaub ich einfach mit, dass sie zum Einen etwas überwältigt davon ist plötzlich nicht jeden Cent umdrehen zu müssen und zum Anderen vielleicht auch etwas das Gefühl hat, dass sie diese Möglichkeit maximal ausreizen muss, sich einfach Impulskäufe leisten zu können. Und eventuell könnte ich mir auch vorstellen, dass sie tief im Inneren vielleicht die Angst verspürt, dass der Deal zu schnell auffliegt, wenn sie sich nicht dem Prunk und Protz ( und natürlich auch Thomas` Stil) anpasst und sie dann wieder zurück zum Ursprungsbudget aus eigener Tasche muss.
Ich bin schon seit einigen Tagen mit den Kapiteln fertig und freue mich jetzt, dass ich weiterlesen kann!
Den Anfang habe ich als witzig und überspitzt empfunden. Diese Red Wedding war auf jeden Fall schon mal ein lustiger Start und erinnerte mich an die ganzen durchgeplanten “Instagram-Weddings”, bei denen alle Gäste in der passenden Farbe erscheinen mussten. Das erste Gespräch und der Deal schien mir etwas weit hergeholt (vielleicht weil ich in anderen Sphären unterwegs bin), aber ich habe mich gerne auf die Idee eingelassen.
Die Geschwister Valerie und Nick fand ich sehr passend für die Familie. So hätte ich sie mir auch vorgestellt.
Die Hochzeit in Berlin fand ich eigentlich die Hochzeit, die bisher für mich als Leserin am schönsten war, weil es eben nicht so drüber war, wie bei den anderen. Ich fand da hat man auch gemerkt, dass Thomas Lily wirklich nicht nur für den Deal dabei haben wollte und die Beziehung hat sich geändert.
Der Kassensturz ist ganz lustig, aber gleichzeitig auch verrückt, dass man bereit ist, so viel Geld für all die Hochzeiten auszugeben!
Bei der White Wedding fand ich das Verhalten von Lily, nun plötzlich auch Fotos mit Thomas machen zu wollen, irgendwie komisch. Klar, ist sie eifersüchtig, aber dann verbringe ich doch möglichst viel Zeit mit der Person, anstatt dann alleine tanzen zu gehen?! Den Teil fand ich jedenfalls komisch bzw. da hätte ich mich wahrscheinlich anders verhalten.
Ich glaube, dass sie vielleicht überlegen den Deal abzubrechen, aber sich dann doch wieder sehen und darüber sprechen, wieso Lily nicht mehr damit weitermachen wollte. Sie lässt sich vielleicht doch wieder überzeugen, aber nur, wenn sie es nicht nur spielen, dass sie ein Paar sind, sondern es wirklich versuchen.
Das wäre auch mein erster Impuls gewesen, es zu sparen. Vielleicht wollte sie aber dann sich nicht die Blöße geben und wieder ein Temu-Kleid bestellen, sondern sich auch mal wohl fühlen und die Hochzeit genießen, und nicht das Gefühl haben wieder schräg angeguckt zu werden.
Du hast recht. Mein Sohn ist gerade 20 und ich kann mich nicht erinnern, in seinem doch recht großem Kreis an Schulkameraden und Studienkollegen einen Thomas kennengelernt zu haben. Wahrscheinlich ist der Name Thomas gerade nicht so in Mode. Aber ich finde den Namen eigentlich sehr schön und recht zeitlos. Und eins ist unbestritten: zum Nachnamen “von Sternfels” passt Thomas perfekt.
Ich muss euch leider enttäuschen: ich bin Mitte 30, hatte während meiner Schulzeit 3 Thomase, dann im Studium fünf… und zwei im weiteren Bekanntenkreis. Liegt das am Rheinland?
Mir haben die ersten 7 Kapitel sehr gut gefallen. Lily und auch Thomas sind mir sehr sympathisch. Thomas ist wider Erwarten nicht einfach nur der Erbe einer reichen Familie, der das Geld seiner Vorfahren verprasst. Nein er ist verantwortungsbewusst und arbeitet hart für den Wohlstand seiner Familie.
Der Deal zwischen den beiden ist naheliegend, wobei ich das festglegte Limit von 2 T€ schon sehr abgehoben finde.
Nick ist wohl der leichtlebige Bruder von Thomas, aber trotzdem sympathisch. Bei Valerie bin ich mir nicht so sicher, aber auf alle Fälle liebt sie ihren Bruder und will ihn beschützen.
Ich hätte wohl einige dieser Hochzeiten boykottiert. Diese Themenveranstaltungen finde ich einfach unnötig. Du kaufst Dir ein Outfit, welches Du wahrscheinlich nie wieder anziehen wirst. Das finde ich total abgefahren.
Wirklich nett finde ich die jüdische Hochzeit. Hier geht es zwar etwas laut, aber herzlich vor. Ich glaube, Thomas Aussage, das er Lily mag, ist ehrlich. Ihre Reaktion ist zwar für ihn enttäuschend, aber ich glaube, Lily muss dieses Geständnis erst einmal verarbeiten.
Sie fragt ja auch, ob sie Quittungen einreichen soll. Wahrscheinlich würde sich das sonst für sie auch nach Betrug anfühlen, wenn sie alles sparen würde.