Erstellen von Leseeindrucken

Liebe Vorablese- Teamer, liebe Vorableser-Fans,
ich muss diese Frage loswerden: Wie kann es angehen, dass ein Mitglied zwischen 00:O0 Uhr (Erscheinungstag) und 00:40Uhr bereits diverse, nämlich alle neuen LP gelesen und reflektiert, also bewertet hat. Diese Beispiel-Person ist erst 3 Tage Mitglied und hat bereits 16 Leseeindrücke verfasst. Ich habe den Eindruck, dass einige Mitglieder nur auf kostenlose Bücher aus sind, die Inhalte jedoch keine Rolle spielen! Ich benötige um eine Leseprobe durchzulesen mir Gedanken über diese zu machen und einen Eindruck zu bekommen mindestens 50 Minuten.

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Okay, ganz so lange brauche ich nicht, aber die 40 Seiten der Lesesprobe in durchschnittlich 2,5 Minuten inklusive Eindruck zu schreiben ist unrealistisch, also das kann einfach gar nicht sein. Sowas ist echt schade :confused:

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Leseproben gibts doch bestimmt auch anderswo als nur hier vorab zu lesen?

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Genau, und ich besorge mir diese Leseproben auch immer schon deutlich früher (zB beim Verlag direkt), denn ich weiß ja, welche Bücher mich interessieren. Nur so kann ich ggf. auch direkt um Mitternacht schon wissen, wofür ich Punkte einlösen möchte. Man kann seinen LE also durchaus schon vorher schreiben. Bei einer Leseprobe weiß ich zudem nach wenigen Seiten, ob mir ein Buch gefällt oder nicht, eine LP lese ich daher auch nicht immer zuende. Ich schreibe allerdings auch max. 3 LE pro Woche, da ich schon sehr genau selektiere, was ich wirklich lesen möchte. Mehr als 15 Minuten dauert das allerdings bei mir nicht pro Buch.

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Die Leseeindrücke klingen alle sehr ähnlich, wobei sie auf jedes Buch abgestimmt sind. Vielleicht mit KI unterstützt worden?

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Ich lese auch nicht jede Leseprobe, wenn ich z. B. weiß, dass ich den 8. Band einer Krimireihe oder den 3. Band einer Trilogie gern vorab lesen möchte. Mir fällt allerdings auf, dass in letzter Zeit stark mit Textbausteinen und banalem Gelabere gearbeitet wird. In den betreffenden Texten kommt auffallend nichts Persönliches zum Buch vor und nichts, das irgendeinen Bezug zu DIESEM Inhalt hat. Selbst wenn Texte (gilt auch für Rezensionen) dieser neu angemeldeten Textbaustein-Farmen, von unterschiedlichen Nicks direkt nebeneinander zu lesen sind - und gemeldet werden - machen sie ungehindert weiter.

Evtl. ist es an der Zeit, bei Neuanmeldungen zuerst die Plattformen zu überprüfen, auf denen rezensiert wird. Es ist in dem Zusammenhang sicher kein Zufall, dass einige Onlinebuchhandlungen mit dem Ziel der Verifizierung stärker auf Rezensionen eigener Mitarbeiter setzen …

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Man weiß es nicht, ähnliche LE lassen sich natürlich auch mit HI (Human Intelligence) sehr effizient erstellen. Solange die LE für die Auslosung nicht maßgeblich sind (ich meine mich an eine Aussage im Forum von VL zu erinnern, nach der die Bücher zu 90% einfach verlost werden und nur ca.10% nach LE vergeben werden), wird immer ein recht großer Teil der LE eher beliebig formuliert sein. Bei der LJ etwa ist das anders, hier wird nach dem Inhalt der LE entschieden, allerdings werden dort wesentlich weniger Bücher vergeben. Bei VL wäre das bei der Menge an Büchern jede Woche gar nicht machbar.

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Ja, mir sind in letzter Zeit auch ein paar klar nicht den Regeln entsprechende LE oder Rezis aufgefallen (Rezi nur aus zufälligen Buchstabenkombis ala „ghfwjekahu“ oder identische Rezis unter verschiedenen Usernamen) und ich habe das dann per Mail dem Team gemeldet. Meiner Erfahrung nach kümmert sich VL sehr schnell und konsequent darum. Aber es gibt natürlich auch eine große Grauzone, in die sehr allgemein formulierte Texte fallen dürften.

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Ich lese oft die Leseproben, sofern erhältlich, sehr viel früher. sehr oft kann man LP auf den Verlagsseiten früher einsehen. Die Leseeindrücke schreibe ich dann sofort und speichere sie ab. Nach der Freischaltung hier füge ich diese dann ein. Okay, ich bewerbe mich allerdings pro Woche höchstens auf 1, 2 Bücher…
Du siehst, es ist möglich um 00.40 Uhr schon LE einzustellen, ohne dass „betrogen“ wird. Ein Indiz dafür ist eher die „Qualität“ der LE. LE, in denen nicht auf den Inhalt sondern nur auf das Cover und Belangloses, wie " fand ich spannend", eingegangen. wird.

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Also ich benötige auch nicht lange für die LPs. Gerade wenn mich das Buch wirklich interessiert, dann merke ich das auf den ersten Seiten und möchte mich dann auch nicht weiter spoilern. Das mache ich ja dann wenn ich das Buch lese. Kenne ich aber die ersten 40 Seiten bereits, dann langweile ich mich beim richtigen lesen schnell. Mein Gehirn merkt sich eben alles gelesene und öffnet dann die entsprechende Erinnerungsschublade. Bei den Leseeindrücken geht es mir persönlich aber auch weniger um den Inhalt, den kann man mmn nur im Gesamtpaket erfassen und bewerten, nicht in einer LP. Mir geht es um Lesbarkeit, Stil und wie schnell ich gefesselt werde und nicht mehr aufhören will zu lesen oder bei Hörbüchern, wie gut man abschalten kann beim zuhören.
Ich denke da ist einfach jeder anders gestrickt und legt seine Schwerpunkte anders.

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Ganz genauso geht es mir auch!

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In dem Fall, auf den ich mich beziehe, stammen aber Leseeindrücke und Rezensionen beide aus dem Laberfach und könnten für hunderte von Büchern gelten. Das fällt natürlich besonders auf, wenn man selbst das Buch gerade heute erhalten hat und noch drinsteckt. Für unbekannte Bücher ist das vom Team schwerer festzustellen. Geht schon los damit, dass in diesen Fällen offenbar unbekannt ist, ob die Autoren männlich oder weiblich sind, welche Figuren (Kinder, Erwachsene) im Buch vorkommen und die Satzbausteine sinnlos aneinander gereiht wirken.

Eben. Da kommt es darauf an, was geschrieben wurde. Ich wollte der Threaderöffnerin nur darlegen, dass es sehr wohl möglich ist, dass man um 00.40 Uhr schon LE einstellt und die LP schon vorher gelesen und bewertet sein können. Ich habe nachgeschaut, die ersten LE kurz nach Mitternacht heute morgen, finde ich eigentlich fundiert und es ist offensichtlich, dass die LP gelesen wurden.

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Naja also alles von dir aufgezählte, spielt für mich in einem Leseeindruck keine Rolle. Autor schreib ich immer und meine damit jegliche geschlechter, mich intressiert es aber auch recht herzlich wenig welche Chromosomen der Mensch an der Tastatur hatte. Figuren kann man in einer LP nicht voll umfänglich erfassen, auch das geht nur im gesamten Band.

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Die sind definitiv von einer KI, ist mir heute Morgen auch aufgefallen. Das ist ganz typischer KI-Stil. Wer schreibt Vorablesen eine Mail und weist daraufhin?

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Ich muss das auch nicht unbedingt wissen, es geht hier um hunderte von LEs und Rezensionen, die unter zahlreichen Nicks hochgeladen werden und offenbar mit dem selben Tool erzeugt werden.
So offensichtliche Mehrfach-Nicks und KI-Texte sind laut Nutzungsbedingungen nicht gestattet und sollten gesperrt/gelöscht werden. Die Meldemöglichkeit sollte dafür vereinfacht werden und möglicherweise Texte schneller ausgeblendet, die sichtbar nicht von Menschen stammen.

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Ja da hast du recht. Aber dennoch spielt es keine Rolle und ist daher unerheblich. Egal ob Fake Eindrücke oder nicht. Mir würde aber auch schlichtweg Zeit und Muße fehlen um zu schauen wer was für Leseeindrücke und wann geschrieben hat. Ich schreibe meine und entweder ich hab Glück oder eben nicht. Was andere machen ist mir da herzlich egal.

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Das ist anderen Usern, die mal länger nicht gewinnen, sicher nicht egal, weil ihre Gewinnchancen dadurch geringer werden. Und mir ist es ehrlich gesagt auch nicht egal, wenn mein Leseeindruck zwischen Quatsch aus dem Automaten steht.

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Ich schaue mir oft andere Leseeindrücke an, weil mich interessiert, ob der Roman bei anderen ähnlich oder anders angekommen ist. Wenn ich merke, dass das KI-Blabla ist („fesselnd und beeindruckend…“), bin ich enttäuscht, denn dann erfahre ich ja nur, welche Textbausteine sich die KI ausgedacht hat.

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Das sehe ich nicht so, wenn - wie heute - jemand dabei ist, dessen Leseeindrücke grundsätzlich aus kopierten Klappentexten bestehen.

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