Eigene Rezension durch KI überarbeiten lassen

Tatsächlich hatte ich gestern auf der Arbeit wieder einen Workshop zur Nutzung von KI. Und beim Formulieren des Prompts kam auch gleich der Gedanke auf: wenn ich den Inhalt hier erstmal vorgeben muss, kann ich den Text auch gleich selbst schreiben. Das Ergebnis war dann auch mehr oder weniger ein Wiederkäuen meiner Antwort. Das Ändern der Rolle oder Zielgruppe ändert dann zwar noch die Art der Formulierung (eher sachlich, persönlich o.ä.), aber letztlich komme ich zu dem Schluss dass es mir beim Verfassen eines Textes nicht wirklich was bringt.

Chatgpt fand ich eine ziemlich maue Wiederholung meiner Eingabe, perplexity war da schon besser, das hat auch immer noch etwas nachgefragt z.b. ob ein Schlusssatz eingefügt werden soll oder ob der Ton eher professionell oder allgemein zugänglich sein soll.

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Genau. Ich nutze deepl immer nur für Satzteile oder einzelne Formulierungen, bei denen ich grad nicht weiterkomme. Ansonsten hab ich immer noch den Ehrgeiz das selbst hinzukriegen.

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Bei den überflüssigrn Füllwörtern muss ich immer an eine Passage von Stephen King denken (ich glaub es war zuerst in Danse Macabre, damals hab ich mir leider noch keine Notizen gemacht), wo es auch um dieses Thema geht. Und seine 10% Regel ist ein gutes Mass. Seitdem versuche ich Füllwörter zu vermeiden, je nach Stimmung aber mit mäßigem Erfolg…

Das Füllwörterproblem habe ich auch, ist mir erst vor ein paar Tagen wieder aufgefallen, als ich eine Rezi geschrieben habe. Hab dann rigoros angefangen zu streichen und mir vorgenommen, darauf in Zukunft noch besser zu achten.

Das finde ich eine richtig gute Frage!
Deutschland ist in Bezug auf KI richtig hinten dran und das finde ich schlimm. KI wird massiv unsere Welt verändern, ob wir das wollen oder nicht. Ich sehe in KI riesige Chancen und hoffe, dass sie uns hilft, ihre Nachteile (zB Energieverbrauch künftig in den Griff zu bekommen).
Ich schreibe meine Rezensionen komplett selbst. Dann gebe ich sie an die KI. Danach eleminiere ich die Fehler und alle Ausdrücke und Formulierungen, die ich nicht mag oder nicht nutze.
Das stelle ich dann ein. Mir bringt das Spaß zu sehen, was die KI verändert und was davon mir gefällt und was nicht.
Ich nutze KI auch für viele andere Sachen (zB Bilderstellung) und finde sie eine gute Unterstützung.
Das war mein Status zu Ostern.
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Schön beschrieben, ich nutze KI nicht gerne, ich habe neulich eine Frage gehabt und habe KI dazu befragt und ich wusste, dass die Antwort falsch war. Die KI muss ja von jemandem auch eingespeist werden, also kann ja gar nicht alles richtig sein. Ich habe eine Liste mit Sätzen die ich gut finde und auch gerne einbaue, mir macht es Spaß meine ganz eigenen Worte zu finden und wenn ich eine Rezension fertig habe lasse ich sie ein zwei Tage liegen, lese sie noch einmal und ändere auch mal etwas. Die Rezension spiegelt mich und meine Meinung wider, so soll es sein, oder?

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Dass KI-Informationen oft falsch sind, habe ich auch schon oft festgestellt, wenn ich aus Spaß mal eine KI etwas frage. Ging auch erst diese Woche durch die Medien, dass KI-Bots bei 40% der Antworten Fehler machen:

Für ernsthafte Recherche nutze ich nach wie vor die klassischen Wege, KI traue ich nicht, vor allem, weil ich die zugrundeliegenden Quellen nicht überprüfen kann. Vielleicht wird es irgendwann in der Zukunft klare Regularien dazu geben, andernfalls sehe ich hier eine große Gefahr für Manipulation.

Also mir fällt es manchmal auch schwer, das was ich ausdrücken möchte klug zu formulieren. Bisher nutze ich KI nicht für Rezensionen, aber die Bildbearbeitung damit finde ich z.B. gut. Nur manchmal sehen sich die Personen nachher nicht mehr ähnlich…
Ich werde es aber einfach mal ausprobieren, was die KI so zusammenschreibt oder was sie bei meiner Rezension verändert. Spannend finde ich es auf jeden Fall.

Ich habe es mit KI noch nie probiert und werde das auch nicht. Ich finde es nicht schlimm, wenn mal nicht alles so perfekt ist, ich überarbeite meine Rezis sowieso ein paar Mal, trotzdem können sich Fehler einschleichen, und die würde die KI auch nicht finden.

Wer selbst schreibt, möchte auch, dass die eigene Beurteilung zählt. KI geschriebene Bücher mag ich nicht, man merkt das beim Lesen- es fehlt die Seele. Ich dachte, dass seriöse Buchhandlungen sie auch nicht verkaufen- aber leider falsch gedacht. Also mein Fazit: Der Mensch hinter dem Wort sollte nicht ersetzt werden.

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Ich persönlich schreibe meine Rezensionen selber. Allerdings wenn mir mal ein Sort fehlt oder ich nicht wieß wie ich das beschreiben soll, dann frage ich chatgbt. Heute hat er zu mir gesagt, meine Rezension klingt nicht flüssig. Hab dann gedacht, egal lass ich so.
Wenn mir Ideen fehlen, oder ich nen Bild brauche oder so, frage ich chatgbt und er gibt mir alle Details.
Darauf baue ich auf.
Außer bei „Kartensets selber gestalten, dass muss er machen. Ich kanns nicht.“ Also die Bilder. :smiley:

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Ich schreibe meine Mitteilungen und Rezensionen stets selber. Ich bin auch kein Freund davon, jedes Mal und Alles von einer KI überarbeiten zu lassen. Ich bemühe mich, dass keine Fehler vorkommen und alles verständlich ist. Ob das immer und für Jedermann dann so ist, kann ich nicht beurteilen. Aber ich bin ein Mensch und meine Rezensionen und anderes soll auch menschlich verfasst sein, mit allen Haken und Ösen.

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Ich schreibe meine Rezensionen grundsätzlich immer selbst. Völlig egal wie gut oder wie schlecht sie in dem Moment sind, es sind immer meine eigenen Gedanken. Was ich aber sehr wohl gelegentlich mache, ist, die KI einzelne Sätze überarbeiten zu lassen. Gerade wenn ich einen fürchterlich langen Satz fabriziert habe, bekomme ich Probleme mit der Grammatik. Da habe ich für mich einen Lerneffekt und werde - hoffentlich - dieses Problem in der Zukunft irgendwann nicht mehr haben.
In meinem beruflichen Umfeld ist KI mittlerweile ein täglicher Begleiter, für unterschiedliche Aufgaben mehr oder weniger ausgeprägt. Ich kann mich dem Thema daher nicht komplett entziehen.

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Ich schreibe meine Rezensionen auch selber, lasse dann aber tatsächlich die KI mal drüber laufen. Und entscheide dann, ob ich von den Formulierungen, die die KI mir vorgibt, etwas übernehme oder nicht. Manchmal liefert sie einfach gute Denkansätze, die ich dann noch mal überdenken und in meine eigenen Worte fassen kann.

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Also letztendlich geht es bei einer Rezension darum, seine eigene Meinung und Wertung wiederzugeben und dies ggf. zu begründen. Ob man dafür ausschließlich sein eigenes Wording verwendet oder sich von einer KI Unterstützung holt sollte hier den Lesenden egal sein. Mit anderen Worten: Mir ist es egal, ob du dir die Worte aus deinem Kopf, dem Duden oder einem KI-Programm aussuchst, solange es deine persönliche Meinung widerspiegelt. Deswegen würd ich auch besser keine ganzen Texte von einer KI überarbeiten lassen, da kann es schnell mal passieren, dass Aussagen verändert werden.

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Es gibt sicher Bereiche, in denen KI sinnvoll ist. Für mich hat KI in der Literatur keinen positiven Effekt und hat für mich hier nichts zu suchen. Ich möchte weder Bücher lesen, die mit Hilfe von KI erstellt wurden, noch Texte. Wir haben doch alle selbst genug Potential und unseren eigenen Schreibstil. Das darf gerne so bleiben.

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Wir lesen selbst, wir schreiben selbst, wir DENKEN selbst! Wir brauchen keine KI!

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Ich bin kein Fan von KI generierten oder überarbeiteten Rezensionen…

Mir fallen aber immer öfter welche bei Lovelybooks auf. Mag ich nicht, lese ich auch nicht weiter.
Stimme hier auch vielen zu, die sich im Nachhinein an den Kopf fassen, wenn man ältere Rezensionen liest. Geht mir auch so und da muss ich auch immer schmunzeln. :smiley:

Ist doch egal ob die Rezension nicht so professionell oder sprachlich überdimensional ist. Hat mich noch nie gejuckt. Finde eine eher gehobene und geschwollene Rede in Rezensionen viel anstrengender zu lesen und nicht wirklich ansprechend.

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Mir tut es richtig in der Seele weh, wie viele hier ihre Texte von KI checken lassen. Jede KI-Anfrage verbraucht ein Vielfaches an dem, was normale Suchmaschinen verbrauchen. Es gibt schon ganze Landstriche, die ausgetrocknet sind, weil die Daten-Center dort jegliches Wasser zum Kühlen der Anlagen entziehen, vom CO2 ganz zu schweigen.
Und wir sind hier so privilegiert, dass wir das Zeug benutzen, um Rezensionen zu überarbeiten.

Mir ist klar, dass KI nicht mehr wegzudenken ist. Aber müssen wir es wirklich für so etwas Unwichtiges wie eine Rezension nutzen?

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Bin ich eigentlich die einzige, die noch nie eine KI-Anfrage gestartet hat? Ich weiß nicht mal, was es da für Programme gibt. Nur ChatGPT ist mir ein Begriff, habe ich aber auch noch nie verwendet. Ich kann mir tatsächlich nicht vorstellen, dass das für mich irgendeinen Mehrwert haben könnte. :thinking:

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Ich wollte mal ChatGPT ausprobieren und habe mir eine Bibliothek mit dem Namen meiner Bibliothek malen lassen für einen Weihnachtsgruss in WhatsApp. Alles wunderbar. Schön weihnachtlich. Nur den Namen hat das Teil völlig verhunzt. Habe die App gelöscht. Inzwischen ist auch die Chat Gruppe unserer Bibliotheksmitarbeitenden gelöscht. Wir sind jetzt bei Signal.

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