Diskussion: Rezensionen (Qualität, Länge, etc.)


#423

Das gibt es wohl schon seit Dezember, aber bisher noch nicht für Bücher.

-> Beschränkung

Es scheint, als ob Amazon angefangen hat algorithmisch festzustellen, ob ein Produkt eine „ungewöhnlich“ hohe Anzahl von Rezensionen über einen „sehr kurzen Zeitraum“ generiert hat.


Gesperrte Rezimöglichkeit bei Amazon
#424

Es gab ja bei Mytest eine Aktion, bei der 1000 Leseexemplare davon verteilt wurden, vielleicht liegt das daran.


#425

Was bedeutet das jetzt? Wenn ich das richtig verstanden habe, dürfen pro Produkt von nicht verifizierten Kunden max. 10 Rezis pro Woche eingestellt werden. Das ist ja lächerlich gering!! Überhaupt für Bücher. Wenn allein hier schon 100 Exemplare pro Buch verteilt werden. Dann noch ev. auf anderen Plattformen… kopfschüttel
Man kann es auch übertreiben, liebes Amazon… :angry:


#426

Warum?
Hunderte Rezensionen von nicht da gekauften Büchern. Die Rezensenten stellen sie ja nicht wirklich uneigennützig dort ein.
Kannst Du tatsächlich nicht verstehen, dass dies dem Hausherren nicht mehr gefällt?


#427

Bücher waren davon bisher ausdrücklich ausgenommen. Wenn ein Verlag allerdings mit 1000 Freiexemplaren herumwirft, wundert mich die Beschränkung nicht. Brauchst du als Käufer und Leser 1000 Rezensionen zu einem Buchtitel?


#428

Bei “Wahrheit gegen Wahrheit” ist es genau das selbe. Da kommt auch dieser Text. Hoffe das klärt sich wieder - sonst kann man Amazon als Rezensionslink bald vergessen. Und ich habe bis jetzt eh nur immer hier und bei Amazon rezensiert.


#429

Na da macht es ja erst recht keinen Sinn. Davon hat Amazon selbst nämlich auch Rezensionsexemplare verteilt …


#430

Genau genommen hat der Verlag amazon dafür bezahlt, die Exemplare zu verteilen, sozusagen geplanter Rezensions-Overkill …


#431

Also möglicherweise will sich Amazon jetzt für das Onlinestellen von Rezensionen bezahlen lassen (über das Vinetester Programm hinaus) sobald es nicht mehr im privaten Hobbyrahmen zu sein scheint?.. Da würden mich ja mal die Auswirkungen auf die Marketingstrategien der Verlage sehr interessieren.

Edit: Vielleicht hat Amazon auch den Eindruck, dass die Verlage das Testerprogramm umgehen, indem sie die Rezi-Exemplare selbst verteilen, aber zum Rezensieren auf Amazon anhalten.


#432

Es geht einfach nur darum, “auffällige” Rezensionen möglichst kostenneutral zu beschränken, weil sie das gesamte Rezensionssystem unglaubwürdig aussehen lassen. Guckst du hier: reviewmeta
Und wenn etwas auffällig ist, dann ja wohl 75 Rezensionen für ein simples Buch innerhalb weniger Tage …


#433

Genau da liegt der Hase im Pfeffer. Das gilt als Verstoß gegen die Richtlinien, denn “erkaufte” Rezensionen sind seit längerer Zeit verboten.

Wer von Euch möchte sich denn tatsächlich so ausnutzen lassen, wie wir alle das die ganze Zeit mit all den Portalen machen? Ganz im Ernst! Die ganzen Seiten bekommen doch nur deshalb Rezensionen “kostenlos”, weil hier oder auf der Lesjury oder Lovelybooks oder oder oder Punkte eingesammelt werden können mit Verlinkungen. Bei kleinen Seiten mag das noch nützlich sein. Aber je größer eine Seite, desto unsinniger wird das für die. Das mit den 1.000 Exemplaren ist schon der echte Overkill. Da findet doch kein Mensch mehr Lust, sich zu informieren, wenn die alle auf Amazon rezensieren.

Ein klein wenig ehrlich sich selbst gegenüber darf man schon sein und auch wenn mich das auch nervt, dass gerade Amazon aktuell sehr viel ändert (mit schlimmeren Auswirkungen als nur eine Buchrezension nicht einstellen zu können), muss man doch fair bleiben.


#434

Ich habe den Löwenhof mal bei -> reviewmeta durchlaufen lassen, da sieht man sehr schön, was ein Algorithmus am Rezensionsverhalten zu meckern hat. Das sind automatische Prozesse, da sitzt niemand, der mal Vorablesen-User ärgern will.


#435

Wow! Das ist aber schon auch heftig, dass “untrustful” User da benannt werden bzw. rein auf Basis statistischer Kennwerte so ein Urteil gefällt wird! Ja, ich weiß, das ist ein reiner Algorithmus, aber nicht jeder vermag das kritisch zu reflektieren.

Und gerade für Bücher gibt es ja so viele Bezugsmöglichkeiten und aufgrund ihres eher geringen Preises sind es sicherlich auch oft Spontankäufe, also nicht immer gleich als verdächtig zu betrachten. Zudem finde ich persönlich für den Bücherkauf auch Amazon gar nicht so komfortabel.


#436

?? Was meinst du damit?


#437

Das ist mir neu, dass man bei LB und lesejury Punkte bekommt für Verlinkung zu Verkaufsportalen.


#438

Was ich schrieb: der Nutzen beim Verlinken liegt beim User. Amazon hat bei den Verlosungsbüchern die Rezensionsschwemme, aber keinen großen Nutzen.


#439

Bei Lovelybooks ist es schon ausschlaggebend, wie breit man streut. Vielleicht keine Punkte für Gewinne/Bücher, aber es erhöht bei so einigen Verlosungen die Chancen. Auch bei den Fischer-Challenges bekommt man “Lose” fürs Verlinken. Hat man da nicht verlinkt, bekommt man am Ende auch kein Buchlos und kein Gratis-Buch.

Bei der Lesejury bekommt man fürs Verlinken je Link 25 Punkte. Nur innerhalb Leserunden, aber das läppert sich auch.


#440

Der Prozess hat natürlich auch lächerliche Seiten. Wenn 50% der Buchrezensenten auch Katzenfutter rezensieren, dann macht dich die Schnittmenge gemeinsamer Produkte schon “untrustful”.


#441

Aüch so…ich bin ja seit einer Weile bei LB nicht mehr aktiv.Hab gedacht das sei neu.Und lesejury mache ich keine LR…


#442

Hab heute eine Rezension zu einem anderen Buch eingestellt. Die wurde innerhalb von Sekunden freigeschalten. Naja, muss man nicht verstehen. Meine andere Rezension von “Riskante Manöver” scheint ihnen nicht zu passen. Hängt jetzt halt womöglich für immer in der Warteschleife. Ist mir echt zu blöd rumzubetteln, damit sie meine Rezension einstellen.