Diskussion: Rezensionen (Qualität, Länge, etc.)

Warum?
Hunderte Rezensionen von nicht da gekauften Büchern. Die Rezensenten stellen sie ja nicht wirklich uneigennützig dort ein.
Kannst Du tatsächlich nicht verstehen, dass dies dem Hausherren nicht mehr gefällt?

Bücher waren davon bisher ausdrücklich ausgenommen. Wenn ein Verlag allerdings mit 1000 Freiexemplaren herumwirft, wundert mich die Beschränkung nicht. Brauchst du als Käufer und Leser 1000 Rezensionen zu einem Buchtitel?

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Bei “Wahrheit gegen Wahrheit” ist es genau das selbe. Da kommt auch dieser Text. Hoffe das klärt sich wieder - sonst kann man Amazon als Rezensionslink bald vergessen. Und ich habe bis jetzt eh nur immer hier und bei Amazon rezensiert.

Na da macht es ja erst recht keinen Sinn. Davon hat Amazon selbst nämlich auch Rezensionsexemplare verteilt …

Genau genommen hat der Verlag amazon dafür bezahlt, die Exemplare zu verteilen, sozusagen geplanter Rezensions-Overkill …

Also möglicherweise will sich Amazon jetzt für das Onlinestellen von Rezensionen bezahlen lassen (über das Vinetester Programm hinaus) sobald es nicht mehr im privaten Hobbyrahmen zu sein scheint?.. Da würden mich ja mal die Auswirkungen auf die Marketingstrategien der Verlage sehr interessieren.

Edit: Vielleicht hat Amazon auch den Eindruck, dass die Verlage das Testerprogramm umgehen, indem sie die Rezi-Exemplare selbst verteilen, aber zum Rezensieren auf Amazon anhalten.

Es geht einfach nur darum, “auffällige” Rezensionen möglichst kostenneutral zu beschränken, weil sie das gesamte Rezensionssystem unglaubwürdig aussehen lassen. Guckst du hier: reviewmeta
Und wenn etwas auffällig ist, dann ja wohl 75 Rezensionen für ein simples Buch innerhalb weniger Tage …

Genau da liegt der Hase im Pfeffer. Das gilt als Verstoß gegen die Richtlinien, denn „erkaufte“ Rezensionen sind seit längerer Zeit verboten.

Wer von Euch möchte sich denn tatsächlich so ausnutzen lassen, wie wir alle das die ganze Zeit mit all den Portalen machen? Ganz im Ernst! Die ganzen Seiten bekommen doch nur deshalb Rezensionen „kostenlos“, weil hier oder auf der Lesjury oder Lovelybooks oder oder oder Punkte eingesammelt werden können mit Verlinkungen. Bei kleinen Seiten mag das noch nützlich sein. Aber je größer eine Seite, desto unsinniger wird das für die. Das mit den 1.000 Exemplaren ist schon der echte Overkill. Da findet doch kein Mensch mehr Lust, sich zu informieren, wenn die alle auf Amazon rezensieren.

Ein klein wenig ehrlich sich selbst gegenüber darf man schon sein und auch wenn mich das auch nervt, dass gerade Amazon aktuell sehr viel ändert (mit schlimmeren Auswirkungen als nur eine Buchrezension nicht einstellen zu können), muss man doch fair bleiben.

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Ich habe den Löwenhof mal bei -> reviewmeta durchlaufen lassen, da sieht man sehr schön, was ein Algorithmus am Rezensionsverhalten zu meckern hat. Das sind automatische Prozesse, da sitzt niemand, der mal Vorablesen-User ärgern will.

Wow! Das ist aber schon auch heftig, dass “untrustful” User da benannt werden bzw. rein auf Basis statistischer Kennwerte so ein Urteil gefällt wird! Ja, ich weiß, das ist ein reiner Algorithmus, aber nicht jeder vermag das kritisch zu reflektieren.

Und gerade für Bücher gibt es ja so viele Bezugsmöglichkeiten und aufgrund ihres eher geringen Preises sind es sicherlich auch oft Spontankäufe, also nicht immer gleich als verdächtig zu betrachten. Zudem finde ich persönlich für den Bücherkauf auch Amazon gar nicht so komfortabel.

?? Was meinst du damit?

Das ist mir neu, dass man bei LB und lesejury Punkte bekommt für Verlinkung zu Verkaufsportalen.

Was ich schrieb: der Nutzen beim Verlinken liegt beim User. Amazon hat bei den Verlosungsbüchern die Rezensionsschwemme, aber keinen großen Nutzen.

Bei Lovelybooks ist es schon ausschlaggebend, wie breit man streut. Vielleicht keine Punkte für Gewinne/Bücher, aber es erhöht bei so einigen Verlosungen die Chancen. Auch bei den Fischer-Challenges bekommt man „Lose“ fürs Verlinken. Hat man da nicht verlinkt, bekommt man am Ende auch kein Buchlos und kein Gratis-Buch.

Bei der Lesejury bekommt man fürs Verlinken je Link 25 Punkte. Nur innerhalb Leserunden, aber das läppert sich auch.

Der Prozess hat natürlich auch lächerliche Seiten. Wenn 50% der Buchrezensenten auch Katzenfutter rezensieren, dann macht dich die Schnittmenge gemeinsamer Produkte schon “untrustful”.

Aüch so…ich bin ja seit einer Weile bei LB nicht mehr aktiv.Hab gedacht das sei neu.Und lesejury mache ich keine LR…

Hab heute eine Rezension zu einem anderen Buch eingestellt. Die wurde innerhalb von Sekunden freigeschalten. Naja, muss man nicht verstehen. Meine andere Rezension von “Riskante Manöver” scheint ihnen nicht zu passen. Hängt jetzt halt womöglich für immer in der Warteschleife. Ist mir echt zu blöd rumzubetteln, damit sie meine Rezension einstellen.

Ich habe die Meldung bei Amazon seit gestern auch. Gleich bei mehreren Büchern. Das sind alles aktuelle Bücher, die allerdings jeweils unter 20 Rezensionen auf der Seite bisher haben. Also von einer Rezensions"schwemme" kann bei den betroffenen Titeln keine Rede sein.

So kann ich gleich weiter machen. Rezension bei Amazon klappt auch nicht mehr. Obwohl ich Käufer bei Amazon bin. Naja, so kann man seine Kunden allmählich auch fortscheuchen. Die Frage ist, wo führt das alles hin. Ich bemühe mich hier Rezensionen zu schreiben und werde ständig abgewiesen.

Ich konnte gestern eine Rezi zu einem etwas älteren Buch auch ohne Probleme einstellen. Wurde sofort freigeschaltet. Nur gewisse aktuelle Titel scheinen sie wohl jetzt zu sperren. Da lässt sich die Rezi gar nicht erst einreichen, weil anstelle des Textfeldes dann die Meldung auftaucht.