Diskussion: Rezensionen (Qualität, Länge, etc.)


#363

ich habe mir die genannte Rezension angesehen. Es wird auf die Optik eingegangen und auf den ersten Eindruck von Rezepte-Vielfalt und -Ideen. Eine wirkliche Beurteilung ist das für mich auch nicht.

Ich habe das Buch auch seit heute hier und werde erst was schreiben, wenn ich verschiedene Rezepte ausprobiert habe. Auf lovelybooks hatte ich mal an einer Kochbuch-Runde teilgenommen und es gab die Vorgabe, mindestens 3 Rezepte ausprobiert zu haben, bevor man die Rezension schreibt. Macht schon Sinn in Bezug auf die Aussagekraft einer Rezension.


#364

Vielleicht hat sich da mal wieder ein Leseeindruck verirrt. Das passiert in letzter Zeit sehr häufig, ob absichtlich oder unabsichtlich sei dahingestellt. Wenn ihr denkt, dass es sich um einen Leseeindruck handelt, dann einfach dem Team kurz eine Mail schreiben, die schauen sich das an und löschen es gegebenenfalls!


#365

Nein, ein verirrter Leseeindruck ist das nicht. Sie hat nämlich schon einen LE geschrieben.
Eben doch eine Rezension, nach meinem Geschmack halt ein bisschen eilig und ohne echten Inhalt.


#366

Ich wollte mit meiner Frage nicht prangern, sondern einfach wissen wie ihr es macht. Das mit den 3 gekochten Rezepten habe ich auch gesehen und mir schon so als Maßgabe genommen.


#367

Letzten Endes handhabt das jeder nach seinem Schema. Bei Kochbüchern kann ich nicht alles durchprobieren, bis ich eine Rezi schreiben kann. Es geht ja auch um den Aufbau, Verständlichkeit, Fotos und so weiter. Es gibt ja keine allgemeingültigen Richtlinien dafür. Ebensowenig wie für Belletristik.


#368

Wer viel kocht, sieht das schon grob, ob die Mengen passen können. Und wenn ich ALLE Rezepte nacharbeiten muss, kommt NIE eine Rezension - und nur das wäre ja ein Garant dafür, dass alle Angaben stimmen. Es kann immer mal ein Fehler drin sein, wie auch bei Belletristik. Alles falsch kommt bestimmt nicht vor.

Man kann sicher ein Kochbuch auch ohne Nachkochen rezensieren, wenn man sich gut auskennt. Schöner ist es aber eben, wenn man wirklich einiges nachgearbeitet hat. Verpflichtet ist man aber nicht dazu.

Ich für mich rezensiere Kochbücher aber eben nach “Probekochen”, obwohl ich riesig viele Kochbücher habe und nie genug davon bekomme.

Manchmal wird nur ein Rezept aus einem Kochbuch ins Repertoire übernommen, dennoch bleibt es dann im Kochbuchregal stehen. Irgendwann brauche ich vielleicht doch eine Anregung daraus oder eine Freundin sucht etwas. Gibt zwar viele Rezepte im Netz, aber ich liebe meine Kochbuchsammlung.

Ob viele exotische Zutaten in einem “Standardkochbuch” drin sind, die Rezepte schlicht oder kompliziert sind, der Aufbau schön oder nervig … kann man ohne Nachkochen beurteilen.

Ich störe mich nicht daran, dass eindeutig nix nachgekocht wurde, wenn ich die Rezension aussagekräftig halte und mir vorstellen kann, sie ist anderen hilfreich. Aber das finde ich bei der Rezension hier leider so gar nicht. Trotzdem ist es ihre Sache. Aber ich handle eben anders.


#369

War das die Leserunde mit dem Back-Buch? Da war ich nämlich auch dabei - und fand es toll, dass es diese Vorgabe gab :slight_smile:

Ich persönlich würde schon zumindest zwei bis drei Rezepte nachkochen, bevor ich eine Bewertung abgebe.


#370

Nein, bei mir war es Gemüseliebe von Tina Ganser.
Da die meisten Teilnehmer fleißig Rezepte ausprobiert hatten, gab es in der Runde auch viele Fotos und Beschreibungen der Kocherlebnisse. Also mal eine interessante Leserunde.


#371

Die Walnussbrötchen sind schon verputzt. Leider sind sie nicht so gelungen wie normalerweise meine Brötchen werden.
Jetzt wende ich mich mal den Eiervarianten zu. Die hören sich sehr lecker an. Die Eier im Spinatnest finde ich total spannend.


#372

Ich frage mich heute Morgen schon wieder, wie es manche schaffen, im Fünf-Minuten-Takt Leseeindrücke zu den neuen Büchern zu schreiben. Ich lese wirklich schnell. Aber die Leseprobe zu lesen und den Eindruck in 5-8 Minuten zu verfassen geht nicht. Diese Vorgehensweise ist bestimmt nicht im Sinne des Erfinders. :wink:


#373

Ich lese die Leseeindrücke z. B. ohne angemeldet zu sein und mache mir Notizen zu den Büchern, die mich interessieren und zu denen ich einen Leseeindruck schreiben will. Danach “arbeite” ich dann alle Leseeindrücke ab, weshalb ich dann auch im Minutentakt Leseeindrücke verfassen kann. :slight_smile:
Deshalb muss das nicht unbedingt heißen, dass jemand die Leseproben nicht liest!


#374

Ich mache es eigentlich genauso, außer ich bin auf ein Buch ganz “scharf”, dann lese ich zuerst dort die Leseprobe, schreibe den Eindruck (und setzte evtl. die Punkte gleich ein, bevor ich mir die anderen Leseproben vornehme). Diese Eindrücke kann ich dann ebenfalls im Minutentakt abgeben, da ich sie vorher schon geschrieben habe und nur reinkopieren muss.


#375

Ja OK. Du hast Recht, so kann man das auch machen. Aber danach sehen manche Leseeindrücke nicht aus. Aber OK, muss wohl jeder selber wissen, wie fair er spielt.


#376

Ich habe das die letzten Wochen auch beobachtet. Da ich sehr spät ins Bett gehe bzw. auch sehr zeitig wieder aufstehe, habe ich in letzter Zeit immer schon die ersten Leseeindrücke gesehen, die teilweise für 7 Leseproben schon 30 Minuten nach deren Freischaltung da waren. Wenn man die sich dann inhaltlich anguckt, sieht man, dass die Leseprobe wohl nicht gelesen wurde, da die Leseeindrücke bis auf minimale Variationen zu allen Büchern das gleiche sagten. Ich möchte hier aber keine Usernamen nennen.

Bei Leuten, die erst alle LPs lesen und dann gesammelt Leseeindrücke abgeben, dürfte man das ja am Inhalt sehen, dass sie die LPs gelesen haben. Ich würde das also nicht nur an den Zeitabständen festmachen.

EDIT: Ich sehe gerade, dass die Leseeindrücke, auf die ich mich beziehe, auch zwischen den Wochen kaum variieren, sondern scheinbar ein “Standardtext” sind. Aber das muss halt jeder selbst wissen. Möglicherweise schlägt sich das auch im Losglück nieder.


#377

Ich bin ganz ehrlich, meine Leseeindrücke würden wohl auch keinen Preis gewinnen. Natürlich gebe ich mir Mühe und halte auch nichts davon, zum Beispiel so gerade eben die Mindestanzahl an Zeichen zu erfüllen. Aber gerade bei LE’s ertappe ich mich oft dabei, auf altbewährte Floskeln zurückzugreifen, wie “Ich muss unbedingt wissen wie es weitergeht!” als Ende oder “die Leseprobe hat mich komplett überzeugt!” als Anfang :see_no_evil:
Dafür investiere ich in meine Rezensionen wirklich viel Zeit. Garantiert sind die auch alles andere als perfekt, doch im Endeffekt sind die ja das entscheidende und da kann ich es auch gut mit meinem Gewissen vereinbaren, wenn der LE etwas sparsamer ausfällt und die Rezi dafür mit umso mehr Mühe geschrieben ist.


#378

Dieses Thema kommt immer mal wieder hoch und wir werden da schlicht nie eine Lösung finden.

Man kann immer nur auf sich selbst achten, alles gut zu machen. Wer sich an einem Leseeindruck oder einer Rezension stört, kann das ja dem Team melden. Den User direkt anschreiben geht ja leider kaum noch, außer er hält sich auch im Forum auf.

Ich mag nicht über andere User urteilen. Kann sein, dass es Abgreifer gibt. Aber das kann ich nicht ändern. Und mich über solche User zu ärgern, dazu ist mir meine Lebenszeit zu kostbar. Wenn mir irgendetwas aufstößt, schreibe ich das Team an. Die kümmern sich immer prima um alle Sorgen, Nöte und Wünsche.


#379

Das kann man ja ein wenig nachvollziehen :wink:
Wenn z. B. für ältere, ähnlich aussagekräftige LE später die entsprechenden Bücher rezensiert wurden, dann kann man schon davon ausgehen, dass es sich nicht im Losglück niederschlägt. Ich glaube nämlich nicht daran, dass hier alle LE vom Team gelesen werden. Sie werden bestenfalls überprüft, wenn jemand so einen Fall meldet. Leuchtet ja auch ein, bei so vielen LE jede Woche.
Nicht selten entsprechen die Rezis den vorherigen LE in Art und Weise. Sie werden extrem schnell erstellt (tlw. ehe das Buch hier überhaupt versandt wurde) oder bestehen aus kopierter Buchbeschreibung plus einigen für alle Bücher passenden Sätzen.
Ich würde durchaus melden - weil mich so etwas auch ärgern kann. Ich kann dich da gut verstehen.
Natürlich kann man keine Lösung finden in dem Sinne, dass es gänzlich verschwindet. Aber man kann schon einige etwaige Schwarze Schafe ausfiltern.


#380

Das geht! Denn ich mache es so : Ich lese die LE nacheinander, mache mir Notizen und schreibe dann die LE. Da es ja maximal 5 bis 15 Sätze sind, benötige ich nicht länger als 5 Minuten für 2 LE.
Ich arbeite am Montagmorgen immer bis 8 Uhr, und die letzte Stunde ist bei uns immer “tote Hose”, da lese ich um mich zu beschäftigen die LE der Woche, die mich interessieren und später zu Hause schreibe ich die LE.Heute morgen war ich z.b die Zweite, die einen LE zu “Eis” abgegeben hat . Und die Vierte zu "Eine Liebe in Apulien"Ich denke meinen LE sieht man es an, dass die Leseprobe gelesen wurde, denn ich gehe immer auch auf den Inhalt der LP ein.


#381

Klar, jeder hat seine eigene Arbeitsweise. Aber das Resultat zählt. Da sieht man durchaus, ob der Text gelesen wurde, oder ob man nur schnell in den Lostopf hüpfen will.


#382

Ja. Das sicher. Ich habe mich persönlich angegriffen gefühlt, weil ich auch 2-3 LE in 5 Minuten einstelle und darum wollte ich dir vermitteln, dass das möglich ist.
Und wenn du meine LE nachschaust, siehst du, dass meine LE so geschrieben sind, dass man sieht, dass ich die LP gelesen habe.
https://www.vorablesen.de/buecher/das-eis/leseeindruecke/sarkastisch-2
https://www.vorablesen.de/buecher/eine-liebe-in-apulien/leseeindruecke/schon-mal-da-gewesen-2