Bei Matt Haig bin ich auch sofort mit dabei. Ich freue mich so sehr zu sehen das es ein neues Buch von ihm gibt
Das Problem besteht darin, dass wir zu viele Gynäkologen mit null Ahnung haben. Für den Bereich der Endometriose braucht es eine viel weitergehende Ausbildung. Ich sehe es an meinem Arzt, der mir schon ne komplette Entnahme meiner Gebärmutter empfiehlt und im Krankenhaus sagen die: Wir behandeln jetzt erstmal ohne zu schneiden (gibt es auch) ihr Myom und wenn alle Dämme brechen können wir immer noch über den endgültigen Schritt sprechen. Und sieh an, nach knapp 4 Monaten zeigt sich nun langsam der Fortschritt in die richtige Richtung und das ohne riesige Op. Empfehlen kann ich auf jeden Fall dieses Buch, wo ich das Hörbuch hatte:
Endometriose – Alles, was du wirklich wissen musst Symptome – Diagnose – Behandlung
von Sheila de Liz
und Luisa Stömer
Geht mir auch so, ich bin gespannt auf die LP. Seinen ersten Krimi kenne ich nicht, ich lasse mich also überraschen. Etwas abgedreht wäre interessant, aber sollte es zu abstrus werden, dann eher nicht. Humorvolle Bücher sind immer eine Gratwanderung - entweder sie driften ins Kalauern ab, sind angestrengt bemüht oder zu abgedreht. Da kann man es mir nur sehr schwer recht machen.
Sonst ist nichts dabei in 14 Tagen. Nächste Woche hat sich Robert Seethaler noch reingeschlichen, aber irgendwie ist mir momentan nicht nach einem seiner Bücher.
Ich habe zwar auf deinen Kommentar geantwortet, mich aber auf die ganze Konversation darüber bezogen und insbesondere dir nicht unterstellt, dass du wiederum den Kommentar der anderen Person als abfällig bewertet hast. Das war meine eigene Interpretation und ich bin der Meinung, man sollte sich richtig über eine Erkrankung informieren, bevor man sie als Hype bezeichnet oder in Anführungszeichen setzt. Ich fand es gut, dass sich im Sinne der Aufklärung ein paar Leute dazu geäußert haben. Gleichzeitig geht es hier um Leseproben und deshalb möchte ich jetzt auch gar nicht diesen Kanal mit dem Thema sprengen.
Danke dir für das Teilen deiner Erfahrung und den Tipp! Das habe ich auch schon öfters so ähnlich erlebt und als Psychotherapeutin auch schon Patientinnen dabei geholfen, die Diagnose zu bekommen, weil die Gynäkolog*innen sich nicht auskannten. Bei mir selbst wurde es bei einer Leistenbruch-Operation entdeckt, bei der ich darauf bestanden hatte, dass auch Gynäkologen dabei sind, weil ich den Verdacht schon hatte, und schlussendlich war es gar kein Leistenbruch, sondern Endometriose. Alles Gute dir!
Für mich war bei den Leseproben diesmal nichts dabei. Ich fand "Das Mosaik der Frauen” und "Weavingshaw” ganz interessant, war aber nicht richtig gefesselt und habe gestern Abend dann noch ganz spontan kurz vor knapp mit „Pause“ von Lena Kupke ein Wunschbuch eingelöst. ![]()
“Die Mitternachtsbibliothek” wurde mir sehr empfohlen und ich war dann nach dem Lesen enttäuscht. Für mich war das Buch nur Durchschitt.
Ich denke auch, dass die Person vermutlich wenig Ahnung von Endometriose hat und denke außerdem, dass sie sich auch nicht mit dem Buch oder der Leseprobe auseinandergesetzt haben wird. Ist ja auch okay, es gibt auch viele Bücher oder auch Krankheiten, die mich nicht interessieren.
Da der Leseeindruck inzwischen gelöscht wurde und damit auch die Identität des Mitglieds nicht mehr nachgeschaut werden kann, kann ich auch gerne den vollständigen Leseeindruck mit euch teilen:
Diese „Krankheit“ wird ja gerade überall gehyped und scheinbar hat sie jeder… Ich bin nicht die richtige Zielgruppe. Ich mag solche gehypten Krankheiten auch nicht und habe keine Lust, auf diesen Zug aufzuspringen und es zu unterstützen. Wer so etwas hat, geht sicherlich zum Arzt.
Also ich hoffe, dass da mit “keine Lust […] es zu unterstützen” eher der Alltagshelfer gemeint war und nicht die Frauen, die “scheinbar” diese Diagnose haben.
Die Aussage “Ich mag solche gehypten Krankheiten auch nicht” finde ich sehr seltsam, wer mag schon Krankheiten…
Insgesamt war es sicher eine gute Wahl der Verfasserin oder des Verfassers, den Leseeindruck zu löschen.
Mir fehlen die Worte… ![]()
Den Gedanken hatte ich gerade auch und leider kann jede Frau jederzeit zur Zielgruppe werden. Vielleicht regt die Diskussion hier auch etwas zum Nachdenken und Umdenken an.
Meiner Erfahrung nach war das mit Depressionen und Burnout in den 1990ern ähnlich: Endlich hat man das Problem ernsthaft anerkannt und mehr darüber gesprochen, gleichzeitig wurde es von vielen daraufhin als Trenddiagnose abgetan, nach dem Motto: Die sollen sich mal zusammenreißen, die sind einfach faul etc. Es dauert wohl leider immer eine Weile bis Krankheiten als solche akzeptiert werden.
Klingt abfällig. Wenn es anscheinend jede Frau hat, ist es ja umso wichtiger, die Deutungshoheit nicht den Sozialen Medien zu überlassen, sondern sich selbst zu informieren.
Ui, ich habe Lust auf Seethaler! Den hätte ich ohne deinen Hinweis bestimmt übersehen. In den nächsten zwei Wochen ist nämlich sonst irgendwie nichts.
Nein, ich glaube nicht, dass das exotisch ist.
ich mochte „Ich und die Menschen“, sowie „Wie man die Zeit anhält“ sehr gern. Die Mitternachtsbibliothek fand ich toll, aber die „Unmöglichkeit des Lebens“ war mir ein bisschen zu viel.
Die Radleys kenne ich nicht und bei „der fürsorgliche Mr.Cave“ fand ich die LP nicht ansprechend.
Ich glaube, dei dem Autor geht es mit der Beliebtheit immer rauf und runter. Da ist kein blindes „das Buch brauche ich“.
Mir auch. Unfassbar. Ich habe das riesengroße Glück und Privileg, gesund zu sein, Krankheiten gar nicht zu kennen, sondern nur Gesundheit. Eine meiner Brieffreundinnen (die jedoch im Laufe all der Jahre zu einer Freundin fürs Leben wurde und mit der ich fast täglich Kontakt habe), leidet auch an Endometriose. Sie wohnt ein paar tausend km entfernt, wir besuchen einander also nicht sooo oft, und auch im Kontakt zwischen den Briefen redet sie nicht jedes Mal über die Krankheit - aber das, was ich an Schüben mitbekomme, finde ich schlimm genug. Mal ganz abgesehen davon, dass sie wegen dieser Krankheit auch nicht schwanger werden konnte und ihren Kinderwunsch begraben musste, worunter sie ewig leiden wird :(. Wie kann man so abfällig und verletzend über eine Krankheit, die regelmäßig solche Schmerzen verursacht und solche schlimmen Folgen haben kann, reden? Und v.a.: Wie müssen sich userinnen fühlen, die an Endometriose leiden und sowas lesen :(?
Oh, das ist echt heftig. Es ist so wichtig, dass mehr über frauenspezifische Krankheiten gesprochen wird und eine Krankheit sucht man sich nicht aus.
Aber es gibt noch genug Ärzte, die Beschwerden nicht ernst nehmen. Von daher ist Information der Patienten wichtig.
Ist bei mir ähnlich. Die alten Bücher von Matt Haig hab ich verschlungen. Seine Ideen, die Kreativität, den Schreibstil, er war ne Zeitlang mein Lieblingsautor. Aber die neueren Bücher wie “Unmöglichkeit des Lebens” fand ich enttäuschend. Irgendwie nichts mehr neues. Und auch die Inhaltsbeschreibung des neuen Buches spricht mich nicht an. Mitternachtsbibliothek reloaded?
Wobei mir “Der fürsorgliche Mr. Cave” auch noch sehr gut gefallen hat. Ich hab das Buch verschlungen.
Das war auch mein erster Gedanke, als ich das Buch gestern in der Vorschau entdeckt habe. Der Klappentext erinnert sehr an die Mitternachtsbibliothek …
Mir hat die LP von Weavingshaw zugesagt, daher habe ich dafür Punkte eingelöst ![]()