Na das wollen wir ja nicht, also besser Kuschelsession ![]()
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Ich habe den Titel immer so verstanden, dass etwas ganz also komplett bzw nur aus Splittern besteht. Ich habe gar nicht so weit gedacht, dass es auch bedeuten könnte, das etwas wieder ganz ist, deshalb finde ich das gerade sehr interessant.
Ich finde heulen total furchtbar und fĂŒhle mich danach meistens schlechter als vorher. ![]()
Das ist wieder so ein Titel, der mir einen Knoten im Kopf bereitet und mich damit (zunÀchst) vom Buch abhÀlt.
Vielleicht ist es 1 Minute Heulen? Das entspannt zumindest.
KittelschĂŒrzen sind wieder im Kommen. Meine Mutter trug im Sommer auch gerne KittelschĂŒrzen, weil diese so luftig und leicht waren.
Die Frau auf dem Cover trĂ€gt m. E. eine SchĂŒrze.
Haha, meine Oma wĂŒrde mit ihrer KittelschĂŒrze und den WeckglĂ€sern auf Instagram heute so richtig durchstarten, wenn sie denn mit 114 Jahren noch leben wĂŒrde: Upcycling, Handlettering, Urban Gardening und Meal-Prep konnte sie aus dem Effeff.
Das Flatter-Teil ist definitiv bei Sommerhitze weder zum darin HĂŒhner fĂŒttern noch zum Marmeladekochen geeignet âŠ
Damit sollst Du ja auch nicht wirklich was einkochen, sondern vor allem auf Insta gut aussehen
Wie die Frau im Beitrag bei 1:25 sagt: Eine Strumpfhose mit roten Herzen dazu und Highheels
als ironische Brechung. Meine Oma hĂ€tte sich auf Highheels höchstens die Haxen gebrochen, wenn sie die WeckglĂ€ser und Soleier ĂŒber die waghalsige Treppe in den schummrigen Kellerverschlag aus Holz und gestampfter Erde geschleppt hat.
Hach, und damit sind wir direkt bei der Kritik an Instagram-Tradwives, die eine scheinbar nostalgische, rosarote Zeit hinauf beschwören, aber dabei die harte RealitÀt auslassen
Ich verstehe, was Du sagen willst, aber bei der Reihe, auf die Du anspielst, trifft es inhaltlich nicht zu, finde ich. Das Buch bzw. die ganze Trilogie ist ĂŒberhaupt nicht pseudointellektuell, sowas mag ich nĂ€mlich auch nicht. Das sind dann Beispiele, wo ein sperriger Titel bei Leser:innen falsche Assoziationen hervorruft und vom Lesen abhĂ€lt, obwohl es inhaltlich vielleicht gefallen wĂŒrde.
Ich finde die Reihe von Alena Schröder auch sehr gelungen, muss aber @archer zustimmen, dass mich solch sperrige Titel im ersten Moment einfach abschrecken. Sie wirken einfach so gestelzt und auf Teufel komm raus gewollt âintellektuellâ
Ja, und genau das ist aber das Problem. Warum ĂŒberhaupt solche sperrigen Titel, die von vornherein abschrecken? Will man denn keine âProleten-LeserInnenâ?
Mich darfst Du nicht fragen, ich hĂ€tte die Titel auch nicht so ausgewĂ€hlt. Ich bin damals mit Band 2 mittendrin eingestiegen (hab nicht gerafft, dass es Teil 2 ist), und der hieĂ âBei euch ist es immer so unheimlich stillâ, war also nicht ganz so sperrig.
Ich habe nicht mal gerafft, dass die BĂŒcher irgendwie zusammengehören. Hab nur vor kurzem noch so einen Titel gesehen, irgendwas mit Ăl auf Leinwand? Jedenfalls glaube ich, dass sie sich damit viele potenziellen LeserInnen selbst wegnehmen.
Ich fand den zweiten Titel sogar noch sperriger bzw. unpassender als den ersten Titel. Beim ersten Buch hat der Titel ja immerhin einen konkreten Bezug zum Buch, beim zweiten ist der Titel bewusst sperrig gewĂ€hlt, damit es irgendwie zum ersten Roman passt. HĂ€tte man nicht wenigstens auf das âunheimlichâ verzichten können?! Das hĂ€tte doch schon geholfen ![]()
Ich finde, dass der zweite so komisch aus der Reihe tanzt, weil er keine AufzĂ€hlung enthĂ€lt. Band 1 und 3 haben ja immer drei oder vier durch Kommata getrennte Glieder.( âJunge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleidâ bzw. " Mein ganzes Leben, Ăl auf Leinwand, ohne Titel"). Der zweite Titel hat schon auch einen Bezug zum Buch, wenn ich mich richtig erinnere, war es im Elternhaus der Protagonistin immer so unangenehm still, dass sie lieber bei ihrer Nachbarin war, wo es lebhaft zuging.
Vermutlich mĂŒssen Titel heute um jeden Preis irgendwie besonders sein, um aufzufallen und KĂ€ufer:innen anzulocken (was auch mal nach hinten losgeht).
Mir fÀllt dazu dieser sperrige, aber lustige Titel ein - das Buch habe ich bisher nicht gelesen, es fÀllt mir aber immer mal wieder ins Auge:
âMöchte die Witwe angesprochen werden, platziert sie auf dem Grab die GieĂkanne mit dem Ausguss nach vorneâ.
Ich mag grundsĂ€tzlich keine Titel, in denen ein âDuâ vorkommt, egal welches Genre. Wobei ich Thriller am schlimmsten finde und mir die dann auch nicht anschaue. Am besten noch mit verdrehtem Satzbau wie âGerĂ€cht sein sollst Duâ, einfach schauderhaft.
Ja, ich liebe SaĆĄa StaniĆĄiÄ (also, seine BĂŒcher), und das Buch liegt hier tatsĂ€chlich noch auf meinem eSuB. Ich fand den Titel so cool!