Buchtitel 📚

Na das wollen wir ja nicht, also besser Kuschelsession :rofl::wink:

Dann heißt das nĂ€chste Buch bestimmt: Gehen Sie auf KuschelKURS mit ihren Aktien! Wie man seine Anlagen richtig liebt. Mit Sonderteil fĂŒr Strick-Bitcoins, einfach nur zum Liebhaben!

3 „GefĂ€llt mir“

Ich habe den Titel immer so verstanden, dass etwas ganz also komplett bzw nur aus Splittern besteht. Ich habe gar nicht so weit gedacht, dass es auch bedeuten könnte, das etwas wieder ganz ist, deshalb finde ich das gerade sehr interessant.

1 „GefĂ€llt mir“

Ich finde heulen total furchtbar und fĂŒhle mich danach meistens schlechter als vorher. :see_no_evil_monkey:

2 „GefĂ€llt mir“

Das ist wieder so ein Titel, der mir einen Knoten im Kopf bereitet und mich damit (zunÀchst) vom Buch abhÀlt.

Vielleicht ist es 1 Minute Heulen? Das entspannt zumindest.

1 „GefĂ€llt mir“

KittelschĂŒrzen sind wieder im Kommen. Meine Mutter trug im Sommer auch gerne KittelschĂŒrzen, weil diese so luftig und leicht waren.
Die Frau auf dem Cover trĂ€gt m. E. eine SchĂŒrze.

Haha, meine Oma wĂŒrde mit ihrer KittelschĂŒrze und den WeckglĂ€sern auf Instagram heute so richtig durchstarten, wenn sie denn mit 114 Jahren noch leben wĂŒrde: Upcycling, Handlettering, Urban Gardening und Meal-Prep konnte sie aus dem Effeff.

5 „GefĂ€llt mir“

Das Flatter-Teil ist definitiv bei Sommerhitze weder zum darin HĂŒhner fĂŒttern noch zum Marmeladekochen geeignet 


Damit sollst Du ja auch nicht wirklich was einkochen, sondern vor allem auf Insta gut aussehen :wink: Wie die Frau im Beitrag bei 1:25 sagt: Eine Strumpfhose mit roten Herzen dazu und Highheels :high_heeled_shoe: :high_heeled_shoe: als ironische Brechung. Meine Oma hĂ€tte sich auf Highheels höchstens die Haxen gebrochen, wenn sie die WeckglĂ€ser und Soleier ĂŒber die waghalsige Treppe in den schummrigen Kellerverschlag aus Holz und gestampfter Erde geschleppt hat.

1 „GefĂ€llt mir“

Hach, und damit sind wir direkt bei der Kritik an Instagram-Tradwives, die eine scheinbar nostalgische, rosarote Zeit hinauf beschwören, aber dabei die harte RealitÀt auslassen

2 „GefĂ€llt mir“

Ich verstehe, was Du sagen willst, aber bei der Reihe, auf die Du anspielst, trifft es inhaltlich nicht zu, finde ich. Das Buch bzw. die ganze Trilogie ist ĂŒberhaupt nicht pseudointellektuell, sowas mag ich nĂ€mlich auch nicht. Das sind dann Beispiele, wo ein sperriger Titel bei Leser:innen falsche Assoziationen hervorruft und vom Lesen abhĂ€lt, obwohl es inhaltlich vielleicht gefallen wĂŒrde.

1 „GefĂ€llt mir“

Ich finde die Reihe von Alena Schröder auch sehr gelungen, muss aber @archer zustimmen, dass mich solch sperrige Titel im ersten Moment einfach abschrecken. Sie wirken einfach so gestelzt und auf Teufel komm raus gewollt „intellektuell“

3 „GefĂ€llt mir“

Ja, und genau das ist aber das Problem. Warum ĂŒberhaupt solche sperrigen Titel, die von vornherein abschrecken? Will man denn keine „Proleten-LeserInnen“?

2 „GefĂ€llt mir“

Mich darfst Du nicht fragen, ich hĂ€tte die Titel auch nicht so ausgewĂ€hlt. Ich bin damals mit Band 2 mittendrin eingestiegen (hab nicht gerafft, dass es Teil 2 ist), und der hieß „Bei euch ist es immer so unheimlich still“, war also nicht ganz so sperrig.

Ich habe nicht mal gerafft, dass die BĂŒcher irgendwie zusammengehören. Hab nur vor kurzem noch so einen Titel gesehen, irgendwas mit Öl auf Leinwand? Jedenfalls glaube ich, dass sie sich damit viele potenziellen LeserInnen selbst wegnehmen.

1 „GefĂ€llt mir“

Ich fand den zweiten Titel sogar noch sperriger bzw. unpassender als den ersten Titel. Beim ersten Buch hat der Titel ja immerhin einen konkreten Bezug zum Buch, beim zweiten ist der Titel bewusst sperrig gewĂ€hlt, damit es irgendwie zum ersten Roman passt. HĂ€tte man nicht wenigstens auf das „unheimlich“ verzichten können?! Das hĂ€tte doch schon geholfen :laughing:

Ich finde, dass der zweite so komisch aus der Reihe tanzt, weil er keine AufzĂ€hlung enthĂ€lt. Band 1 und 3 haben ja immer drei oder vier durch Kommata getrennte Glieder.( „Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid“ bzw. " Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel"). Der zweite Titel hat schon auch einen Bezug zum Buch, wenn ich mich richtig erinnere, war es im Elternhaus der Protagonistin immer so unangenehm still, dass sie lieber bei ihrer Nachbarin war, wo es lebhaft zuging.

Vermutlich mĂŒssen Titel heute um jeden Preis irgendwie besonders sein, um aufzufallen und KĂ€ufer:innen anzulocken (was auch mal nach hinten losgeht).

Mir fÀllt dazu dieser sperrige, aber lustige Titel ein - das Buch habe ich bisher nicht gelesen, es fÀllt mir aber immer mal wieder ins Auge:
„Möchte die Witwe angesprochen werden, platziert sie auf dem Grab die Gießkanne mit dem Ausguss nach vorne“.

Ich mag grundsĂ€tzlich keine Titel, in denen ein „Du“ vorkommt, egal welches Genre. Wobei ich Thriller am schlimmsten finde und mir die dann auch nicht anschaue. Am besten noch mit verdrehtem Satzbau wie „GerĂ€cht sein sollst Du“, einfach schauderhaft.

1 „GefĂ€llt mir“

Ja, ich liebe SaĆĄa StaniĆĄić (also, seine BĂŒcher), und das Buch liegt hier tatsĂ€chlich noch auf meinem eSuB. Ich fand den Titel so cool!

1 „GefĂ€llt mir“