Meine Oma auch. Sie wĂ€re jetzt 107 und war BĂ€uerin. Da gehörten die KittelschĂŒtzen zur Grundausstattung⊠und wie die kochen und backen konnte. Zum Geburtstag durfte sich jedes Enkelkind einen Wunschkuchen raussuchen. SchwarzwĂ€lder Kirsch, Frankfurter Kranz, Schoko- oder Erdbeersahne, HollĂ€ndische Kirschschnitten⊠Die Auswahl war unendlich.
Absolut, beim Weinen werden auch Stresshormone ausgeschwemmt!
Heul. Wo sind nur die deutschen Wörter abgeblieben??
Ja, das denke ich mir auch, und ich frage mich tatsĂ€chlich immer wieder, was meine Oma sagen wĂŒrde, wenn sie fĂŒr einen Tag nochmal zu mir auf die Erde kĂ€me, und feststellen wĂŒrde, dass so vieles, was heute mit einem englischen Begriff als neuester Trend verkauft wird, fĂŒr ihre Generation völlig normal war.
Die heutige Freitagsfrage hat mich auch an zwei Titelperlen erinnert:
âDie Ballade vom vakuumverpackten HĂ€hnchenâ
und
âMein Lieblingstier heiĂt Winterâ.
Beide waren genauso schrÀg, wie sie sich anhören.
Ich werfe mal Das dreiste Schweigen meines KĂŒhlschranks in die Runde. Auch eine TitelperleâŠ
Was sagen wir zu âIch bau mir 'ne Welt, die MĂ€nnern nicht gefĂ€llt. Eine Frau. Eine Baustelle. Ein brennendes Patriarchat.â? So sehr ich auch immer dafĂŒr bin, das Patriarchat zu beenden, so finde ich dieses Buch in Kombi mit dem Titel und dem Cover absolut unattraktiv.
Ich weià auch nicht, ob es zu jeder persönlichen Erfahrung / Instagramstory ein eigenes Buch braucht.
Ich kenne die Frau von Insta. Nicht dass ich ihr folgen wĂŒrde, aber der Algorithmus hat sie mir ein paarmal vor die Nase gesetzt. Ja, die Reaktionen, die sie von MĂ€nnern mit Minderwertigkeitskomplexen bekommt, sind krass. Sie provoziert mittlerweile aber auch gezielt. Das rechtfertigt nicht die ĂŒblen Kommentare, aber es ist einfach nicht meine Art.
Anscheinend gibt es genĂŒgend Follower, die die BĂŒcher ihrer Idole kaufen. Was fĂŒr die Jugend frĂŒher Boybands, Schauspieler etc. waren, sind heute Influencer.
MĂ€nner mit Minderwertigkeitskomplexen sind leider stark verbreitet - online wie offline.
Als ich Instagram noch hatte, habe ich u.a. Louisa Dellert und Tara-Louise Wittwer gefolgt. Was da in den Kommentarspalten los war⊠Neben den Hatern allerdings auch unglaublich viel Support und Menschen, die zusammenhalten. Diese schöne, positive Seite von Social Media vergisst man leider oft.
Oh ja, da bin ich auch schon einigen Exemplaren begegnet - welche Frau nicht?
Du bist nicht mehr bei Insta? Ich schaue inzwischen auch deutlich seltener rein, weil es mich so runterzieht. Der Umgangston in der Kommentarspalte ist teilweise unertrÀglich. Mein Mann und ich haben beschlossen, unseren Sohn von Insta, Tiktok und Co fernzuhalten, bis er mindestens 16 ist. Ich hoffe, wir halten es durch.
Ich nutze schon lange keine sozialen Medien mehr privat. Ich war da aber auch nie so wirklich drin, nur passiv genutzt und ich war vielleicht ein Jahr bei Insta angemeldet, dann hatte ich genug.
Ich hatte mich damals wegen BĂŒchercontent angemeldet, aber auch das hat mich nach einer Zeit einfach nur genervt bzw. hat es mich nicht mehr interessiert, was Person xy zum Buch xy sagt, das schon zweihundert andere Bookstagramer in die Kamera gehalten haben. Auch diese Bloggerboxen, riesige NeuzugĂ€nge-Stapel, wer hat wie viele BĂŒcher gelesen, usw. - das war irgendwann alles nix mehr fĂŒr mich.
Diese ganze Scheinwelt ist einfach nicht meins. Ich hatte damals auch schon kein Facebook, weil mich die âperfekteâ Welt von anderen Menschen einfach nicht interessiert.
(Beruflich habe ich natĂŒrlich noch mit Social Media aus Jugendperspektive zu tun)
Ich drĂŒcke die Daumen! Ich bin gespannt wie es bei uns wird. Noch hat unsere NeunjĂ€hrige so gar kein Interesse dran.
Ich hoffe ja fĂŒr Euch, dass ER es durchhĂ€lt.
Jeder, der an seine Jugend zurĂŒck denkt, wird das ein oder andere finden, dass er fĂŒr besonders erstrebenswert hielt, WEIL es verboten war.
Ich selbst bin eine der wenigen Exemplare unter 45, die noch nie, niemals nicht auf TikTok oder Instagram war! Muss man auch erstmal schaffen! Aber es interessiert mich einfach absolut nicht. Keine Neugierde, kein Interesse und auch wirklich keine Angst, irgendetwas zu verpassen. Ich glaube Social Media ist mein persönliches Momentum, bei dem ich sage, dass ich das nicht mehr mitmache. Wie bei meiner Mutter beim gesamten Internet an sich. Oder bei schnurlosen Telefonen.
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Du verpasst auch nichts⊠![]()
(Und du bist mir nach deinem Post direkt sympathisch ![]()
)
Du mir doch auch! Und wir haben uns doch im Forum schon ein paar Mal âgetroffenâ glaube ich. Und mit Simone auch - wir sind ja auch irgendwie ein Alter. ![]()
Hat euer Sohn kein Smartphone? Ich kenne keine Kids ĂŒber 10, die nicht irgendwo in den social media unterwegs sind, ganz oft auch ohne Wissen der Eltern. -.-
In unserer Bubble sind Smartphones noch nicht wirklich verbreitet (meine Tochter kommt jetzt in die vierte Klasse). Mit den Eltern der Freundinnen meiner Tochter ist besprochen, dass keines der MĂ€dels ein Smartphone zum Ăbergang aufs Gymnasium bekommt (das ist ein Zeitpunkt, wo Kinder oft ein Smartphone bekommen). Auf diese Weise haben alle fĂŒnf noch kein Smartphone und damit ist der Gruppendruck nicht so hoch.
Bisher gibt es auch kein wirkliches Interesse an den Dingern. Mein Kind hat noch nicht einmal nach einem Handy gefragt.