Also als ich DAS neulich gelesen habe, ist mir schlecht geworden und ich dachte: Wir sind am Ende! Es gibt keine Hoffnung mehr für die Menschheit ![]()
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Es liegt bestimmt auch am Umfeld. Wenn alle so reden, passt man sich (oft unbewusst) an.
Die funktionieren irgendwie anders als wir…
Ich habe beruflich viel mit Kindern zu tun und die coolen Checker, die mich dann mit ihrem neunmalklugen Gehabe vollquatschen, weise ich zurecht indem ich sage „Bitte? Was hast du gesagt? Ich habe dich nicht verstanden. Was ist denn ein Dad?“ Hat sich so ereignet mit einem 4-jährigen verhaltensauffälligen Kind - er hat die Augen verdreht und gesagt „Na mein Vater!“ und ich „Achsooo, na sag das doch gleich!“ … das zieht immer - sei schlau, stell dich dumm ![]()
Also der Inhalt des Beitrages ist ja bewusst überspitzt formuliert. Weder drücken sich „Millenials“ oder auch „Boomer“ immer so korrekt/steril aus, noch spricht die Gen Z dauerhaft so. Da ich mich genau zwischen beiden Generationen befinde und mein Geburtsjahr mal den Millenials und mal der Gen Z zugeordnet wird, kann ich tatsächlich mit beiden Spalten was anfangen.
Man darf auch nicht ignorieren, dass hier nicht nur zwischen Gen Z und Millenials sondern auch Marketing und Social Media Abteilung unterschieden wird. Der Algorithmus auf Instagram, TikTok usw. belohnt eher kurzen und knackigen Content.
Sprache ist ja zudem auch einfach durch viele Einflüsse geprägt und unter anderem spielt Popkultur und somit die sozialen Medien, eine große Rolle. Konflikte zwischen den Generationen zwecks Sprache gab es btw (omg Anglizismus
) schon immer. Das ist ein historisches Dauerthema und wird es wahrscheinlich auch immer geben. ![]()
Natürlich, dass das augenzwinkernd und lustig gemeint war, habe ich auf Insta schon verstanden
Ich fand den Beitrag aber einfach gut gemacht, und musste Begriffe wie sus, yikes, slayen erst mal googeln. Mein Geburtsjahr liegt genau auf der Grenze zwischen GenX und Millenials, ich bin also schon ein recht altes Millenial-Exemplar.
Natürlich hat sich auch schon früher jede Generation über die nachfolgende aufgeregt, unsere Lehrer dachten, mit uns stünde der Untergang des Abendlandes unmittelbar bevor, nur um kurz vor unserem Abi zu erklären, dass wir ja noch ganz wundervoll gewesen wären, verglichen mit den neuen Fünftklässern, mit denen rein gar nichts mehr anzufangen sei. Das war 1999. Schon Sokrates hat ja ob des Benehmens der Jugend die Hände über seinem Haupt zusammengeschlagen. Ich erinnere mich noch gut, wie Lotti Huber als Gast in den späten 80ern (oder frühen 90ern?) bei “Wetten, dass???” den ganzen Abend über immer wieder das Wort “affeng+il” rausposaunt hat, ich breit grinsend dasaß und meine Mutter vor Schreck fast vom Sofa gefallen ist
. Ab da konnte sie mir das Wort schlecht verbieten, denn was es damals ins öffentlich-rechtliche Samstagabendprogramm schaffte, war ja quasi in der Mitte der Gesellschaft angekommen.
Ich finde den Beitrag auch richtig gut! ![]()
Hab gerade nochmal nachgeschaut und festgestellt, dass ich „offiziell“ wohl doch zur Gen Z gehöre. Hier bin ich ebenfalls ein eher „altes Exemplar“. ![]()
Ich denke, es ist einfach auch Teil des Erwachsenwerdens bzw. generell des gesellschaftlichen Wandels, dass jede Generation ihren eigenen Platz einnimmt und Dinge verändert, erneuert, überdenkt. Dazu gehört es wahrscheinlich auch mit Sprache zu spielen oder diese als „Instrument der Verbundenheit“ zu nutzen. So wie Jugendliche mit ihrer eigenen Jugendsprache.
Manchmal finde ich den Konflikt zwischen den Generationen aber durchaus anstrengend zu beobachten. Aber das gehört wahrscheinlich auch dazu. ![]()
Solange man neben der Jugendsprache auch Hochsprache beherrscht, ist das ja auch OK. Das ist dann ähnlich wie mit Dialekten, auch hier kann man ja im besten Fall beides.
So sehe ich es auch. Ich finde, man muss differenzieren können, mit wem man spricht.
Mein Freund meinte irgendwann mal, meine WG hat eine eigene Sprache. Wir kommunizieren nach 4 Jahren Zusammenwohnen nur noch in Insidern und Phrasen in einer Mischung aus Denglisch und Liedzeilen in jeglichen Sprachen, wo sich einem wenn man es nicht kennt die Zehennägel rollen. Aber für uns ist es sehr verbindend. Mit meinen Eltern oder jedem anderen würde ich aber niemals so reden.
Ja absolut. Je nachdem wo man gerade mit wem spricht, sollte man sich schon anpassen.
Diese Insider bilden sich ja in jeglicher Art von Kleingruppe aus und stärken das Gemeinschaftgefühl. Das gab es auch bei uns im Studium, und auch heute in der Kernfamilie nutzen wir Begriffe oder Teilsätze, die außer uns Dreien (oder nur meinem Mann und mir) niemand versteht. Manche Wortneuschöpfung stammt dann aus der Spracherwerbsphase unseres Sohnes, die in den Alltag integriert wurde. Sprache ist halt doch was Tolles
.
Sooo lustig! Habs grad mit meiner Tochter durchgeschaut und sie meinte, dass sie von Millennial nix versteht ![]()
Musste slayen auch googeln, weil Tochterkind das nicht erklären konnte. die anderen Worte hat sie mir übersetzt.
Bin übrigens auch grad noch GenX
Aber @ninaveronika an SOLCHE Sprachunterschiede zu meinen Eltern/der älteren Generation kann ich mich nicht erinnern. Das “Schlimmste” war eben, dass man die Eltern auf englisch benannt hat (Mom/Dad) und “lecker”. - dieses Wort gabs in Ö net, das kam erst mit dem Kabelfernsehen, haha.
Aber heutzutage versteht man ja leider fast nix mehr…
@mrsdarcyreveals Naja, solange er nur “Dad” verwendet… das hab ich als Teenager auch gemacht, das war damals “cool” ![]()
Ich werde einfach nie Gen Z verstehen
.
Jap, das ist schon immer wichtig und Sprache ist so vielfältig. Ich finde es gut, dass sie im Wandel ist, aber man sollte halt wissen, wen man adressiert.
Das haben die Piefkes zu euch getragen
Ist in Teilen Bayerns auch verpönt, gerade bei der älteren Generation. Meine Eltern würden das auch nicht sagen. Ebbas is guad, odr richdig guad….
Ich erinnere mich auch noch an Begriffe, die meine Eltern ganz, ganz schlimm fanden. Das “Hey Alter" als Anrede unter männlichen Jugendlichen kam damals so auf (“Hey Alter, gehn wir Kentucky”), “cool”, “krass”, “g+il”, “etwas verpeilen”, “Grufti”, “checken”, Schimpfwörter wie “s*it” oder “fu+k”…
DAS versteh ich zB nicht. Einfach in normalen Worten alles ausdrücken. Meine Tochter hats net verstanden, weil sie die Bücher nicht kennt, und somit die Zusammenhänge nicht versteht.
Genau - sag ich ja, als das Kabelfernsehen kam… ![]()
Meine SchwieMa mag dieses Wort immer noch net. DIE Ist aber schon GenUralt ![]()
Ja, so einzelne Wörter gabs bei mir damals auch, aber man hat insgesamt alles verstanden ![]()
dieses “Alter” find ich übrigens auch ganz schrecklich.
Ja, ich auch, da verstehe ich meine Eltern. Aber das moderne “Digga” ist auch nicht wirklich besser…
Aber sagt ihr in Ö nicht eh gerne “Oida”?
Naja bei meiner Nichte verstehe ich manchmal kein Wort, wenn sie mit ihren Abkürzungen anfängt. Dann muss ich immer nachfragen was genau sie damit meint
. Aber wahrscheinlich ging es auch meinen Eltern so, als ich mit neuen Begriffen nach Hause kam.
Ich finde Digga und Bro ganz furchtbar. Insbesondere wenn manche damit den Satz anfangen und dann auch damit ende
.
Wenn das Millenial-Team weniger schwafeln und so knapp wie Gen Z formulieren würde, ohne „Sprachfett“, könnte ich damit etwas anfangen. So wie es ist, wirkt der Text sprachlich grauenhaft. Die Botschaft: Lies dieses Buch nicht.