Buchcover immer ähnlicher?

Hallo zusammen,

mal eine Frage in die Runde, weil es mich seit einiger Zeit beschäftigt: fällt noch jemand auf, dass sich sehr viele Buchcover in letzter Zeit total ähnlich sehen?

Sehr oft sind es Figuren, die leicht verfremdet sind bzw. wie ein Ölgemälde wirken, aber stilistisch finde ich sie grade alle so ähnlich, dass sich mir der Verdacht aufdrängt, hier könnte KI am Werk sein. Auch wenn ich durch einen Buchladen gehe, ähneln sich viele Cover auffallend vom Stil her. Ich liebe gut gemacht Buchcover und fühle mich durch diese Austauschbarkeit momentan etwas gelangweilt.

Geht es noch jemand so oder bin das nur ich?

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Achte mal auf die ganzen Geschichten am Meer. Leute, die ins Wasser springen… Seenlandschaften…

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Absolut, besonders diese Frauen von hinten, mag ich überhaupt nicht.

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Meinst du die mit den wehenden Haaren und einem Mantel, mal in rot oder gelb oder anderen Farben?

Ich ertappe mich schon dabei, diese Bücher erst gar nicht näher anzuschauen :winking_face_with_tongue:

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Ich denke das ist aber schon länger so. Vor einigen Jahren waren es Frauen ohne Kopf bei historischen Romanen und bei Liebesromanen oder französichen Krimis Lavendelfelder.

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Ja, mir ist das tatsächlich auch schon aufgefallen.

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Ich glaube, Buchcover fallen, wie so ziemlich alles, Trends zum Opfer. Ich lese gern Fantasy und da sieht seit einigen Jahren ja alles so dermaßen gleich aus, dass ich die einzelnen Reihen kaum auseinanderhalten kann :joy:

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Das ist mir auch schon aufgefallen. Das Beste an dieser Gleichheit ist die Gleichheit der Geschichten der Bücher. Irgendwie scheinen alle nur noch ein bis drei Themen zu haben welche dann in das immer gleiche Kleid gehüllt wird. Für mich wirkt es so sehr gewollt mit einem Anteil von ‘den Lesenden eine gewisse Blödheit’ unterstellen wollen.

Heute Morgen im Moma war ein Bericht über Heated Rivalry ein Blick aufs Cover und die Regal des Verlages machte mir irgendwie Angst. Alle armen Bücher waren irgendwie gleich nur die Titel und der seit neustem (öh, da hat der Verlag wohl etwas geschlafen) der Hype um Farbschnitte. Ganz ehrlich, keines der Bücher sprach mich an. Was nicht an den Genre liegt

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Das war gefühlt schon immer so. Man denke nur an die Cover mit den Männern mit offenen Hemden oder Cover mit Strandmotiven oder Cover mit Blutmotiven oder oder oder.

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Oh ja, die Schundromane haben ein Makeover bekommen :smiley: Wer Bumsbücher liest, sollte jetzt nicht mehr auf die Oberkörperfreien Männer achten, sondern auf die Cover in Pastell-Farben. Oder wenn man es dark mag auf schwarz mit schnörkeliger Schrift.

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Danke euch vielmals für die Antworten- jetzt fühle ich mich nicht mehr so allein! :upside_down_face:

Ich wollte es einfach mal loswerden und finde es sehr spannend, dass viele von euch das genauso sehen!

Und ich stimme @buchreisender sehr zu, dass auch die Stories sich oft immer mehr ähneln. Manchmal drängt sich mir schon der leise Verdacht auf, dass bei diesen generierten Exemplaren vielleicht zum Teil schon KI am Werk sein könnte, ohne jemand etwas unterstellen zu wollen!

Ja, das ist mir auch schon aufgefallen…In verschiedenen Genres gibt es gefühlt nur eine Art von Cover und in minimal abgewandelter Form sehen dann alle aus. Ich fände es cool, wenn sich die Verlage mehr trauen wurden und nicht alles wie ein “Abklatsch” wirken würde.

Klar gibt es die “normalen” Trends wie z. Bsp. die einsamen Häuser im Nirgendwo auf Thriller-Covern oder Schwerter und Drachen auf Fanatsybüchern.

Über einen “Trend” (ist dafür vielleicht schon zu viel gesagt) habe ich mich aber sehr gefreut: im Literaturbereich haben einige Verlage Werke einer ganz bestimmten Künstlerin verwendet- ihre Machart ist mir zumindest immer wieder ins Auge gesprungen, weil sie doch etwas herausstechend ist. Und da mir ihre Kunst gefällt, habe ich mich immer wieder darüber gefreut und dann eher zum jeweiligen Buch gegriffen.

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Bumsbücher :rofl: Aber aber, wer sagt denn sowas? :joy:

Die einsamen Häuser sind ein ganz besonders nerviger Trend, wenn ein Haustyp abgebildet wird, den es am Schauplatz des Buches nicht gibt. Irgendwie erwarte ich, dass im Buch vorkommt, was draußen abgebildet ist …

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In den beiden letzten Jahren sind mir so viele Wassercover mit badender Frau aufgefallen, dass ich sie irgendwann schon miteinander verwechselt habe.

@julemaus94 Bei dem Cover von “Die Sache mit Rachel” muss ich immer an Deo-Werbung denken, weil es so aussieht, als würde sie schnuppern, ob das Deo noch hält…

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Ist doch wahr! :rofl::rofl: Ich meine, ich lese die auch leidenschaftlich, kein Dark Romance, aber immer mal wieder ne gute Schnulze mit gutem Spice, damit macht man mich sehr glücklich :smiley:

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Ja es gibt so ein paar Typen von covern die es immer und immer und immer wieder gibt :see_no_evil_monkey:

:rofl::+1: genial

Das ist fast wie bei den Groschenromanen früher mit dem halbnackten männlichen Oberkörper und der brünetten Schönheit im Arm und dann geht es im Buch um eine Blondine :roll_eyes:

Ja, das Cover sollte schon einen Hinweis auf die Handlung geben oder zumindest zur Geschichte passen!

@simonef :joy: :joy: Könnte auch sein, das stimmt!

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