Kreuzfahrten würde ich aus ganz vielen Gründen nicht machen, Umweltschutz ist einer davon.
So ging es mir auch. Seemann vom Siebener war 2023 zudem eines meiner absoluten Lieblingsbücher, obwohl ich keine Freibadgängerin bin (und vom Sprungturm wollen wir erst gar nicht reden ).
So ging es mir letztes Jahr! Da sind innerhalb relativ kurzer Zeit zwei Bücher rausgekommen, beide mit demselben Gemälde auf dem Cover. Nur, dass das eine spiegelverkehrt war.
Ich find es werden immer mehr so Mikrotrends? In manchen Genre waren Cover schon immer super ähnlich zueinander (die halbnackten Oberkörper von typen auf Liebesromanen, dieses dramatische umschlungenen Pärchen bei historischen Liebesromanen, neulich erst die Cartooncover bei Newadult Romanen), aber jetzt haben sich so Sachen wie Covertrends oder Designelemente auch in andere Genre wir Lit-Fic und auch Thriller durchgesetzt. Allein schon Farbschnitte findet man ja jetzt immer öfter bei Thrillern oder auch Krimis. Ich denk dass ist nicht unabhängig davon, dass mittlerweile immer mehr Bücher rauskommen und durch sowas man schon mal rausstechen kann. Wenn es immer öfter auf Büchern zu finden ist, denk ich verkauft es sich nicht schlecht, so cover technisch
Das war doch eigentlich schon immer so, gerade auf dem deutschen Buchmarkt der großen Verlage sind die Cover sehr fantasielos und ist mal ein Buch erfolgreich wollen natürlich viele aufspringen und ein ähnlicher Look zieht sicherlich entsprechendes Publikum an, das geht mir nicht anders - bestimmte Motive ziehen mich an, andere so gar nicht. Kann hilfreich sein, ist aber auch etwas langweilig.
Daher schaue ich mir in der Buchhandlung bewusst auch immer Bücher an, die ganz ungewöhnliche Cover haben, frei nach dem Motto „welches Motiv passt nicht zu den anderen“. Hier haben m.E. kleinere Verlage oft die Nase vorn.
Dann bin ich ja nicht alleine…hätte vor dem Schreiben mal alle Posts lesen sollen :
Zuletzt sind mir vor allem Schwimmbad-Bücher als Gruppe aufgefallen. in denen es irgendwie ums Schwimmen geht. Entweder früher übersehen oder erst in den letzten Jahren aufgekommen.
Wahrscheinlich sind solche sommerlichen “gemalten” Cover gerade thematisch super im Trend. Aber irgendwie lassen sie mich ganz kalt. Ich wünschte mir schon mehr Abwechslung bei den ganzen Covern. Häufiger erwische ich mich auch selber, wie ich gewisse Bücher gar nicht mehr in die Hand nehme, da sie mir einfach zu ähnlich zu anderen sind. Wirklich schade eigentlich.
Spannend sind auch Cover Varianten bei Neuauflagen, die sich völlig unterscheiden um aktuellen Trends zu folgen.
Tja, et is wie et is, die ähnlichen Cover haben eben Vor- und Nachteile gleichermaßen. Gespart wird an der Stelle mittlerweile bestimmt auch, und die Menge der Bücher nimmt auch nicht ab.
Hier bei VA schaue ich mir tatsächlich viele Bücher an, deren Cover mir gar nicht gefällt - nicht dass ich wegen des Aussehens ein gutes Buch verpasse. Das hat schon einige positive Überraschungen gegeben. Mag aber auch an dem Filter liegen, dass es hier sowieso nur eine kleine Auswahl gibt.
Da geht es mir ganz genauso, und auch bei mir liegt es an der begrenzten Auswahl. Da schließe ich tatsächlich nur das aus, was ganz offensichtlich nicht mein Genre ist. Im Buchladen hingegen sortiere ich anhand des Covers ganz automatisch und teilweise sicher auch unbewusst vor.
Ich habe jetzt nicht alle Beiträge gelesen, aber bei Buchcovern gibts immer „Trends“.
Seien es Blumen, Frauen vor pittoresker Kulisse, Macarons, Sonnenuntergänge und jetzt eben gemäldeähnliche Cover - alles unterliegt einem Trend. Dass die meisten Buchcover von unterschiedlichsten Verlagen mittlerweile mit KI erstellt werden, dürfte vielleicht auch Einfluss auf die Ähnlichkeit nehmen.
Zum Thema Farbschnitte kann ich sagen: Am Anfang war ich auch total angefixt und ein Farbschnitt war schon schnell mal ein Kaufkriterium. Dass mittlerweile auch Thriller aufwendige Farbschnitte haben und der Markt überschwemmt wird, verursacht bei mir innere Widerstände. Oft habe ich bei Farbschnittbüchern Fehlkäufe erlebt und der Schreibstil war weit entfernt von „ausgereift“ - als ob ein hübscher Farbschnitt darüber hinwegtäuschen sollte. Mittlerweile ist es mir schnurzpiepegal ob das Buch einen tollen Farbschnitt hat, ob es glitzert, oder ob das Cover ansprechend ist - für mich zählen nur noch Inhalt und Schreibstil. Mein Herz schlägt höher, wenn hochwertigeres Papier für das Buch verwendet wurde. In der Prä-Corona-Ära waren insbesondere Hardcover echt wertiger. Ich habe noch etliche Schätzchen von „damals“ und streichle manchmal über das weiche Papier wie eine durchgeknallte Irre
Bei Farbschnitten sind es mir insgesamt zu viele blumige Rankenmotive, aber mittlerweile wird es abwechslungsreicher, mit Häusern, Schriftzügen oder Donuts, das gefällt mir besonders gut. Ein Buch habe ich tatsächlich wg des ungewöhnlichen 3D Farbschnittes ertauscht.
Mit den neueren Schmuckausgaben wollen die Verlage da wohl auch den Markt bereichern, denn da wird sich wieder viel mehr Mühe mit dem Äußeren gemacht.
Bei Farbschnitten und diversen Extras scheint mir, dass sich die Verlage immer stärker gegenseitig übertrumpfen möchten. Ein “normaler” Farbschnitt ist schon nichts besonders mehr, also muss es glitzern, schillern oder 3D sein, dann noch Effekt-Lack aufs Cover, und auch unter dem Umschlag soll es was Besonderes sein.
Naja, die Verlage interessieren sich für Verkaufszahlen, nicht unbedingt für den inhaltlichen Mehrwert einen Buches. Und wenn eine hinreißende Aufmachung für entsprechende Verkaufszahlen und Platzierungen auf der Bestseller-Liste sorgt, wurde die Mission doch erfüllt
Manchmal frage ich mich, was das noch mit Lese-Liebe zu tun hat. Aber es spricht auch für die Verlotterung unserer Gesellschaft - die äußeren Werte zählen mehr als das, was wirklich drin steckt,
Ja, leider. Und das passt halt auch gut zu Tiktok, Insta und Co. Da “oh, my god, wie cute ist das denn?”-kreischend ein aufgemotztes Cover beim Unboxing in die Kamera zu halten, zieht offenbar bei einigen mehr als ein seriös präsentierter Inhalt.
Ja, schlimm. Aber vermutlich bin ich einfach alt . Mein Sohn (12) fängt seit Kurzem auch mit dieser Mischsprache an und ich muss immer wieder nachfragen, was er meint. Seit er Mindcraft spielt (grmpf, wir haben uns lange dagegen gewehrt, aber die Jungs in seiner Klasse haben kein anderes Thema mehr), ist es noch schlimmer geworden.
Da bin ich voll bei dir! WARUM machen die das?? Damit die ältere Generation nicht versteht??
@simonef Da hab ich bei meiner Tochter Glück - die kennt die Worte auch alle (von TikTok, youtube usw.) aber ich hab ihr zum Glück sehr schnell abgewöhnt, das zuhause zu benutzen.
Einmal hat sie sich den Spaß gemacht, und mir alle Jugendwörter (die ja auch alle d/englisch sind) vorgelesen - und ich musste raten, was die bedeuten sollen. aaaaaaaaaaalso… ich sag mal, irgendwann war ich fix und fertig und wollte bzw. konnte nicht mehr
Ich finde Cover durchaus nicht unwichtig, ebenso wie die sonstige Aufmachung eines Buches. Wesentlich für mich ist, dass Form und Inhalt aufeinander abgestimmt sind und nicht bloß irgendeinem Trend folgen. Und dann ist es mir auch egal, welches Motiv zu sehen ist, ob mit Farbschnitt oder ohne - Hauptsache, ich merke, dass sich jemand Gedanken gemacht hat und dass sorgfältig gearbeitet wurde.
Ich hoffe, ich darf die Bilder hier teilen, aber da es ja auch von Vorablesen ist, nur eben Insta, und es hier gerade so gut passt: Vor ein paar Wochen hat VL mal Millenial-Marketingsprache und GenZ gegenübergestellt, und ich fand es wirklich lustig. Bei der GenZ-Seite habe ich echt Null verstanden: