Anzahl der Leseproben so groß wie nie?


#41

war mir bisher gar nicht aufgefallen, aber das ist wirklich der Hammer!
Ich habe mal auf der Verlagsseite gekuckt und die haben wirklich gesalzene Preise. HC’s liegen dann bei 22-24 €.
Soviel Geld würde ich definitiv nicht ausgeben; ich kaufe eh nur selten ein neues Buch.


#42

Ich habe mal einen interessanten Bericht über die Covergestaltung gesehen. Die Cover sind sehr wichtig und ich sehe das wie du: Ein Cover muss interessant sein, damit das Buch bei den Massen im Regal überhaupt auffällt und man es in die Hand nimmt.


#43

Diogenes ist einer meiner Lieblingsverlage und ich mach auch deren Covergestaltung sehr gern.
Allerdings sind die Preise schon krass, da gebe ich euch recht.


#44

Allerdings sind die Diogenes-Bücher auch sehr hochwertig gearbeitet. Das Papier ist auch in zig Jahren noch nicht vergilbt, und die Schutzumschläge machen ihrem Namen Ehre, so stabil, wie sie sind.

Qualität hat eben ihren Preis.


#45

Andere Verlage können das auch, und die müssen nicht für 110 Seiten 20 oder mehr Euros verlangen.


#46

Mir ist aufgefallen, dass schweizer Verlage manchmal sehr teuer sind.
Hardcover für 35 Euro sind keine Seltenheit.


#47

Dann sollte zumindest der von uns diskutierte Verlag darüber nachdenken, ob er sich nicht anstatt Diogenes in Krösus umbenennt. ^^


#48

So viel kosten Hardcover hier in der Schweiz:).Das ist der gängige Buchhandelpreis…


#49

Qualitativ hochwertige Bücher zu halbwegs erschwinglichen Preisen sind eine Einzigartigkeit an Deutschland. Generell sind viele Konsumgüter hier günstiger als in anderen Büchern. Und die Qualität unseres Buchdrucks ist ebenfalls herausragend (schon mal amerikanische Taschenbücher in die Hand genommen?). Diogenes mag ein deutschsprachiger Verlag sein, aber es ist eben kein deutscher Verlag.


#50

Aha, das ist in dieser Diskussion auf jeden Fall ein interessanter Aspekt. Das Preisgefüge richtet sich daher also nicht unbedingt nach deutschen Standards…
Allerdings habe ich schon das Gefühl, dass gewisse Verlage (z.B. Suhrkamp) immer teurer werden. Neuerdings sieht man viele HC für 22-25 Euro.
Die Qualität englischsprachiger TB ist wirklich gruselig…das ist ja nicht besser als Altpapier :frowning: :wink:


#51

Dem kann ich nur zustimmen!
Ich lese eigentlich sehr gerne im englischen Original, aber aufgrund der in vielen Fällen absolut grauenhaften Qualität, seien es amerikanische oder oder britische Ausgaben, verzichte ich da meist drauf und kaufe mir lieber die deutsche Übersetzung. Einfach, weil die Qualität um Längen besser ist. Vor allem bei den Taschenbüchern, aber auch gebundene Bücher überzeugen mich in Deutschland mehr, auch wenn ich da mal noch mit ein paar englischen Ausgaben mitgehe, wenn es halt die Lieblingsbücher oder -autoren sind.

Insgesamt schade… viele englische Bücher hole ich mir mittlerweile lieber als Ebook, da muss ich mich nicht über die Qualität ärgern - nur über die Tatsache, die dann nicht im Regal zu haben :frowning:


#52

Das mit dem vermehrt höheren Preis für Hardcover kommt mir auch so vor… 20 Euro ist schon irgendwie eine Schmerzgrenze; darüber hinaus muss ich mich schon sehr überwinden, Bücher zu kaufen, die nichts Besonderes sind. Also besonders im Sinne von Bildbänden oder auch illustrierten Ausgaben, sondern einfach reine Romane.


#53

Ich finde auch 25 Euro für ein Hardcover echt viel…
Vor ein paar Jahren hab ich mir viele Hardcover noch für 17 - 20 Euro gekauft. Da warte ich lieber ein wenig länger, bis das Buch als Taschenbuch erscheint oder kaufe mir die englische Ausgabe als Taschenbuch. Die Qualität stört mich nicht wirklich, wenn das Buch dafür nur 7 € kostet.


#54

Ich habe eine Schwäche für Hardcover, da ist für mich leider oft nicht mal das deutsche Taschenbuch eine Option. Selbstgewähltes Leid, oder so.
Aber dank Tauschticket sind die finanziellen Ausgaben soweit zurückgegangen, dass ich mir auch mal ein teureres Buch gönnen kann… Ausrede für mein Gewissen such


#55

Wobei das hier preislich schon der Oberhammer ist:

Selbst das Ebook soll 25,99 kosten, ist für mich aber in dem Fall keine Option, weil die beiden Vorgänger auch im Regal stehen…


#56

Wow… das ist wirklich übertrieben O.o


#57

Hier kaufe ich das Buch definitiv nicht als HC, auch wenn ich dann lange auf das Lesen warten muss (oder auf Bibliothek ausweiche) - ab und zu rechne ich mal um und das sind dann grob gerundet 70 DM für einen Roman. Da ist bei mir wirklich Schluss.


#58

Tauschen ist für mich dafür eine seltene Option, weil ich es liebe, meine gelesenen Schätzte im Bücheregal stehen zu sehen. Außerdem lese ich so gut wie jeden Buch mehrmals und kann mich sehr schwer trennen. Und wenn ich mal ein Buch loswerden will, finde ich niemanden, der tauschen will (oder nichts hergibt, das ich suche) :wink:


#59

Lieblingsbücher bleiben natürlich im Regal, auch wenn ich einen zu großen SUB habe, um die in absehbarer Zeit nochmal zu lesen.
Aber mittelmäßige Bücher, Fehlkäufe oder solche, wo ich definitiv weiß, dass ich es definitiv nicht nochmal lesen werde, die ziehen mittlerweile aus. Wenn ich dran denke, was ich die letzten zwei Jahre verkauft und vertauscht habe… dafür hätte ich gar keinen Platz mehr im Regal.
Hat mich aber auch wirklich Überwindung gekostet, aber mittlerweile fällt mir der Abschied nicht mehr sonderlich schwer :smiley:


#60

Ich wollte nicht generell sagen, weil ich mich da nicht so gut auskenne.
Aber wenn ich jetzt vergleichen sollte zwischen deutschem Hardcover und schweizer Hardcover, entdecke ich keine Differenzen von der Qualität her. Von daher hatte ich schon daran gedacht, ob das mit irgendwelchen Steuern zu tun hat.
Aber es kann natürlich auch einfach die Preis-Gewohnheit sein, wenn das Normalzustand ist. Welcher Verlag geht dann freiwillig preislich drunter. :slight_smile:
Vielleicht verdient man in der Schweiz auch mehr, sodass man es sich leisten kann und ein Buch daher auch erschwinglich ist mit 35 Euro? Das weißt du bestimmt besser. :slight_smile: