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Ich habe bisher auch 3 bis 4 Bücher entdeckt, die mich interessieren. Es ist ja lange genug Zeit.

Ich dachte im ersten Moment, dass es sich um ein und das selbe Buch handeln würde.

Ich glaube, das da tatsächlich das selbe Bild benutzt wurde. Sogar das Vögelchen und die Blüten sind identisch.

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Ja, das ist definitiv zweimal das selbe Bild, nur ein anderer Ausschnitt. Schon seltsam.

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Ist das Bild vielleicht mit KI erstellt und daher nicht urheberrechtlich geschützt? Ich meine, Bilder und Fotos müssten zwecks Urheberrecht von Menschen erstellt sein. Mit KI eine Grauzone. Und es ist schwer zu sagen, welches Cover zuerst da war.

Laut Bildnachweis bei „Durch das Raue zu den Sternen“ ist das Bild von Mariia aiiraM / Shutterstock. Technik der Künstlerin, soweit ich ergoogle, ist Öl auf Leinwand. Es spricht ja erst mal nichts dagegen, wenn mehrere Verlage die Rechte an demselben Bild für ein Cover erwerben. Marketingmäßig sicher nicht optimal, aber rechtlich sehe ich da kein Problem.

Naja ich kann mich erinnern das das mal Thema war als wir im Studium über Buchdruck/ Entwicklung von Buchcovern gesprochen haben. Ein Kommilitone hatte wohl entsprechende Verwandte in der Verlagsbranche und wusste zu berichten, dass ein Bild, was als Cover verwendet wird, häufig dadurch urheberrechtlich mit dem Cover vernetzt ist (seitens Verlag oder auch selten seitens des Autors). Kenne mich da leider nicht mit aus, weshalb ich nicht weiß, ob das stimmt, fand das aber spannend.

Kann ich mir nicht allgemein so vorstellen. Bei „Morgen, morgen und wieder morgen“ zB war „Die große Welle vor Kanagawa“ von Hokusai als Ausschnitt abgebildet, aber das berühmte Bild ist dadurch sicher nicht urheberrechtlich mit dem Cover vernetzt. Die Verlage werden das schon rechtssicher mit der Künstlerin geklärt haben.

Heute habe ich tatsächlich bei NG bei einem Buch „Kein Feedback geben“ genutzt, da ich erst nach Bestätigung erfahren habe, dass für die Erstellung des Textes zu einem gewissen Anteil KI genutzt wurde. Die Autorin von „Tokyo Sympathy Tower“ geht offen damit um und sieht KI-Einsatz nicht als Makel, mir hat die Info von vornherein jegliche Lust auf das Buch verdorben

Brisant ist in meinen Augen, dass das Buch in Japan auch einen Literaturpreis gewonnen hat.

Wie seht ihr das? Seid ihr da auch so rigoros wie ich oder seht ihr KI-Einsatz lockerer, wenn er offen kommuniziert wird?

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Das kommt ja darauf an, welche Lizenzen der Verlag bzw. der Coverdesigner erworben hat. Es gibt beispielsweise auf Seiten wie shutterstock „lizenzfreie Bilder“, die darf jeder nutzen. Und die können dann natürlich auch auf verschiedenen Covern auftauchen. Gibts immer wieder. Gerade bei Personen fällt das dann halt auf.

Da gibts auf Instagram eine „Cover-Detektivin“, die immer wieder solche Cover vergleicht :wink:

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Sehe ich absolut genauso wie du!
Ich möchte definitiv keine Bücher von einer KI lesen und sie schon gar nicht supporten, indem ich auch noch Rezensionen dazu streue.

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Ich finde es tatsächlich gerade durch den Klappentext und der vorhandenen Stimmung (Figur wendet sich an eine KI) interessant!
:sweat_smile: Der Preis ist mir für die paar Seiten zu heftig, aber irgendwann greif ich bestimmt mal zu dem Buch, wenn es gebraucht günstig ist.

Ich kann Pro & Kontra verstehen und finde es gut, dass die Autorin offen damit umgeht und so jeder für sich selbst entscheiden kann.
In diesem Fall würde es mich nicht abschrecken.

Beim Nest steht als Bildnachweis „Adobe Stock / Mariia“. Immerhin ist jetzt der Ausschnitt größer. Mal sehen ob es da demnächst noch eine Steigerung gibt :joy:

Könnte es tatsächlich unglaublicher Zufall sein, da es verschiedene Verlage sind? Sonst würde ich vermuten, man will die Leserschaft von Das Raue… vielleicht auch auf dieses Buch aufmerksam machen. Ähnliche Cover sind ja an sich nichts Neues.

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Natürlich bin ich jetzt neugierig auf das Buch. Ich finde es erstmal gut dass die Verwendung von KI klar kommuniziert wird, was bei Ghostwriting ja nicht der Fall sein muss. Hier kann jetzt jeder angand dieser Info selbst entscheiden ob er das Buch lesen möchte. Interessant ist auch, wie die Übersetzung den Text nochmal verändert und ihm möglicherweise einen Feinschliff verleiht.

Naja, klar kommuniziert sieht für mich schon nochmal anders aus. Da hätte ich einen eindeutigen HInweis auf dem Buch bzw. in der Kurzinfo erwartet. Dann hätte ich erst gar nicht angefragt. Normalerweise google ich nicht erst mal zu jedem Buch, und hier habe ich es nur durch Zufall gelesen. Ich finde, bei KI-Nutzung muss das klar ersichtlich auf dem Buch selbst erwähnt werden.

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Oh, dann habe ich das leider missverstanden. Du hast natürlich Recht, das sollte im Buch stehen.

Oder es war ein genialer Marketing Schachzug um mehr leute dazu zu bewegen über beide Bücher zu sprechen :sweat_smile:

Kann so nicht stimmen. Das Urheberrecht ist nicht übertragbar. Es bleibt immer beim Urheber. Der wiederum verkauft nur das Nutzungsrecht und wenn im Vertrag kein Exklusivrecht vereinbart wurde, kann das Nutzungsrecht unendlich oft vergeben werden.

Ich hätte dem Buch dennoch erst mal eine Chance gegeben.

KI muss nicht zwangsläufig schlecht und böse sein.

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Ich denke, dass das Thema KI hier ein Nebenschauplatz ist. Es geht um eine streng reglementierte hierarchische Kultur, die sich nun plötzlich mit gendergerechter Sprache u. ä. auseinandersetzen muss. Da trifft eine evtl. simpel strukturierte KI auf eine Gesellschaft, die rigide Strukturen bisher einforderte. Ich halte Bücher wie dieses für sehr schwer vermittelbar, wenn die Zielgruppe sich bisher nicht mit solchen kulturellen Differenzen befasst hat. Letztlich wäre ein Service-Teil nötig, der die Bedeutung des Konflikts um den Architektur-Entwurf kurz zusammengefasst hätte.

Neben der Hommage an Zaha Hadid geht es in Rie Qudans umstrittenem Roman um Zensur, Selbstzensur, die Assimilierung der japanischen Sprache, aber auch um schlechte Erfahrungen Saras bei einer Mathe-Olympiade nach der Abkehr von der binären Geschlechterordnung. „Tokyo Sympathy Tower“ setzt Interesse an der japanischen Sprache und japanischen Sitten voraus und die Bereitschaft, selbst frei zum Text zu assoziieren – denn evtl. beabsichtigt Rie Qudan damit etwas völlig anderes, als ich hier interpretiere …