Wenn die Rezi eine Inhaltsangabe ist

Wahrscheinlich wurde dieses Thema hier schon diskutiert. Ich habe eben eine Rezi gelesen, die den kompletten Inhalt des Buches detailliert wieder gibt. Gleich zu Beginn wird die überraschende Wendung im Roman verraten. Mich ärgert das, weil ich das Buch grandios finde und diese Inhaltswiedergabe dem nicht gerecht wird. Wie geht ihr damit um? Kurz ärgern und schnell vergessen?

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Ja, wurde schon oft diskutiert. Wenn man auf Knopfdruck so schnell vergessen könnte… grins. Ein Grund, warum ich keine Rezensionen lese. Ich habe meinen eigenen Geschmack und mache mir mein eigenes Bild. Habe nichts davon, wenn jemand ein Buch lobt, der andere es verreißt. Und würde dann eine Rezension zu viel verraten, ärgerte mich das ebenfalls. Die Zeit investiere ich lieber in ein Buch.

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Ich lese Rezensionen, gerne die „schlechten“ Bewertungen und ärgere mich oft.
Grschmäcker sind zum Glück verschieden und wenn jemand etwas nicht gefällt was ich aber mag - Bingo.
Konstruktive Kritik nach!! dem Lesen gerne aber aufregen kann ich mich wenn mit einem Stern bewertet wird weil zB der Steampunk Roman sooo unrealistisch ist, die 17jährige Young Adult Protagonistin sooo naiv ist, das Buch zu spät kam usw
Der Knaller war mal „es war ein Geschenk aber meine Freundin findet den Autor doof und überschätzt daher nur ein Stern“. Hallo??

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Meist kommt das vor bei Rezi-Neulingen, die noch nicht so viel rezensiert haben. Man muss sich da erst mal rein finden.
Ich lese nicht jede fremde Rezension - um Gottes Willen. Sagt mir eine nicht zu, lese ich nicht weiter. Von daher ist es mir recht egal, wie andere das handhaben - ich denke aber, der Buchinhalt sollte kürzer sein als der persönliche Eindruck und weder den Klappentext enthalten noch eine Nacherzählung.

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Ja, ich gebe Dir recht - allerdings sollte man immer daran denken: die Rezension gibt den individuellen Leseeindruch wieder - und wenn das oben Genannte halt so ist, dann darf das schon erwähnt werden. Vielleicht hat sich der Rezensent ja was anderes erhofft oder die Proagonistentrullla in dem YA-Roman war wirklich so dermaßen naiv… kann ja durchaus sein :slight_smile: Es sollte halt überall ein bisschen Erklärung dabei sein. Und dass die Freundin den Autor schei** findet, gehört gar nicht rein.

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Genau - stimmt diese Angabe kann man das ja erklären und dann finde ich es auch absolut gerechtfertigt.
Kommen die negativen Bewertungen aber von Personen die das Buch nicht gelesen haben so finde ich es mega unfair dem Buch und dem Autor gegenüber

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So ganz unfair finde ich das nicht - wenn Du die Rezension für die Person schreibst, die das Buch gelesen hat, ist das doch okay.

Sowas finde ich auch doof und hoffe dann, dass kaum jemand die Rezension liest :see_no_evil:. Wo hast du die Rezension gelesen? Wenn du den Verfasser kontaktieren kannst, dann könntest du ihm schreiben, dass er zu viel verrät. Vielleicht rezensiert er oder sie wirklich noch nicht lange und ist dich dessen nicht bewusst :blush:

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Ein absolutes NoGo! Das ist auch der Grund warum ich keine ellenlange Rezensionen lese. Ich habe kürzlich an einer Leserunde teilgenommen an der ein Teilnehmer so schnell gelesen und ruckzuck alle Abschnitte ausgefüllt hat, ohne die Spoiler zu markieren. Da habe ich mich ausgeklinkt, das der Autorin, die die Leserunde begleitet hat, mitgeteilt und in Ruhe das Buch zu Ende gelesen. Meine Rezension habe ich am Ende abgeben. Fand ich total unfair, gerade bei einem Thriller mit etlichen Wendungen :woozy_face:

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Haha - Genau das war mein erster Gedanke: Hoffentlich liest das keiner!
Die Rezi habe ich hier gelesen und muss zugeben, dass ich nicht weiß, ob man hier Rezensentinnen direkt kontaktieren kann.

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Schrecklich sowas! Das nimmt die Freude und die Spannung. Du hast genau richtig gehandelt!

Das kannst du ganz einfach. Geh auf den „Avatar“ und dort auf Nachricht und schon kannst Du ganz normal eine persönliche Nachricht schicken.

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Ich habe mich neulich sehr geärgert, als ich eine Rezi gesehen habe, die ungefähr so ging:

IIIICCCHHH LLLLLIIIIEEEBBBBEEEE EEESSS!!!

Und das über 700 Zeichen :hushed:

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Ehrlich gesagt, wenn das hier passiert, dass würde ich dem Team melden. Das ist unverschämt und hat nichts mit „nicht Können“ oder „neu hier“ zu tun. Das ist einfach unfair.

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Passt zwar nicht zum Buchthema, aber gestern bei Extra3 war das auch ein Thema. Es gibt tatsächlich Bewertungen nebst Kommentaren zum Kölner Dom, Brandenburger Tor oder zu Flüssen. Die Beispiele waren ähnlich sinnlos kommentiert. :joy:

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Das kommt mir immer so petzig vor.

Ich vermisse in solchen Fällen einen Like- bzw. Dislike-Button.

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Ich bin sonst auch nicht dafür - aber bei so offensichtlichem Betrug in meinen Augen …

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Also mein „Highlight“ kürzlich bei vorablesen war eine „Rezension“ hier, die aus einem Wort (aber hunderten von Zeichen) bestand, etwas so: „YEA…H!“

Das finde ich dann doch recht frech… :face_with_raised_eyebrow:

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Ich hab es jetzt dem Team geteilt, die Leseeindrücke waren ganz genauso. Das ist schon einfach frech.

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Das geht nur im Forum. Bei Rezensionen geht das nicht.

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