Suche bestimmte Art von Jugendbüchern

Ich sehe es eher als ein „Kinderbanden-Buch“, in dem es um Verschiedenheit der Charaktere geht, Gruppenprozesse und Menschenkenntnis, wem man trauen kann …

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Vielleicht Klassiker wie Fünf Freunde, Knickerbockerbande, Hanni und Nanni?

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Darunter würden dann aber auch die Vorstadtkrokodile fallen?
Die passen ja auch für das Alter.

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Wie wäre es mit „Mein geniales Leben“ und „Mein genialer Tod“ von Jenny Jägerfeld.

Darin geht es um Siggi, der mit seiner Familie umzieht und mit der neuen Situation umzugehen versucht. Und keine Sorge, Band 2 hat gar nichts mit dem Thema Tod zu tun. Die Bücher sind ab 12 und wirklich schön zu lesen.

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Vielen lieben Dank an alle, die ihr mir hier tolle Vorschläge gemacht habt! Ich komme erst jetzt dazu, online zu gehen und werde mir alle Bücher ansehen.

Da scheint mein Sohn gerade eine ähnliche Phase durchzumachen wie Dein Sohn vor einem Jahr. Bei uns ist es auch so, dass er gerade wenig Lust hat, selbst zu lesen. Gemeinsam lesen wir gerade die gesamte „Rory Shy“-Reihe. Die gefällt ihm richtig gut, weil sie spannend und witzig ist, aber eben auch nichts, was Themen anspricht, die ihn in der beginnenenden Pubertät beschäftigen. Ich mag sie auch sehr, weil ich mich da beim Lesen mit verteilten Rollen austoben kann :wink:

Geschichtlich interessiert ist er bisher nicht. Im Moment ist es bei ihm so, dass ihn vieles aus der realen Welt im Negativen sehr beschäftigt (Kriegsgefahr, Krankheiten in der Familie, das Zurechtfinden in einer ganz neuen Klasse usw), so dass er beim Lesen gerne eine Auszeit vom Alltag finden würde.

Birk habe ich als ebook von NG, das möchte ich in den nächsten Tagen lesen um zu sehen, ob das was für ihn ist, denn es klingt ja auch eher düster. Ich glaube, er hätte gerade am meisten Lust auf Geschichten über Jugendliche, die zwar fröhlich von der Grundstimmung her sind, aber auch Themen ansprechen, die seinen Alltag betreffen und durchaus auch Probleme mit sich bringen: Pubertät, Schule, Freundschaft, Identitätssuche etc. So wie die klassischen Internatsgeschichten von früher.

Richtige Liebesgeschichten mag er auch nicht. So ein bisschen verliebt sein ist ok im Buch, aber Details will er noch keine.

Da kennst Du uns schon sehr gut, wir sind tatsächlich alle Logik-Fans :rofl: Ich bin am „schlimmsten“, aber mein Sohn steht mir nur wenig nach. Mein Mann ist da noch am lockersten, aber das ist dann auch relativ.

Das ist tatsächlich auch der Grund, warum wir Herr der Diebe bisher noch nicht gelesen haben, das Buch ist mir nämlich schon ein Begriff.

Birk ist im Moment dann wohl eher noch nichts für ihn, das denke ich auch. Sex darf noch nicht vorkommen, davon will er nichts hören. Vielleicht in 2,3 Jahren, ich werde es auf jeden Fall in den nächsten Tagen lesen. Ich liebe ja William Sutcliffe mit „Genial normal“, aber das ist ihm schon zu viel Verliebtheit und so.

Oh vielleicht möchte er dann lieber Sachbücher lesen? Fußball, Formel 1, keine Ahnung, was Jungs in dem Alter besonders interessiert. Wir haben einen viertklässler, der liest gerne Bücher über Geschichte. Auch nicht immer schön.

Leider gar nicht :frowning: Ich weiß, es ist nicht leicht, was zu finden. Muss ich wohl doch selbst was schreiben :wink: (bloß nicht!)

Was ist denn in deinen Umfeld? Wir haben zu meiner Schulzeit in der Schule wahrhaftig Minimum eine Pflichtlektüre pro Jahr gehabt. Das war alles mögliche. Die ??? Und das Riff der Haie, Harry Potter 1, Crazy… in der Oberstufe dann Klassiker Don Carlos, Effi Briest, Woyzeck, Der Prinz von Homburg und all so was. Ich kann mich an eine frühere Nachhilfeschülerin erinnern, die hat in der 7. Klasse Tschick gelesen. Das fand ich damals unrealistisch. Da ist Crazy ja noch real gegen.

Vielleicht wäre die Schule der Meisterdiebe etwas für ihn, das hat auch ein nettes Internatssetting.
Oder „Als wir die Welt retten wollten“.
Oder „Ann auf Green Gables“, das hat meine Größte in dem Alter geliebt.

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Pflichtlektüre hat er in der Schule natürlich schon auch zwei Stück pro Jahr. Meine alten Schullektüren sind heute gar nicht mehr erhältlich…

Die Schule der Meisterdiebe liebt er sehr, die haben wir schon bis Band 4 durch und warten sehnsüchtig auf den letzten Teil…

Was wird da denn für gewöhnlich gelesen? Gibt es Aspekte/ Themen, die ihm gefallen?

An die erste Lektüre in der 5. erinnert er sich nicht mehr :roll_eyes: (die wurde nicht gekauft, sondern rollierte in der Klasse), die zweite war „Rico, Oskar und die Tieferschatten“, die konnte er überhaupt nicht leiden. Was nun in der 6. Klasse kommt, wissen wir noch nicht.

Gefallen würde ihm wohl Freundschaft, Schulalltag, auch Internat,…

Wie wäre es mit Vorstadtkrokodile? Das fliegende Klassebzimmer?
Bezüglich Internat und Co wären wir fast wieder bei Crazy…

Ich habe mir gerade bei Wiki den Eintrag zu Crazy angesehen: Da geht es ja auch um Sex, ein Striplokal, Pornographie,… Abgesehen davon, dass ich ihn mit 11,5 zu jung dafür finde, will er sowas noch nicht lesen.

Die anderen beiden sehe ich mir morgen noch näher an.

Stimmt wohl. Es gab damals Passagen, die hat der Deutschlehrer mit uns damals „übersprungen“. Wurde mir auch erst nochmal klar, als ich den Wiki Eintrag auch gelesen habe.

Wie alt wart ihr damals, als ihr das Buch gelesen habt? Bei uns wäre das als Lektüre undenkbar gewesen, war aber auch eine kirchliche Schule…

Wir waren 15 und es war ein echtes fortschrittliches Highlight damals. Ich weiß, dass es eine Schülerin gab, die ist für Deutsch dann in eine andere klasse gegangen- die hatten zeitgleich Deutsch und haben sich mit dem Thema Briefroman befasst… ein Graus!

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