Angelegt kannte ich bisher auch noch nicht, sich mit jemandem anlegen, also Streit suchen. Aber was ist mit angezickt, knatschig, griesgrämig, miesepetrig, unwirsch, eingeschnappt, auf den Schlips getreten, schmollend, auf beleidigte Leberwurst machen ![]()
„En drögen Putt“ heißt bei uns auf Platt „Ein trockener Topf“
DWDS, schöner Hinweis, ich bin gleich über das Wort „schnöde“ gestolpert ![]()
Das ist genau das Gegenteil der offiziellen Definition. Damit wird dieses Forum zum Minenfeld, wenn man damit rechnen muss, dass Streit suchen gleichgesetzt wird mit Frieden schließen …
Das Wort mag ich auch gern, nutze es als Bayerin aber meist nur, wenn ich etwas leicht ironisch oder humorvoll sage.
Schnabulieren sagt man in der Steiermark auch
, hab den Ausdruck schon lange nicht mehr gehört.
Ein Bekannte benutzt das auch immer, ich habe ihn aber nie gefragt, wo das herkommt, sollte ich vielleicht mal tun ![]()
Ich habe gestern Abend in einem Buch das Wort Joppe (also Jacke) gelesen
Gibt es auch in Österreich. Eine Joppe ist bei uns ein Trachtenjanker, also eine Trachtenweste.
Woher kommst du?
Ist noch aktuell für die Arbeits- oder Allwetterjacke zur Gartenarbeit und für die Hundestrecke.
Janker ist sicherlich auch so ein Wort, Aufputz, sich in Staat werfen, Wichs oder Ausstaffieren, Aufbrezeln, Auftakeln, ich sammel ja solche schönen Wörter, und es ist von Gegend zu Gegend sicherlich unterschiedlich wie alt sie sind und ob noch gebräuchlich, ich persönlich komme aus NRW.
Auch ich war mal jung und schön und jetzt wird´s böse, Karfreitag war bei uns echt Carfreitag, natürlich nur heimlich, ich hatte einen tollen Corsa, tiefer, breiter, schneller :-), war das Leben schön
(Habe ich jetzt einen Imageschaden?)
Um wieder seriös zu werden, an Karfreitag gibt es bei uns immer Ölgekläppkes
Nö, wir fuhren immer nach Holland, da waren die Geschäfte wenigstens auf. Und Pommes durfte man ja essen…
Was isn das? Reibekuchen?
Bei uns gibt’s immer toten Fisch.
Ölgekläppkes Struwen (plattdeutsch, auch Struven oder Strüvken, Ölgekläppkes oder Oilkräppkes, Püfferchen oder Püffelkes) sind Hefepfannkuchen, die vor allem im Münsterland, aber auch in Gegenden des Niederrheins traditionell am Karfreitag gegessen werden.
Ich war früher Messdiener und an Karfreitag gab es wohl viel unterschiedlichen Fisch, man hatte immer das Gefühl die ganze Kirche riecht danach.
In Schweden gibt es Surströmming
ist ein traditioneller schwedischer, fermentierter Hering, der für seinen extrem intensiven, fauligen Geruch bekannt ist. Der „Stinkefisch“ wird im Frühjahr gefangen, in Salzlake gegärt und im August in Dosen verpackt. Er gilt als Delikatesse, die oft im Freien verzehrt wird, da der Geruch als äußerst übelriechend empfunden wird.
… durfte man ja essen, seltsam wenn man heute darüber nachdenkt, wer will mir das Essen verbieten? Sechs Wochen lang fasten? Karneval feiern durfte ich nur bedingt, aber danach zur Bußandacht gehen war wieder ein muss? Ich habe mich als Kind immer schon gefragt, für was muss ich Buße tun, oder Beichten fand ich noch schlimmer. Ich habe schon ganz oft an Karfreitag Geburtstag gehabt, als Kind ist das eine Katastrophe, kein Kuchen, keine Geschenke, kein Lieblingsessen, ist dieses Jahr auch wieder der Fall.
Erinnert mich ein bisschen an Liwanzen.
Ich bin am Karfreitag geboren und hab heuer am Karsamstag Geburtstag. Das war bei Dir dann ja echt streng. Bei uns wurde nie gefastet, daher hatte ich an Geburtstagen zum Glück keine Einschränkungen. Fastest Du immer noch strikt und verzichtest auf Geburtstagskuchen etc.?