Liebe Vorableser:innen,
wie sieht für euch eigentliches das perfekte Ende eines Buches aus? Happy End, Cliffhänger, oder ein offenes Ende mit Raum zum Nachdenken…? Oder kommt es auf die Art der Geschichte an? Wir sind gespannt auf eure Gedanken!
Liebe Vorableser:innen,
wie sieht für euch eigentliches das perfekte Ende eines Buches aus? Happy End, Cliffhänger, oder ein offenes Ende mit Raum zum Nachdenken…? Oder kommt es auf die Art der Geschichte an? Wir sind gespannt auf eure Gedanken!
Ich würde sagen, dass ist sehr von dem Buch abhängig. Nicht jedes Ende, passt zu jedem Buch. Wichtig ist, dass es glaubwürdig ist. Ich mag nicht, wenn zum Schluss wie durch Geisterhand alles wieder gut ist.
Und bei Krimis und Thrillern muss es am Ende eine Aufklärung geben.
Bei Reihen finde ich Cliffhanger in Ordnung.
Bei Einzelbänden oder Reihenabschluss am liebsten ein Happy End und das alle wichtigen Fragen beantwortet sind.
Es kommt immer auf das Buch an,nicht immer passt ein Happyend,obwohl es schön ist.Wenn es eine Reihe ist, darf auch zum Schluss ein Cliffhanger überbleiben, ansonsten möchte ich möglichst viele Fragen geklärt wissen. Was ich gar nicht mag, ist, wenn sich zum Ende die Probleme wie von selbst in Luft auflösen und alles mit rosarotem Zuckerguss überzogen wird.
Ich bin großer Fan von Büchern die nicht zu kitschi-schmitschi enden. Dramatische und ehrliche Enden, wo Personen sterben und wo es einfach passt sind für mich das beste. Ich bin tatsächlich überhaupt kein Fan von so einem Epilog, wo alle heile Familie spielen, heiraten, Kinder haben… Ne, dann lieber weglassen. Mein Lieblings-Ende ist in dem Buch “Sieben Sommer” von Paige Toon.
Bei einer Serie mag ich Cliffhanger sehr gerne, ansonsten mag ich ein schlüssiges Ende. Bei Krimis mag ich es, wenn das Motiv gut herausgearbeitet wurde, und bei einer Liebesgeschichte mag ich Happy-Ends sehr gerne, aber nur wenn es zur gesamten Geschichte passt.
Ich lese sehr gerne Familiengeschichten, die über mehrere Bände gehen, dann finde ich toten Cliffhanger gut.
Bei Krimis möchte ich am Ende das der Fall geklärt wird.
Das hängt ganz vom Buch, der Geschichte und der Zielgruppe ab. Bei Kinder- und Jugendbüchern finde ich krasse Cliffhanger schwierig, v.a., wenn es noch dauert, bis der Folgeband erscheint. Wir hatten mal ein Kinderbuch, ich glaube, es war “Die Schule der mittelguten Zauberer”, wo der erste Band mitten im Angriff der Gegenspieler endete. Das war sehr unglücklich, und gerade Kinder sind dann verständlicherweise total enttäuscht. Aber auch als Erwachsene schätze ich es, wenn die Kernhandlung in einem Reihenband in sich abgeschlossen ist.
Wenn ich einen Krimi oder Thriller lese, will ich, dass der Fall am Ende unbedingt lückenlos geklärt ist. Was mich nervt ist, wenn den ganzen Roman über Spannung aufgebaut wird, man miträtselt und am Schluss die Lösung vom Himmel fällt durch Zusatzwissen, das man als Leser:in gar nicht haben konnte.
Als ich jung war, wollte ich immer ein geschlossenes Ende, am liebsten ein Happy End, und möglichst keine Todesfälle bei den Hauptfiguren. Das hat sich vollständig gewandelt. Inzwischen sind mir Happy Ends zu kitschig und unrealistisch, Todesfälle kein Problem mehr, und ich kann auch gut damit leben, wenn eine Geschichte zu einem gewissen Grad offen bleibt, solange die Kernpunkte geklärt sind. So ist ja auch das Leben - die Zukunft ist, solange man lebt, immer offen.
Ein gutes Ende ist für mich eines, mit dem sich die Geschichte insgesamt rund anfühlt.
Leider geht grade bei Thrillern den Autoren oftmals die Luft aus und es wird ein seltsames Ende…..es taucht aus irgendeiner Ecke plötzlich jemand auf der vorher keine Rolle gespielt hat oder es gibt keine schlüssige Aufklärung. Lässt mich als Leser dann sehr unzufrieden zurück.
Die Bücher die ein offenes Ende haben, was man sich selbst überlegen darf, blieben mir bisher immer eher im Kopf als welche mit einem geschlossenen Ende.
Ich hasse Cliffhänger, egal ob bei Buchreihen oder Fernsehserien. Ich halte sie für reine Geldschneiderei, weil der Leser/die Leserin gezwungen ist, den Folgeband zu kaufen, wenn er/sie wissen möchte, wie eine Geschichte weiter oder ausgeht. Besonders schlimm ist das, wenn sich der Autor Zeit lässt mit den Folgebänden. Bis zu deren Erscheinungstermin habe ich manchmal vergessen, was bis dahin passiert ist oder das Interesse an der Story verloren.
Bei Krimis lese ich gern Reihen mit immer den gleichen Ermittlern - aber nur, wenn jeder Band abgeschlossen ist. Und der Fall muss am Ende zufriedenstellend gelöst sein. Ein Happy-End ist nicht unbedingt nötig, aber angenehm, wenn es nicht zu kitschig oder unrealistisch ist.
Ich hasse es regelrecht, wenn ich ein ganzes Buch lang gespannt mit den Protagonisten mitfiebere - und eine der wichtigsten Personen wird auf den letzten Seiten umgebracht. Wegen so etwas habe ich das erste und einzige Mal im Leben ein Buch wütend schreiend in den Müll gepfeffert. Und nie wieder etwas von der Autorin gelesen.
Ich mag Cliffhanger. Allerdings warte ich oft bis mehrere Bände erschienen sind, damit ich nicht so lange warten muss. Aber bei Cliffhangern überlege ich dann selbst was noch passieren wird und kann es nie abwarten bis es weiter geht.
Generell mag ich es nicht wenn das Buch in einem Kapitel/ Epilog abgeschlossen wird. Bei Krimis indem einem am Ende einfach schnell die Lösung gesagt wird. Meiner Meinung nach noch viel schlimmer: Der Epilog in Liebesromanen. OMG wie ich den hasse. Man hat den Third Act Breakup. Am besten noch basierend auf schlechter Kommunikation. Und dann letztes Kapitel. Alle sind auf einmal glücklich. Darauf folgt dann ein Epilog mit Zeitsprung. Verheiratet. Kinder. Alle happy. Es kommt so unnatürlich; einfach nur um ein happy end zu haben.
Eigentlich mag ich es nicht, wenn die Hauptdarsteller sterben, aber es kommt immer auf die Geschichte an. Bei „Wenn die Kraniche nach Süden ziehen“, ist es ja trotzdem ein happy end.
Also es muss stimmig sein, nicht kitschig, nicht zu brutal. Die Lösung, egal bei welchem Buch, muss auf jeden Fall geschrieben sein.
kommt darauf an, ein offenes Ende finde ich aber selten gut!
Ich bin bei dem kitschigen Ende im letzten Kapitel und diesem Epilog mit Zeitsprung exakt bei dir. Das vermiest mir wirklich das ein oder andere Buch.
Bei Reihen habe ich das auch schon gemacht. Es ist einfach nervig wenn ein Buch offen endet und man ewig auf den nächsten Teil warten muss.
Ich will auch bei Büchern ein Ende. Besonders bei Kinder Büchern ist es mir wichtig. Wenn das Ende aufregend ist und dann noch offen, ist es sehr nervig wenn man ewig auf den nächsten Teil warten muss! Bei Krimis muss das Ende logisch sein.
Witzig, ich liebe Epiloge, auch die, die einen Zeitsprung in die Zukunft beinhalten.
Echt? Auch diese oberkitschigen wo die Protagonisten dann nochmal betonen müssen, dass sie heiraten oder schon 3 Kinder haben oder anderes happily-ever-after-Gedöns? Ne, mich regt das irgendwie immer total auf, ist einfach gar nicht meins.
Aber Geschmäcker sind ja auch einfach total unterschiedlich und ich kenne auch genug Leute, die das total gerne mögen. Meine beste Freundin neigt sogar dazu den Epilog zuerst zu lesen und dann zu entscheiden, ob sie das Buch überhaupt lesen möchte.
Hmm, ich glaube, ich lese keine Genres, wo es so oberkitschige Enden gibt, sondern hauptsächlich das, was unter “Gegenwartsliteratur” firmiert. Da finde ich es dann ganz spannend zu erfahren, wie das Leben der Protagonisten in den nächsten Jahren/Jahrzehnten weiterging. Das muss ja nicht unbedingt nur positiv sein. Sommer auf Perigo Island war zB so ein Buch aus jüngster Zeit, das von Prolog und Epilog eingerahmt wurde und das mir sehr gut gefiel.