Nr. 549: Was macht für euch ein gutes Ende in einem Buch aus?

Ahhh, ja gut, solche Epiloge sind okay, ich mag es nur nicht, wenn das eigentliche Ende erst im Epilog kommt, einzige Ausnahme davon ist “Sieben Sommer” von Paige Toon.

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Für mich ist es wichtig, dass das Ende stimmig ist, also die Geschichte perfekt abrundet.

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Ich lese am liebsten Thriller und Krimis, da muss schon am Ende klar sein, wer der Täter ist, aber vor allem auch das Motiv bekannt sein. Bei Romanen muss es kein Happy End geben, aber nachvollziehbar sein, warum der oder die Protagonisten so handeln.

Das Ende muss zur Geschichte passen. Es bringt nichts ein komplettes Happy End herbeizuführen, wenn es gar nicht zur Entwicklung der Charaktere und deren Erlebnissen passt. Ich habe persönlich nichts gegen offene Enden, wenn man selber überlegen kann, wie die Geschichte weitergehen könnte. Was am wichtigsten ist, dass am Ende die Fragen, die der Autor in seiner Geschichte hervorbringt auch beantwortet werden umd daraus eine Runde Sache zu machen.

Ich finde auch, dass das Ende immer zum jeweiligen Buch passen muss. Cliffhanger finde ich bei einer fortlaufenden Reihe völlig ok und manchmal sogar besser, als wenn jeder Band in sich abgeschlossen ist und der jeweils nachfolgende dann wieder mit einer komplett neuen Geschichte startet.

Bei in sich geschlossenen Bänden bin ich ein großer Fan von Happy Ends, solange es zur Geschichte und den Charakteren passt und nicht zu gewollt rüberkommt. Und wenn es zur Geschichte passt, liebe ich sogar Epiloge. Ich finde es manchmal ganz schön, wenn man nachträglich erfährt, ob die Protagonisten wirklich zusammenbleiben oder nicht.