Ja, manchmal ist es einfach schon das Cover, das einen abschreckt. Es ist ja leider so, das sich die Cover in den Genres auch sehr ähnlich geworden sind. Bücher, die viel hellblauen Himmel zeigen, sind ja oft Krimis aus Frankreich. Wobei ich Kommissar Dupin ganz gerne lese, Mme de Commissiare aber wiederum nicht
Meiner Meinung nach gibts da keinerlei Anlass für seltsame Blicke, ich kann das total nachvollziehen. Ich hab da manchmal auch das Gefühl, dass ich diesem Genre teilweise einfach schon “entwachsen” bin.
Eigentlich habe ich in alle Genre schon mal reingeschnuppert, bis auf Dark Romance.
Da ich schon zu der älteren Generation gehöre, hatte alles seine Zeit. Auch ich habe mal Liebesromane oder die Outlander-Saga verschlungen, genauso wie Fantasy. Früher habe ich einen großen Bogen um Biografien gemacht. Dank vorablesen hat sich das geändert.
Genau das sind auch für mich Genres, die ich nicht lesen will. Und es gibt nichts, was mich dazu bringen würde, es doch zu tun.
Influencer-Selbsthilfe Bücher
Bücher über Sport
Lyrik habe ich schon lange nicht mehr gelesen, fällt mir gerade ein….
Omg, ja! Die Influencer-Bücher hab ich total vergessen. Von denen lass ich auch die Finger. Außerdem von allem wo irgendwas steht in der Art von “die beste Wattpad-Story des Jahres”. Von Fanfiction die in Buchform gepresst wird hab ich die Schnauze sowasvon voll. Und ja, Alchemised, blablabla, ich lass davon trotzdem bewusst die Finger.
Ohhhh… Kürthy und Lind in einem Atemzug mit Fitzek und Kling zu nennen hat ja schon was verwegenes! Hahaha. Nee, im Ernst, Lind und Kürthy fasse ich auch nicht an, das Buch “Elternabend” von Fitzek fand ich grandios und der allergrößte Känguru-Fan bin ich sowieso. Viele Grüße!
Es ist so: Bevor ich Vorablesen kannte, hatte ich wirklich ein paar Genres, mit denen ich so gar nicht warm wurde. Aber Dank Vorablesen habe ich meinen Lese-Horizont doch erweitern können. Mit historischen Romanen hatte ich so meine Probleme, dann kamen die Ullstein-Frauen. Wow! Sachbücher zum Thema Finanzen? Dann kam “Das einzige Buch, das du über Finanzen lesen solltest. Grandios! Liebesromane? Nicht mit der Kneifzange hätte ich einen angefasst - und zack, Leseprobe geöffnet, Plot eigentlich spannend gefunden und “Du musst mich vergessen” eingeatmet. Ich hätte schon aufgrund des Covers einen Bogen um das Buch gemacht. Von daher: Danke an Vorablesen!
Fantasy, Romantasy, Science fiction, (reine) Liebesromane, Bücher von Promis („C-Promis“), Ratgeber (Gesundheit, besonders psychische Gesundheit), historische Romane (wenn sie von einer Zeit vor 150 Jahren handeln), Comics (Mangas), Graphic Novels, Bücher von Influencern lese ich grundsätzlich nicht. Ausnahmen bestätigen (selten) die Regel. Ob Bettina Tietjen campt bzw. mit wem oder warum, interessiert mich überhaupt nicht. Ich frage mich auch, ob die Bücher von den Bestsellerlisten wirklich alle gelesen oder nur gekauft bzw. verschenkt werden.
Vor über 50 Jahren fand ich die Asterix-Hefte noch gut, aber über diese Phase bin ich hinaus.
Ich habe von Fitzek „Passagier 23“ gelesen und kam mir so verar..ht (sorry) vor, dass ich von weiteren Büchern dieses Autors die Finger gelassen habe. Da halte ich es wie Dennis Scheck, der Bücher von Fitzek immer in den Abfallkorb wirft. Für mich viel zu viel für die Handlung unnötige Gewalt, absurde Handlung.
Es gibt für mich genügend bessere (wie ich meine) Alternativen. Auswahl gibt es genug. Ich respektiere aber, dass andere Leser einen anderen Geschmack haben.
Da schließe ich mich an. Kürthy habe ich kürzlich nochmal eine Chance gegeben - böser Fehler.
Das sind bei mir …Horror, Science-Fiction, und Dark Fantasy
Kann ich genau so unterschreiben😉
Manche Autoren liegen einem nunmal nicht, … ![]()
Geht mir bei Fitzek genauso, aber wie du sagst, es gibt ja Bücher für jeden Geschmack.
Auch das sehe ich ganz genau so, und die Influencer und C- F- Promis habe ich auch ganz vergesseen, :-)![]()
Naja, zum einen „entwachsen“ und zum anderen hat das Niveau in dem Genre mitunter deutlich nachgelassen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Handlung oft nebensächlich ist, während der „Spice“ im Vordergrund steht. Viele Romane in dem Bereich haben mittlerweile Altersempfehlungen und Triggerwarnungen - da frage ich mich, ob der Satz „Solange die Leute lesen, ist es völlig egal, was sie lesen.“ noch seine Berechtigung hat. Was soll mit solchen Büchern kompensiert werden?
Ja, das ist auch so ein Grund, weswegen ich dem Genre nicht mehr wirklich etwas abgewinnen kann.
Eine meiner Meinung nach super interessante Entwicklung, bei der sich mir auch immer ein wenig die Frage stellt, ob die Gesellschaft einfach bei solchen Themen in den letzten Jahren “dünnhäutiger” geworden ist oder ob es wirklich einen so großen Anstieg von Verherrlichungen von Gewalt, etc. in Bücher gab, dass man die Notwenigkeit solcher Einordnungen gesehen hat
Ich persönlich mag keine Cozy Romane oder Gothik - die Beschreibungen klingen immer toll, aber leider ist das Erzähltempo etwas das mich absolut nicht abholen kann. Ansonsten habe ich eine Abneigung gegen Sports Romance, besonders wenn es um Mannschaftssportarten geht. Fantasybücher mit epischen Kriegsszenen sind auch nicht meins, da ich bei der Beschreibung der Kriege eher verwirrter bin als vorher. Als Beispiel dazu fand ich “Der Herr der Ringe” oder “Game of Thrones” als Serie toll, aber als Buch nicht.
Ich denke eher, dass es vor Jahrzehnten klare Altersempfehlungen gab, von denen mal abgewichen wurde, wenn z. B. Grundschüler:innen sehr geübte Leser:innen waren und sich für die nächste Altersgruppe der Kinderliteratur interessierten. Durch Hörspiele und Streaming sind die Altersgrenzen inzwischen aufgeweicht, so dass Kinder bereits dort mit Inhalten in Berührung kommen, für die sie zu jung sind. Wir haben ein neues Genre: von Jugendbuchverlagen für Zielgruppe ab 14 oder 16 vermarktet, tatsächlich aber von 40-Jährigen Berufstätigen gelesen. Erwachsene sind dafür gefestigt - oder zahlen Lehrgeld - würden es Tochter oder jüngerer Schwester jedoch nicht empfehlen. Hier wird eine Entwicklung deutlich, dass erwachsene Leser:innen heute sehr viel schlechter realisieren, dass ihre eigene Lektüre ungeeignet für Jüngere ist - und mit Unverständnis reagieren.