wie behaltet ihr eigentlich den Überblick über eure (un)gelesenen Bücher und Lesefortschritte? Nutzt ihr Buch-Tracking-Apps oder Book Journals? Oder spielt sowas für euch keine Rolle beim Lesen? Wir sind gespannt auf eure Antworten!
Ich habe eine Ecke für alle ungelesenen Bücher um auf einen Blick sehen zu können, was ich noch habe. Außerdem tracke ich auf Reado alle Bücher und meinen Lesefortschritt.
Journals finde ich ne super Idee, aber in der Praxis für mich nicht machbar - mir fehlt auch die Kreativität.
Ich behalte eigentlich nur deshalb den Überblick über meine gelesenen Bücher, weil meine Brieffreundinnen ebenso gerne lesen, wir einen sehr ähnlichen Lesegeschmack haben und uns in den Briefen immer von gelesenen Büchern berichten, uns über Bücher, die auch die andere gelesen hat, austauschen, einander Bücher empfehlen usw. Funktioniert für uns gut, da wir einander mit den Geburtstags- und Weihnachtspaketen auch immer Bücher schenken und so wissen, was schon gelesen wurde, und wir es vermeiden, Bücher zu schenken, die man schon gelesen hat.
Ich nutze allerdings nur die Bücherregale bei LovelyBooks hierzu, also im jeweiligen Jahr gelesene Bücher. Teilweise führe ich auch noch eine handschriftliche Liste.
Die ungelesenen Bücher liegen separat in meinen Bücherregalen. Und sobald ich ein Buch gewinne, tausche oder kaufe, kommt es von der LovelyBooks-Wunschliste in die Bibliothek dort, damit ich den Überblick behalte und nichts doppelt kaufe. Die Wunschliste dort ist für mich auch ein guter Weg, um den Überblick darüber zu behalten, was ich unbedingt lesen will.
Lesefortschritts- und SuB-Tracking mache ich nicht. Physischen SuB habe ich fast keinen (vielleicht eine Handvoll ungelesener Bücher), weil ich mich dadurch gestresst fühlen würde. Ebooks liegen ein paar auf Vorrat, die ich in meiner Leseapp Readera mit einer Uhr markiere (dem Symbol dafür, dass man sie bald lesen will), damit ich sie wiederfinde.
Ich verfolge weder, wie weit ich in meinem momentan gelesenen Buch bin (wenn es zu Ende ist, merke ich es schon, alles andere ist egal), noch wie viel ich an Seiten pro Jahr lese.
Allerdings führe ich in Excel eine sehr ausführliche Statistik zu meinen Rezi-Exemplaren, die sich aber nur auf die Plattform, Genres, Sternewertung, Autor m/w, Highlights, Punkteeinsatz etc. bezieht, um hier ein paar Dinge, die mich interessieren, automatisch auswerten zu können und den Überblick bez. der Erscheinungs- bzw. Rezensionstermine nicht zu verlieren.
Journals wären nichts für mich, dazu bin ich zu nüchtern. So intensiv sind die Beziehungen zu meinen Büchern auch nicht, als dass ich das Bedürfnis hätte, dazu noch Seiten zu gestalten.
Für mich spielt eher die inhaltliche Erschließung eine Rolle. Dass ich mir z. B. in meinem Buchverwaltungsprogramm Bücher nach Schauplatz anzeigen lassen kann, nach Genre oder Seitenzahl. Das erleichtert Forenbeiträge ungemein, wenn nach “Büchern unter 200 Seiten” oder “Romanen, die in Hotels spielen” gefragt wird.
Ich habe da seit ein paar Jahren etwas für mich persönlich. Mein Lebensgefährte hat mir ein eigenes Büchersystem programmiert, wo ich alles eintragen kann. Buchtitel, Seitenzahl, Genre, Autor, Erscheinungsdatum, wann ich es erhalten habe, Anmerkungen, Bewertungen u.v.m. Daran habe ich immer noch große Freude. Und es ist auch mit meiner Sehbehinderung sehr gut benutzbar. Außerdem kann ich es auch filtern und mir alle Bücher eines Genre oder eines Autoren anzeigen lassen.
Ich tracke beides, am liebsten handschriftlich, habe aber auch einen SuB bei Lovelybooks und dieses Jahr neu eingeführt eine Tabelle mit Büchern und deren Preisen, damit ich sehe, wie viel ausgegebenes Geld noch ungelesen rumliegt. Spoiler: Es ist viel zu viel Vielleicht hält mich das endlich mal davon ab, noch mehr Bücher zu kaufen (hahahahahaah!)
Ich tracke meinen Sub und meine gelesenen Bücher bei Reado
Mir hilft das als Übersicht und wenn ich ein weiteres gelesenes Buch abhaken kann, fühlt sich das wie ein Reward an.
Oha, das find ich ne coole Idee. Vielleicht mach ich das auch mal… Dabei lese ich schon in jeder freien Minute (weil ich es möchte) und trotzdem wird mein Sub nicht kleiner. Wie meinte mal jemand zu mir? “Man muss da zupacken, wo’s weh tut. Am Geldbeutel”
Mir geht es wirklich sehr ähnlich ich liebe es auch, ein Buch als gelesen einzutragen, aber ich kaufe dann auch zu gerne direkt eins nach.
Da ich extra einen Nebenjob habe, um mir meine Hobbys zu finanzieren und ich mein Buchbudget entsprechend meist gar nicht ausschöpfe einfach weil es ziemlich hoch ist, kann ich eher weniger dort ansetzen. Aber zu sehen, dass ich so viel ungelesenes Geld “rumliegen” habe, war dann doch etwas erschreckend. So ist es auch doppelt befriedigend, wenn man ein fettes teures HC gelesen hat
Damit habe ich dieses Jahr auch angefangen. Jedes Buch was seit dem neu rein kommt und raus geht, wird mit Wert notiert. Kaufe auch viel Gebraucht und dann sehe ich auch wie viel Geld ich (durch Geld ausgeben) gespart habe
Meine gelesenen Bücher tracke ich über „Bookie“. Meinen SuB habe ich nicht speziell gezählt oder irgendwo hinterlegt, aber ich habe in meinem Bücherregal einen „Lostopf“. Dort habe ich jedes ungelesene Buch auf einem kleinen Zettelchen stehen und lose so manchmal aus welches Buch ich als nächstes lese.