In der Buchhandlung greife ich auch erstmal zu den in meinen Augen schönen Covern und ergründe, was sich dahinter verbirgt. Das Genre muss stimmen und der Inhalt (Klappentext) sollte ansprechend sein. Oft schlage ich auch das Buch irgenwo auf und lese einen Teil und da entscheidet dann auch der Schreibstil.
Sehr, es ist der wichtigste Einflussfaktor, um ein Buch anzuklicken oder in die Hand zu nehmen.
Noch etwas: Ich liebe es, die Regale der Buchhandlungen zu durchstöbern, also gehe gezielt zu meinen Wunschgenres. Da sehe ich ja erst mal nur den Buchrücken (in meiner kleinen Buchhandlung auf alle Fälle). Insofern ist bei mir eindeutig der Titel „wirksamer“, mich nach einem Buch greifen zu lassen.
Ich merke an mir selbst, dass ich diese Bücherstapel im Eingang (also quasi die neuesten Bücher) gar nicht so gern mag. Ist irgendwie Reizüberflutung. Die Regale mag ich persönlich so viel lieber!
Das ist bei mir ganz ähnlich, auch weil ich mittlerweile viele Bücher gelesen habe, die meinen Geschmack getroffen haben - obwohl ich deren Cover zuvor als kitschig oder irgendwie „seltsam“ empfunden hatte.
In der kleinen Buchhandlung bei uns im Ort gibt es für die verschiedenen Genre einzelne Tische mit den Neuerscheinungen. Da schaue ich mich sehr gerne um. Schön finde ich das sie wenn es sich zm Reihen handelt, immer alle Teile dort liegen haben, nicht nur den Aktuellsten.
Wenn dich ein Cover ästhetisch anspricht oder ein Gefühl auslöst (z. B. Spannung, Nostalgie, Neugier), bin ich stärker geneigt, das Buch zur Hand zu nehmen – selbst wenn ich den Titel oder die Autorin noch gar nicht kenne.
Ja, meine Buchhandlung hat diese Tische ja auch. Aber ich mag eben nicht nur die neuesten Neuerscheinungen kaufen, sondern suche auch mal ältere Bücher. Und die stehen in diesen hübschen Regalen.
Ich bin ein „Verpackungsopfer“ ![]()
Mich beeinflusst das Äußere eines Buches total. Aber ich werde auch immer wieder eines Besseren belehrt: Eine vermeindliche „Schmonzette“ mit einer „lieblichen“ Frauengestalt und gräßlich kitschigem Titel, die aus den Tiefen meiner Büchersammlung auftauchte (eigentlich wollte ich nur kurz reinlesen und mir selbst bestätigen, dass es zu oxfam kann) entpuppte sich als sehr lustiger Roman mit viel Sprachwitz. Also, nicht das Buch nach dem Umschlag beurteilen…
Cover sind für mich definitiv Eyecatcher. Ich bin dann interessiert und schaue es mir genauer an wenn mich dann die Inhaltsangabe oder die erste Seite nicht überzeugt, ist das Buch dann trotzdem raus
Bei Reihe finde ich es toll, weil mir dann eher auffällt, wenn es etwas neues aus meinen Lieblingsreihen gibt.
Cover (und Titel) sind nun mal das erste, was man von einem Buch sieht. Und der erste Eindruck hat damit natürlich einen selektiven Einfluss - auch, weil viele Cover genrespezifisch sind. So gesehen bestimmen sie mit, welche Bücher ich mir näher ansehe oder - vor allem - welche ich automatisch ausschliesse. Da spielen dann natürlich mein persönlicher Geschmack und meine Lese- und Genreerfahrung eine ausschlaggebende Rolle.
Viele Cover ähneln sich ja, was für eine Vorselektion nützlich ist. Wenn es eines mal schafft, aus der Masse hervorzustechen, weckt es sicher mein Interesse, genauer hinzuschauen.
Im weiteren Auswahl- und Entscheidungsprozess spielen Cover für mich aber keine Rolle mehr. Klappentexte entscheiden dann darüber, ob ich die Leseprobe ansehe. Und die ist dann für den Kaufentscheid ausschlaggebend. Ohne geht bei mir nix mehr. Ein Cover wird mich nie dazu bringen, ein Buch zu kaufen, wenn die Leseprobe nicht stimmt. Nicht nur, weil das bei ebooks sowieso egal ist.
Was ich total lächerlich finde, sind die Lobhymnen auf Cover und Farbschnitt in der Buchbeschreibung/Klappentext. Für mich ein relativ sicherer Indikator, dass ich mit dem Buch nicht glücklich würde.
Tatsächlich beeinflusst mich ein Cover schon mal, ob ich ein Buch in die Hand nehme und mir den Klappentext durchlese.
Ja, erst das Cover, dann Titel und Autor.
Ich habe in den letzten Jahren viele Bücher gelesen, ohne den Inhalt zu kennen. Das ist a) sehr gewagt, aber ich hatte keine totalen Fehlgriffe und b) habe ich sehr viele Bücher verpasst, weil mir Cover oder Titel nicht auf Anhieb zugesagt haben.
Und dann ist da ja dass unverkennbare Markenzeichen gewisser Genre, zu denen ich dann sowieso nicht greife. Kaum YA, kein Fantasy, Romantasy, kein/kaum SciFi und kaum Historische Romane. Wenn ich so weiter mache, bleibt nicht mehr viel über. Keine Cover mit Fotos von Menschen drauf.
Ja, manche Cover sind wahnsinnig schön, aber meistens dann auch das falsche Genre.
Ich mag die gemalten/gezeichneten Cover oder einfach nur Farben („die unsinkbare Greta James“ - das englische Cover)
Also, jeden Montag der Blick auf die Cover für die nächsten 14 Tagen und erstmal ein Schulterzucken und dann lese ich mal nach, auf was ihr euch alle freut (Juhu oder Buh) und dann gibt es eventuell einen zweiten/dritten Blick.
Mich beeinflusst das Cover sehr stark, danach kommt der Titel und dann der Klappentext.
Auch, wenn ich es nicht möchte, beeinflusst mich das Cover stark. Es gibt Cover, die üben eine magnetische Wirkung auf mich aus. Dem Cover kann ich mich einfach nicht entziehen.
Umgekehrt gibt es jedoch auch Bücher, um die ich einen großen Bogen mache, weil mich das Cover abschreckt.
Und dann gibt es Cover, die ich langweilig finde. Da werfe ich dann oft auch keinen weiteren Blick ins Buch. Das Buch ist uninteressant für mich und wird übersehen.
Mich beeinflusst das Cover auch, obwohl ich dadurch bestimmt einige gute Bücher verpasse. Wobei mir der Klappentext auch sehr wichtig ist.
Zu Hause schaue ich mir aber gerne meine Lieblingsbücher nochmal an und dann liebe ich schöne Cover zu sehen.
Was mich stört, sind definitiv die Bestseller Sticker und wenn diese nicht gut abgehen, kriege ich die Krise ![]()
Gestern kam „Wilder Honig“ an. Ich habe mich so sehr auf das Cover gefreut, aber dort ist nun dieser Aufdruck dabei ![]()
Ich habe nichts gegen diese Kennzeichnung, aber das muss doch nicht so mittig und groß sein. Vor allem steht es auch auf der 1. Seite, würde auch so reichen.
Wenn es nicht vorsichtig abzuziehen geht, ohne Rückstände, würde es mich auch sehr stören. Ich mag auch die Aufkleber " Spiegel Bestseller ", die oft auf den Covern kleben, nicht. Zum Glück kann man die ziemlich gut abziehen
Ich glaube, in diesem Fall handelt es sich nicht um einen Aufkleber, sondern einen Aufdruck, da ist nix mit abknibbeln. Das machen manche Verlage gerne, damit das Exemplar wirklich nicht weiterveräußert wird. Bei dtv zB hatte ich das auch schon öfters.
Ja, in diesem Fall kann man es leider nicht abmachen.
Hier fand ich das besser, da das schöne Bild nicht zerstört wird:
Wobei ich mich gefragt habe, wieso das schief sein muss ![]()
Schief ist vermutlich keine Absicht, aber immerhin ist es dezent platziert und farblich sogar passend zu Lesebändchen und Autorinnenname. Finde ich auch besser als den fetten roten Kreis mitten im Cover.
Für mich ist das Buchcover sehr relevant. Danach schaue ich meistens als erstes. Auch in der Buchhandlung schaue ich mir natürlich Bücher eher vom Inhalt an, deren Buchcover mich anspricht. Gerade auch wenn Bücher auf einem Tisch liegen, trägt das Cover für mich zu einer schönen Stimmung bei.

