Nr. 512: Wie sehr beeinflusst euch das Cover bei der Auswahl eines Buches?

Liebe Vorableser:innen,

es heißt zwar: „Don’t judge a book by its cover“, doch oft greifen wir dann doch wegen eines schönen Covers zu einem Buch. Wie ist das bei euch? Beeinflusst euch das Cover bei der Auswahl eurer Bücher?

Auch wenn ich mir Mühe gebe, ein Buch nicht nach dem Cover zu beurteilen, beinflusst es mich natürlich schon, weil es das erste ist, was ich von einem Buch sehe und unwillkürlich etwas damit assoziiere. Sieht das Cover zB nach Romance, YA/NA, Fantasy aus, lasse ich das Buch gleich links liegen, ebenso, wenn es auf einen bluttriefenden Thriller hindeutet.

Fotos von Personen auf dem Cover mag ich überhaupt nicht, es sei denn, es handelt sich um eine Biografie oder zumindest Autofiktion. Aber Fotos zu fiktiven Charakteren etwa bei historischen Romanen führen meistens dazu, dass das Buch schon mal Minuspunkte bei mir hat, bevor ich überhaupt den Klappentext gelesen habe.

Umgekehrt verlocken mich natürlich kreativ gestaltete Cover dazu, mir ein Buch näher anzusehen. Generell stehe ich auf eher reduzierte, klare Optik, viel Geschnörksel oder opulente Muster sind nicht so meins.

Das Cover kann also dazu führen, dass ich mir ein Buch erst gar nicht ansehe oder es umgekehrt bewusst zu Hand nehme, aber die Kaufentscheidung fälle ich ausschließlich aufgrund von Klappentext und Leseprobe. Ohne LP kaufe ich schon lange kein Buch mehr. Im Zweifel entscheide ich mich bei Print immer für die günstigere Variante, also TB/Paperback, selbst wenn das HC schöner gestaltet ist. Für mich zählt dann nur der Inhalt. Ich kaufe auch keine Schmuckausgaben. Da ich inzwischen fast nur ebooks lese, ist mir da das Cover sowieso schnurz.

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Ein Cover hat auf mich magische Wirkung, aber schlussendlich kommt es dann auf den Autor:in, den Inhalt und ggfs. auf die Leseprobe an. Aber auch Romane mit ausgefallenen Titeln beeinflussen mich.

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Wenn in einer Bücherei (oder auch in einer Buchcommunity im Netz) ein Cover direkt in mein Auge springt, dann nehme ich es auch zur Hand und lese die Inhaltsangabe. Danach entscheide ich, ob ich daran Interesse habe oder nicht!

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Ich schaue tatsächlich immer zuerst auf das Cover. Sieht es nach historischen Roman aus, lese ich mir dann den Klappentext durch. Ich fürchte mir sind dadurch auch schon gute Geschichten entgangen, weil das Cover mich einfach nicht angesprochen hat.
Das ging mir zum Beispiel mit Im Finsterwald so, das Cover hat mich überhaupt nicht angesprochen znd ich bin nur durch Empfehlung darauf gekommen.

Das Cover ist einfach unweigerlich der erste Eindruck. Spricht mich das Cover nicht an, greife ich nicht zum Buch um den Klappentext zu lesen.
Ich bevorzuge bei Covern blaue Farben, ist einfach ein persönlicher Geschmack. Auch gefallen mir Personen auf Büchern überhaupt nicht, weder gezeichnet, noch als Foto eingefügt.

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Bei Autoren und/oder Büchern, die ich sowieso lesen möchte, ist mir das Cover relativ „egal“. Bei allen anderen beeinflusst es mich insoweit, dass ich danach greife, wenn mich ein Cover „anspringt“. Passt allerdings der Rest nicht, dann hilft auch das Cover nicht weiter.

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Ausblenden kann man das Cover ja schlecht. Es ist also immer das erste, das man wahrnimmt. Dennoch lasse ich mich, würde ich jetzt mal behaupten, nicht davon beeinflussen. Gerade die letzten Monate ähneln sich Cover und Titel genreübergreifend ganz gern mal. Also ist auch der Titel nicht mehr aussagekräftig.

Mich stören Gesichter auf Covern sehr, denn ich mochte die Figuren in meinem Kopfkino selbst entstehen lassen. Die Mode, Titel englisch zu halten, finde ich lächerlich.

Autor und Klappentext sind mir wichtig, auch wenn die letzten Jahre die Klappentexte entweder lausig wurden oder zu viel vorwegnahmen.

Ich fand ein Buch genial, dessen Cover augenschmerzend orange war und dessen Titel (Schrift) irre machte, finde es über Google leider nicht. Vielleicht erinnere ich den Titel falsch. Dachte er sei „Glitch“. Das Cover war einfach nur fürchterlich, aber der Plot klang super und so war auch das ganze Buch. Ähnlich wie erst vor einigen Monaten"Wackelkontakt".

Ich finde die wenigsten Cover toll und noch weniger zum Buch passend. Daher achte ich darauf, es nicht überzubewerten.

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Durch ein schönes Cover werde ich auf ein Buch aufmerksam, sodass ich dann den Klappentext lese. Gefällt mir ein Cover ganz und gar nicht, stöbere ich einfach weiter. Ich nehme es in Kauf, dass ich auf diese Weise ein gutes Buch durch meine Vorentscheidung unbegründet vernachlässige, aber ein schönes Cover gehört für mich zu einem guten Buch dazu. Und es gibt so viele schöne Bücher mit tollen Covern, die mir allumfänglich gefallen, da reicht mir die Auswahl vollkommen aus.

Das Cover ist das erste was man von einem Buch sieht. Deshalb nehme ich nur die Bücher überhaupt in die Hand bei denen mich das Cover anspricht. Aber lesen möchte ich das Buch dann nur, wenn mich die Geschichte auch anspricht.

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Das empfinde ich auch so. Entweder es sind übertrieben hymnische Texte, denen das Buch dann leider oft nicht standhält, oder es wird der halbe Plot verraten. Daher sind mir LP inzwischen so wichtig. Bücher werden heute verlagsseitig oft so euphorisch beschrieben, dass man meinen könnte, nahezu jede Neuerscheinung sei das genialste Buch des letzten Vierteljahrhunderts. Nachdem ich so oft enttäuscht wurde, bin ich gegen diese Marketingtexte inzwischen recht abgestumpft.

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Ich achte heutzutage vermehrt auf AI Cover, also ganz automatisch fliegen diese Bücher bei mir komplett raus, wenn ich das sofort als AI erkenne. Ich mag das überhaupt nicht.

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Ich versuche mich davon nicht zu beeinflussen lassen, aber ein schönes Cover schafft es doch sb und an das ich dann eher zu dem Buch greife. Hauptsächlich orientiere ich mich am Klappentext. Das Cover sieht man halt immer zuerst.

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Das Cover beeinflusst meine Wahl mir ein Buch anzusehen schon sehr. Und dann gibt es Cover, die finde ich so schrecklich, dass ich gar nicht zum Buch greife oder die Leseprobe hier öffne. Gerade hier bei vorablesen merke ich, dass ich montags zuerst durch die Cover stöbere und innerlich Abstand nehme von einem Buch oder es mir auf meine gedankliche „LP lesen“ Liste setze. Dies auch, da man ja einigen Cover das Genre „ansieht“. „Heart of Night an Fire“ zb da sehe ich schon, dass dies nicht „mein“ Genre ist. „Gym“ zum Beispiel ist so ein schreckliches Cover, das mir nicht Lust macht die LP zu öffnen.
Ihr seht, ich bin ein „Cover-Mensch“.

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Wie merkt man das?

Das Cover ist das Erste, was einem bei einem bisher unbekannten Buch im wahrsten Sinne des Wortes ins Auge springt. So geht es mir jedenfalls. Manchmal beeinflusst mich ein interessant gestaltetes Cover dazu, mir im nächsten Schritt den Klappentext durchzulesen. Wenn mich auch dieser Text anspricht, dann lass ich mich gern auf Bücher von mir bisher nicht bekannten Autorinnen und Autoren ein. So ging es mir zuletzt bei dem Buch Wilder Honig von Caryl Lewis.

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Das Cover ist für mich nicht entscheidend. Ich schaue in erster Linie auf den Titel des Buches, der ist für mich sehr wichtig. Dann von wem es geschrieben wurde und nach dem Klappentext entscheide ich, ob es von mir gelesen werden darf😂

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Also ich meine damit eindeutige AI Cover. Wenn man sich etwas mit dem Thema beschäftigt und sich anschaut, wie AI Bilder aussehen, dann weiß man wodran man das erkennen kann. (Bildfehler, verschwommene Details, anatomisch fehler falls Menschen dargestellt sind, etc.)
Wobei natürlich die Entwicklung dahingehend so voranschreitet, dass die Bilder mitlerweile schon deutlich realer/weniger fehlerhaft werden.

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Eher weniger. Obwohl, Nackenbeisser oder bonbonrosa Cover schrecken mich ab.