Nr. 510: Welche kleinen Ticks habt ihr rund ums Buch – sei es beim Kaufen, Sortieren, Verleihen oder dem Lesen an sich?

Liebe Vorableser:innen,

nachdem unsere Gewinnspielfrage nach kleinen Ticks und Angewohnheiten zu einem so unterhaltsamen Austausch geführt hat, sind wir jetzt besonders neugierig: Welche kleinen Ticks habt ihr rund ums Buch?

Meine gelesenen Bücher sehen immer aus, als wären sie noch neu aus dem Buchhandel und ungelesen. Ich würde niemals Markierungen, Unterstreichungen oder ähnliches vornehmen.

Auch Leserillen kämen niemals infrage. Bis vor kurzem wusste ich gar nicht, was der Begriff aussagen soll.

Nach dem Lesen verlassen die Bücher sofort das Haus. Ob Tausch oder verschenken.
Ich habe niemals ein Buch aufgehoben.

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Ich gehe sehr sorgsam mit Büchern um. Grundsätzlich kommen keine Markierungen hinein. Gute Bücher, die mir gefallen bleiben bei mir im Bücherregal, Bildbände sowieso. Ich habe eine Ecke im Regal, dort stehen die Bücher, die ich verschenken werde. Wenn ich im Buch lese, und es zwischendurch zur Seite lege, beschwere ich es mit einem Briefbeschwerer, sodass Buchcover und Seiten schön zusammenbleiben. Nehme ich es dann wieder zur Hand, ist es wieder wie neu. Ich benutze immer ein Lesezeichen, und lege das Buch niemals aufgeklappt zur Seite. Ich tausche keine Bücher mehr, da ich nicht weiß, in welchem Zustand sie mich erreichen.( Ich habe es früher schon mal erlebt, dass die Bücher nach Zigarettenrauch rochen…für mich ganz schrecklich, ich habe die Bücher daraufhin nicht gelesen.) Anders bei guten Freunden, da weiß ich wie die Bücher behandelt wurden.

Ich reibe die Ecken der Seiten mit meinen Fingern, bis sie abgenutzt und nicht mehr scharf sind. Ich kann es nicht ändern. Es fühlt sich so gut an. Mein ganzes Leben lang habe ich es gemacht.

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Liegen die Bücher gestapelt, kaufe ich mir grundsätzlich das unterste Exemplar.

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Ich blättere im oben liegenden Buch, kaufe dann aber eins, das weit unten im Stapel liegt oder steht. Ich verleihe nur ungern und nur an Freunde, von denen ich weiß, dass sie sorgsam damit umgehen und ich es auch zurück bekomme. Und ich kann mich nicht von Büchern trennen…

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Ich habe mir mal ein SuB-Glas angelegt. Also ein kleines Glas mit gefalteten Zettelchen, auf denen jeweils der Titel eins meiner noch ungelesen Bücher steht.
Der Gedanke dahinter war, auszulosen, was ich als nächstes lesen, wenn ich unentschlossen bin.
Was soll ich sagen… das Glas macht sich gut als Deko in meinem Bücherregal :slight_smile: . Benutzt habe ich es, glaube ich, nur ein oder zwei Mal und auch schon lange nicht mehr aktualisiert :see_no_evil:
Meistens weiß ich doch, was ich als nächstes lesen möchte. Aber die Idee mit dem SuB-Glas finde ich irgendwie immer noch gut.

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Meine Bücher sehen nach mehrfachem Lesen noch immer aus wie neu, da ich sehr auf meine Sachen achte, es kommen auch bei Taschenbüchern keine Leserillen rein - ja das und bequemes Lesen schließt sich nicht aus! Markierungen, Eselsohren oder Unterstreichungen sind tabu, ebenso das Essen während des Lesens.

Zudem nutze ich beim Lesen einen Buchumschlag aus Einbandfolie, besondere Bücher lasse ich auch nach dem Lesen in nichtklebende, transparente Buchfolie eingebunden.

Ich verleihe aufgrund schlechter Erfahrungen keine Bücher, im Gegenzug leihe ich mir auch keine von privat, seit Corona auch nicht mehr aus der öffentlichen Bibliothek.

Es gibt Bücher, die ich nicht hergebe, aber auch durchaus welche, die nach dem Lesen weiter gegeben oder auch gespendet werden.

Beim Lesen benutze ich ein Lesezeichen aus Papier.

Wenn ich ein Buch kaufe, kaufe ich nie das vorderste, das schon jeder angegrabbelt hat. Ich kaufe aber gerne auch Mängelexemplare, da sie außer dem Stempel keinerlei Mängel haben. Das Medium Buch ist einfach zu teuer geworden, als dass ich alles immer aus der Buchhandlung kaufe.

Hole ich mir mal ein Buch aus dem öffentlichen Bücherschrank, desinfiziere ich es außen. Es muss aber vorher schon in einem Zustand sein, bei dem ich mich nicht grausen muss. Hygiene ist mir wichtig.

In meinen Bücherregalen stehen die Bücher nach Genre geordnet, innerhalb stehen die Autoren beisammen. Außerdem noch Taschenbücher bei Taschenbücher und HC bei HC, damit es auch optisch ansprechend ist.

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Ich liebe meine Bücher und lebe mit meinen Büchern. Allerdings sehen meine Bücher auch nach dem Lesen gelesen aus. Ich mache zwar keine Eselsohren rein und außer in Kochbüchern auch keine Markierungen, aber Leserillen haben meine Taschenbücher. Naja und ich kann mich auch nicht von ihnen trennen.

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Mir ist es egal ob die Bücher absolut neuwertig oder gelesen aussehen. Nur total zerfleddert oder stark nach Rauch riechend sollte es bitte nicht sein.

Ich hebe (leider) noch zu viele Bücher auf, aber viele gehen mittlerweile auch wieder auf Wanderschaft.

Die gelesenen Bücher sortiere ich allerdings alphabetisch nach Autoren ein und innerhalb eines Autoros wird es alphabetisch nach Titel sortiert. Nur bei Serien sortiere ich ggf. Innerhalb des Titels nach Reihenfolge und nicht alphabetisch. Da entscheidet immer der Titel des 1. Bandes.

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Ich bin ziemlich pingelig mit meinen Büchern. Nach dem Kauf kommen sie direkt in meine Buchhüllen für den Transport, so kaufe ich auch nicht oft mehr als 2 Bücher gleichzeitig, da ich nur 2 Hüllen habe.

Zum Lesen schlage ich jedes Buch in meine selbstgenähte Schutzhülle ein, die auf jedes Buch passt, bei TB steht halt etwas Stoff über. Dazu achte ich darauf, dass keine Leserillen entstehen.

Mittlerweile bin ich etwas besser darin, Bücher auch wieder abzugeben, sei es per Tausch oder verschenkt oder in den Bücherschrank nebenan im Park. Aber Bücher, die mir gut gefallen haben bleiben in der Regel, auch wenn ich keinen Platz mehr habe :smiley:

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Ich habe letztens „Himmel ohne Ende“ von Julia Engelmann gelesen. Es gibt so viele schöne Sätze. Deshalb habe ich zum ersten Mal etwas markiert in einem Buch. Aber ich bin mir sicher, dass es mein letztes Mal bleiben wird. Meine Bücher sehen immer wie ungelesen aus :sweat_smile:

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Mit geliehenen und gebundenen Büchern gehe ich sorgsam um. Allerdings lese ich überwiegend
E-Books und da sind Leserillen & Co kein Thema :stuck_out_tongue_winking_eye:. Aber mit meinem Tolino (aber auch mit Handy …) gehe ich sorgsam um.

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Ich markiere nie etwas in Büchern mit Ausnahme von Fachliteratur und Kochbüchern, und da dann ganz ordentlich mit Bleistift.

Ich wische über jedes neue Buch einmal nebelfeucht drüber, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass sie auch bei Thalia und Co. gerade im Versand oft leicht angeschmutzt sind.

Bücher verleihe ich grundsätzlich nicht, und ich leihe mir auch keine von Freunden, Kollegen etc.
Meine Bücher sehen auch gelesen aus wie neu.

Ich mag keine gebrauchten Bücher, nutze in der Bib aussschließlich die Onleihe und kaufe meine Bücher neu. Um das finanziell im Rahmen zu halten, kaufe ich ausschließlich Taschenbücher oder ebooks, nur bei Kinderbüchern greife ich zum Hardcover, wenn es keine TB-Ausgabe gibt.

Ein zufriedenstellendes Sortiersystem habe ich bisher noch nicht gefunden, bzw. ich habe viel ausprobiert und wieder verworfen. Inzwischen stelle ich sie auch nach Lust und Laune ins Regal. Bücher einer Reihe und eines Autors stehen natürlich zusammen. Ich versuche, Bücher, die halbwegs dieselbe Größe haben, nebeneinanderzustellen.

Von Büchern, die mir sehr gut gefallen haben (4 oder 5 Sterne), kann ich mich nicht trennen. Da ich inzwischen zu 90% ebooks lese, ist das kein Problem. Ich mag es, von Büchern umgeben zu sein, das sind nahezu die einzigen „Dekoelemente“, die es in meinem Haus gibt.

Während dem Lesen muss ich immer mindestens alle 15min die Position ändern, sonst wird es ungemütlich :sweat_smile:.
Außerdem rede ich manchmal während dem Lesen… wenn ein total überraschender Plot herauskommt, zum Beispiel, dann staune ich manchmal lauthals( „Oh mein Gott!“ ), oder ich lese die Texte im Buch mit, wenn mich irgendwas aufregt daran oder ich es ganz toll finde. :joy: und ich verziehe mein Gesicht teilweise so wie die Personen im Buch. Wenn da beispielsweise steht : „Sie zwinkerte“, denn denke ich mir : wie zwinkert sie denn jetzt?! Und Probiere es dann auch pantomimisch aus. :joy:
Ich VERSUCHE immer gut mit meinen Büchern umzugehen, dass heißt aber nicht, dass ich auf alles verzichte… ich esse währenddessen ( da kommt dann auch mal ein Fleck in die Bücher - stört mich aber nicht so :joy: ), ich nehme Markierungen vor ( zumindest mit Klebezetteln, bei Markern ist es ganz schlimm - ich verliere sie immer beim Lesen und muss sie dann erst suchen, bevor ich etwas markieren kann :laughing: ) und es kommen meistens Leserillen rein - ich kann mein Buch einfach nicht die ganze Zeit in 30 Grad Winkel halten - glaubt mir : Ich habe es mehrfach versucht :joy:.
In meinem Bücherregal dürfen aber Buchreihen nicht getrennt oder in der falschen Reihenfolge stehen, deswegen habe ich mein Vorhaben, die Bücher nach Farben zu sortieren, auch schonwieder aufgegeben :sweat_smile:.

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Sehr sympathisch :smiling_face_with_three_hearts:

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Deinen Text könnte ich geschrieben haben - 1 zu 1

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Als ich jünger war, habe ich immer Bücher für heilig gehalten. Mittlerweile schreibe ich auch drin, vor allem weil Deutsch meine 5. Sprache ist und ich markiere immer die Wörter, die ich später nachschlagen will.

Bei Kinderbüchern, wo es „Werbungen“ am Ende gibt, habe ich manchmal die Seiten einfach entfernt.

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Auf manchen Büchern sind auf dem Cover die Buchstaben so etwas höher aufgedruckt. Oft ist auch das Coverbild so in 3D-Optik.
Ich muss dann ständig mit meinen Fingerspitzen dort hinüberstreichen. Das ist für mich, als wenn ich dadurch in das Buch hineindringe.
In der SBahn kann ich das nicht mehr machen. Die Leute glotzen mich blöd an und man kann ihre offensichtlichen Gedanken lesen!

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Ich sortiere meine Bücher im Regal nach Farben. Das kann eine ziemliche Herausforderung sein genau den richtigen Farbton in Abstufung mit den Nachbarbüchern zu treffen oder bei mehrfarbigen Buchrücken (die ein eigenes Regal bekommen). Nur Reihenbände müssen natürlich zusammen bleiben.

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