Nr. 494: Ist euch beim Lesen der soziale Austausch oder die Me-Time wichtiger?

Liebe Vorableser:innen,

Lesen ist ein einsames Hobby, denn man liest ja schließlich allein - könnte man denken. :books: Mittlerweile gibt es aber auch viele Möglichkeiten, sich über Bücher auszutauschen.

Was und wie priorisiert ihr - die Me-Time beim Lesen oder den sozialen Austausch?

Ich liebe den sozialen Austausch. Deshalb sind gemeinsame Leserunden für mich auch super. Da in meinem Umkreis niemand ist, der meine große Leidenschaft teilt, muss ich dafür das Internet nutzen.
Begeistert bin ich von der neuen Funktion bei reado, bei der man zu einem gewissen Abschnitt Kommentare abgeben kann. So hat man das Gefühl, man ist nicht allein mit seiner Meinung (oder andere sehen es komplett anders und ich bekomme eine neue Sicht auf manche Dinge)

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Ich unterhalte mich immer gerne über die Bücher. :slight_smile:
Leserunden mag ich eigentlich sehr gerne.

Das finde ich auch total toll und auch sehr spannend. :slight_smile: Aber oft weicht meine Meinung dann ab :joy:

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Das hält sich bei mir die Waage. Ich lese nicht primär, um mich darüber auszutauschen, sondern für mich. Da es in meinem Freundes- und Verwandtenkreis niemanden gibt, der so viel liest, und wenn, dann andere Genres, ist mir der regelmäßige Austausch hier im Forum oder bei Leserunden sehr wichtig, da es den Blick auf ein Buch nochmal verändert und es einfach Spaß macht, mit anderen - und oft sogar den Autoren und Autorinnen - darüber ins Gespräch zu kommen.

Und ich mag gerade das Unverbindliche - ich kann mich auf LR bewerben, wenn ich gerade Lust darauf habe, und wenn ich mal nur für mich allein lesen will, dann lasse ich es eben. Ein regelmäßger Buchstammtisch oder so im realen Leben wäre nichts für mich - ich mag privat keine festen turnusmäßigen Termine, darum sind auch Vereine jeglicher Art überhaupt nicht mein Ding.

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Also die erste Priorität hat bei mir beim Lesen definitiv die Me-Time. Allerdings liebe ich auch den Austausch mit anderen - das ist dann aber eher die Kirsche auf der Sahne, also ein zusätzliches Extra. Den Austausch benötige ich auch nicht bei jedem Buch, aber gemeinsames Rätseln bei Krimis in Leserunde finde ich zum Beispiel super spannend.

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Ich finde beides gleichermaßen wichtig. Der Austausch bringt neue Aspekte und Sichtweisen, auf die ich nicht gekommen wäre. Dabei spielt vielleicht auch das Alter und die eigene aktuelle Lebenssituation eine Rolle. Ich finde das sehr bereichernd.
Auf der anderen Seite habe ich manchmal Probleme damit, die Leseabschnitte zeitnah zu kommentieren. Es passt zeitlich nicht oder ich lese über den Leseabschnitt hinweg, weil ich das Buch spannend finde. Es ist mir auch schon passiert, dass ich das Buch durchgelesen hatte, bevor andere überhaupt anfangen konnten oder ich war die letzte, die mit dem Lesen begonnen hat. Kurz: ich fühle mich unter Druck gesetzt.
Deswegen genieße ich es, Bücher in meinem Tempo zu lesen und mit so eine kleine Auszeit zu verschaffen.

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Ich mag beides, Leserunden machen Spaß, alleine lesen auch

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Ich mag beides. Mache auch gerne bei Leserunden mit oder empfehle ein Buch weiter.

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Ich mag Beides. Ich lese sehr gerne in Leserunden und auch sehr gerne für mich alleine. Allerdings denke ich manchmal wenn ich ein Buch für mich alleine lese, das ich über bestimmte Stellen gerne mit anderen geprochen hätte.

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Da sind wir uns sehr ähnlich.

Ich bin aber seit drei, vier Jahren zu stark im real life beansprucht, um mir häufig die Zeit für Leserunden zu nehmen. Ich hab auch nicht immer Redebedarf bei Büchern und bin sehr glücklich damit, was ein Buch mir persönlich bedeutet, bei mir persönlich auslöst usw.

Die Nachbarin ist ja auch eine Freundin von mir und liest auch sehr viel, aber beide lesen wir unterschiedliche Bücher, ganz selten gibt es Überschneidungen. Und beide plaudern wir lieber über andere Dinge miteinander, als ausgerechnet über das Gelesene.

Gerade in letzter Zeit würden mich Leserunden mehr belasten als erfreuen, daher hab ich schon länger an keiner mehr teilgenommen.

Vereine und Clubs haben mich auch schon mein ganzes Leben lang abgeschreckt!

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Außer der Lesezeit priosiere ich die inhaltliche Erschließung von Themenkreisen und die Unterstützung von Serienfolgen.

z. B.
Ferienlager

Untertauchen in der Wildnis

Gehörlose Protas

Unterstützung bei Serienfortschritt und abweichenden Titeln der Neuausgabe

Ich mag beides gleich gerne. Am Lesen selbst schätze ich die Me-Time. Was für mich bedeutet, dass ich es mir mit dem Buch gemütlich mache und ganz in Ruhe lese. Aber genauso gerne tausche ich mich in Leserunden mit anderen über Bücher aus, das ich gerade lese.

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Da kann ich mich nur anschließen, ich liebe es auch, die Gedanken zu einem Buch auszutauschen. Leserunden sind dafür wirklich perfekt.

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Lesen war und ist für mich hauptsächlich Me-Time, Entspannung und purer Luxus.

In letzter Zeit habe ich ab und an mal an einer Leserunde teilgenommen, was mir bis auf ein Mal auch immer echt gut gefallen hat.

Trotzdem habe ich eher selten ein größeres Bedürfnis, mich über ein Buch mit jemand anderem auszutauschen.

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Ich mag den Austausch in Lars. Was mich aber nervt, wenn man das Buch gefühlt fünf Minuten hat und es gibt bereits unzählige Posts. Ich lese gerne, habe aber auch einige Pflichtaufgaben , die erledigt sein wollen. Da bin ich dann etwas genervt und muss aufpassen, dass ich die Lust verliere

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Ich bin da definitiv auf der Seite der Mr Time. Ich lese für mich und genieße die Zeit mit einem guten Buch. Wenn mir ein Buch gefällt, kann ich Rezensionen schreiben. An Leserunden teilnehmen würde mich wieder unter stress setzen und das möchte ich nicht

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Ich lese vorwiegend um mit mir alleine zu sein und mal nicht zu reden, hinterfragen, aufklären, erklären usw. Das muss ich im Job genug und den lieben langen Arbeitstag tun.
Lesen ist meine Zeit, da hänge ich Gedanken nach, sinniere über Gelesenes und überlege, wie ich in Situation x reagieren würde.
Und nein, ich mache praktisch keine Leserunden, ausser ca 2x Jahr eine Schnellleserunde bei lesejury. Doch da hält sich der Austausch in Grenzen.

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Das schließe ich mich an.

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Ich lese, um zu entspannen, abzuschalten und in fremde Welten und Köpfe einzutauchen. Das ist reine Me-Time. Austausch ist für mich eher sekundär. Wenn es sich ergibt, kann das aber durchaus bereichernd sein.

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