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Nr. 366: Würdet ihr mit dem:der Protagonist:in eurer aktuellen Lektüre tauschen?

Liebe Vorableser:innen,

als Harry Potter in Hogwarts gemütlich frühstücken, als Thriller-Charakter vor einem Killer fliehen oder sich als Romance-Protagonistin Hals über Kopf verlieben – mit manchen Protagonist:innen würde man gerne tauschen, mit manchen lieber nicht. Wie sieht es bei euch und eurer aktuellen Lektüre aus? :smile::books: Wir sind gespannt, von euch zu hören!

Habt ein wunderbares Wochenende
Euer Vorablesen-Team

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Ich lese gerade „How to kill your family“ von Bella Mackie. Ich glaube meine Familie würde diesen Plan nicht unterstützen :rofl:
Aber auf der anderen Seite bin ich gerade dabei meine alten Lieblings-Kinderbücher wieder zu lesen, gerade „Die wilden Hühner auf Klassenfahrt“ und da würde ich sehr gerne tauschen :smiling_face_with_three_hearts:

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Ich lese gerade" Jenseits der Mur " das Buch spielt 1892 in einem Mädchen Pensionat in Graz, in dem Schülerinnen ums Leben kommen. Protagonistin ist die Lehrerin Ida, die versucht die Morde aufzuklären. Nein ich möchte nicht mit ihr tauschen. Das Leben in dem Pensionat besteht aus strengen Regeln und die Leiterin ist auch nicht gerade sympathisch.

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Ich lese gerade Pepper Man. Da würde ich definitiv nicht tauschen wollen :rofl:

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Meine Tochter hat die wilden Hühner gerade für sich entdeckt und von einer Bekannten vier Bände geschenkt bekommen. Sie ist begeistert.

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Ich lese gerade zwei sehr unterschiedliche Bücher. Einmal „Lincoln Highway“ und trotz aller Widrigkeiten würde ich gern dabei sein. Vielleicht nicht gerade als die Hauptperson, aber dabei sehr gerne.

Dagegen möchte ich mit niemandem aus meiner anderen Lektüre tauschen. „Die Familie“ ist ein sehr gutes Buch bisher, aber auch sehr düster.

Das hört sich toll an! Hab ich gleich auf meine Wunschliste gesetzt.

Ich bin immer noch im historischen Wien und bin mit der Journalistin Leopoldine Spielvogel auf Mördersuche. („Leopoldine Spielvogel und die Leiche im Kornfeld“)
Das Ermitteln finde ich zwar spannend, aber Frauen hatten es im Jahr 1922 nicht einfach, und Mörder suchen ist auch immer lebensgefährlich - also eher nein, ich möchte nicht tauschen :laughing:

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Ich bin gerade mit „Der Duft von Erde nach dem Regen“ fertig geworden, der 2. Teil der Südtirol-Saga von Anna Thaler. Die Protagonistin ist Franziska die Tochter des Bruggermoser-Bauern. Sie hat zusammen mit ihrem Mann Wilhelm den Hof in eine Schankwirtschaft und einen Apfelhof umgestaltet. Die Muttersprache - Deutsch ist verboten. Alles auch die Familiennamen müssen italienisiert werden. Auch in Meran beginnt die Verfolgung der Juden. Alles spitzt sich auf den Beginn des 2. Wekltkriegs zu. Eine schreckliche Zeit, nein niemals würde ich mit der Protagonistin tauschen wollen.

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Ich lese gerade „Der Hunger nach Leben“ von Ella Zeiss. In diesem Buch geht es um den 10jährigen Noah, der 1929 mit seiner Familie versucht, zu flüchten. Und so sehr mich Bücher aus dieser Zeit interessieren, trifft mich auch immer das Schicksal der Protagonisten und ich bin froh, dass es uns im Vergleich dazu doch sehr gut geht. Von daher nein - ich bin froh, nicht in dieser schrecklichen Zeit gelebt zu haben.

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Auf keinen Fall. Dann müsste ich neben einem toten, unbekannten Mann aufwachen und wäre Alkoholikerin. Ich lese „Neben wem du erwachst“.

Da scheinen wir ja einen ähnlichen Geschmack zu haben, deins klingt auch sehr interessant.

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Nein, wirklich nicht. Im Gegensatz zu meiner Protagonistin Harrow bin ich nämlich keine Knochennekromantin und kann mich gegen all die anderen zur Wehr setzen, die versuchen mich umzubringen. Zum Glück bin ich aber auch nicht ganz so verwirrt wie sie. In ihrer kargen, dystopischen Welt möchte ich trotzdem nicht leben müssen.

Ich bin Harrow

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Jaa :smiley: ich mag historische , österreichische Krimis :smiley:

Ich lese gerade „Die Stimme meiner Schwester“ und würde nicht mit den Protagonistinnen tauschen wollen. Die beiden Schwestern in Brasilien Mitte des 20. Jahrhunderts kommen aus fast schon sklavenhaften Verhältnissen und Armut - dagegen lebe ich recht sorglos und bequem.

Ich habe auch „Die Familie“ gelesen, der Schreibstil hat mich in einen Sog gezogen, das Buch regt zum Nachdenken an, aber mit einem der Protagonisten möchte ich nicht tauschen.

Nein, da mir in den 20ern zu viel geraucht wurde.
Das Fräulein vom Amt