Hallo zusammen,
hier ist der Thread für alle, die im Mai gemeinsam Homo Faber von Max Frisch lesen möchten. Wir starten nach der Leserunde zu “Die Wand” am 2. Mai:
1. Leseabschnitt: 2.Mai - 8. Mai: Erste Station Lesen bis ca. S. 73 (“Wieso Fügung! Es hätte auch ganz anders kommen können. - - -)
Ab dem 8. Mai diskutieren wir dann diesen Leseabschnitt. Inhaltliches/Spoiler bitte erst ab diesem Datum.
2. Leseabschnitt: 9. Mai - 15. Mai: Station 1 zuende lesen
Ab dem 15. Mai diskutieren wir dann auch diesen Leseabschnitt, bzw. die erste Station als Ganzes.
3. Leseabschnitt: 16. Mai - 22. Mai: Lesen der Station 2
Ab dem 22. Mai tauschen wir uns über diesen letzten Leseabschnitt und das Buch als Ganzes aus.
Ich freue mich auf eine interessante gemeinsame Leserunde und einen regen Austausch.
Wer von Euch ist dabei?
Viele Grüße
Lesepixie
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Ich bin, wenn nichts Unvorhergesehenes passiert, dabei!
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Ich bin sehr gerne dabei, werde allerdings bis zum 12. Mai das Buch beenden müssen und mir Notizen machen, da ich dann verreist bin.
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Ich bin gesundheitlich gerade immer noch ziemlich angeschlagen und werde wenn, dann erst später in die Leserunde starten. Euch allen schon mal viel Spaß!
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Ich hoffe, ihr habt einen guten Start ins Buch. Ich selber komme erst am Montag Nacht von meinem Bookcrossing-Deutschlandtreffen zurück und kann dann beginnen.
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Gute Besserung weiterhin!
Ich hab heute Nachmittag schon angefangen und finde es ganz gut bisher
@annnna97 @lesepixie Danke! Ich bin nun leider definitiv raus, wenn’s mies läuft, dann richtig. Sorry, aber im Moment geht schief, was schiefgehen kann.
So, der erste Abschnitt ist beendet, ließ sich gut lesen. Wenn ich morgen Abend nach Hause komme, werde ich etwas dazu schreiben, wobei mir bisher nicht viel einfällt.
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Also, das Buch lässt sich ja sehr gut lesen, auch wenn der Satzbau an manchen Stellen schriftellerisch frei verändert ist.
Walter Faber finde ich sonderbar. Den Frauen gegenüber - auch der, die er liebt - verhält er sich unmöglich, was unter anderem daran liegt, dass er wohl auf emotionaler Seite starke Defizite hat. Er erschließt sich die Welt ausschließlich mathematisch, logisch, wissenschaftlich.
Die Geschichte an sich ist mir zu unwahrscheinlich mit ihren vielen Zufällen und dem Glück, dass die unvorbereiteten Männer im Urlaub haben.
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Bist du noch dabei?
Wenn @annnna97 auch einverstanden wäre, könnten wir ja auch bis Ende des WE Teil 2 lesen und schon direkt nach dem WE Kommentare zu Teil 3 zulassen. Würde dir das helfen?
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Ich lese mit und bin da ganz flexibel. Da ich das Buch auch schon von früher kenne, gibt es eh keine Spoiler für mich.
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Hat jemand schon einmal ein Buch, welches im Deutschunterricht überinterpretiert wurde, noch einmal später gelesen?
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Das hier ist auch mein erstes in dieser Kategorie.
Ich finde ihn als Charakter extrem unsympathisch, aber auch interessant. Einige Stellen, wo Afroamerikaner und Indigene Menschen beschrieben werden, fand ich sehr unangenehm zu lesen, aber es ist ja ein Produkt seiner Zeit und passt zu dem Charakter so zu denken.
Mir kommen die Zufälle in der Geschichte auch als zu unwahrscheinlich bzw. als unglaubwürdig vor, aber das ist wohl beabsichtigt, um den so rational/ wissenschaftlich denkenden Faber aus dem Konzept zu bringen.
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So, der 2. Abschnitt ist gelesen. Werde mich jetzt erst einmal wieder einem meiner Rezensionsexemplare widmen und morgen dann hier etwas zum 2. Abschnitt schreiben.
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Im Rest des 2. Abschnitts war Fabers Verhalten für mich ebenso sonderbar wie zuvor. Warum merkt er nicht früher, dass die junge Frau seine Tochter ist? Mir kommt es vor, als wolle er es nicht wissen. Damit er ohne schlechtes Gewissen etwas mit ihr haben kann? Betont er deshalb so oft, dass ihn das gar nicht interessierte. Angeblich desinteressiert stellt er ihr nach. Ein sonderbarer Kauz. Und warum spricht der sonst so zahlenfixierte Mann immer von 20 Jahren Trennung und nicht von 21? Verdrängt er die Dauer auch absichtlich, um sich nicht eingestehen zu müssen, dass Sabeth seine Tochter ist (oder zumindest sein könnte)? Und warum erkennt er nicht sofort, dass es so ist, als Hanna von 21 Jahren spricht? Denn zum Schluss weiß er es ja dann doch schon, als Hanna es ihm sagt.
Aber auch Sabeths Verhalten ist für mich nicht nachvollziehbar. Was findet sie an diesem Mann, der mehr als doppelt so alt ist wie sie?
Das Ende ist tragisch.
Nun frage ich mich schon, wofür Faber den Bericht schreibt/schreiben muss?
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