Das ist eine interessante Diskkussion. Ich teile die Meinung, dass man bei sorgfältiger Auswahl der Bücher, auf die man sich bewirbt, selten Ausreißer nach unten haben wird. Hatte ich trotzdem und entsprechend 1 oder 2 Sterne vergeben (selten). Interessant war meine letzte Erfahrung mit Amazon, die meine Bewertungen vorher immer sofort online gestellt haben. Nun habe ich für ein Kinderbuch eines renommierten Verlages aus gutem Grund nur 2 Sterne vergeben und das war erst nach einer Woche online. Vielleicht wollte man die vielen begeisterten Leser/innnen vorher haben?
Passiert mir öfters auch bei anderen Plattformen. Hugendubel weigert sich auch beharrlich, manche 1- oder 2-Sterne-Rezis von mir zu veröffentlichen, die bei Thalia zB sofort online gehen.
Bei Amazon gehen bei mir auch 5 Sterne Rezensionen nicht immer sofort durch. Es liegt meist nicht an den Sternen, sondern der Menge an Rezensionen, die nah am Veröffentlichungstag eingereicht werden. Bei „alten“ Büchern geht es fast immer ratzfatz.
Ähm, das ist genau der springende Punkt. Für ein Rezi-Exemplar schau ich definitiv zumindest kurz in die LP, ob mir das Buch zusagt. Wenn nicht, bewerbe ich mich erst gar nicht. Daher auch keine schlechten Bewertungen bei der Rezi! (falls sich die Geschichte nicht wirklich noch grottenschlecht entwickelt)
Japp, genauso ist es!
Das sind aber eher Ausnahmen und wohl jene Rezensenten, die in einer LR mit Autor dabei waren oder aus sonst einem Grund Angst haben, nach einer schlechten Bewertung keine Bücher mehr zu erhalten (augenroll, weil unlogisch)
Und Nieten kann man natürlich haben, aber dann eher selten (bis gar nie).
Wieso? Man liest ja nicht das ganze Buch, sondern überfliegt die ersten paar Seiten. Viel weniger als zB hier bei einer LP.
Das geht leider nicht immer, bei NG sind für die Bücher meist noch keine LP verfügbar, wenn sie dort angeboten werden (oft schon 6 Monate vor dem ET). Da habe ich dann auch öfters Fehlgriffe.
Manche Empfindungen kann man ganz schlecht begründen oder in Worte fassen. Vielleicht hilft der überspannte Vergleich, dass ich es auch übel finde, wenn Leute Nagellack öffnen und ausprobieren oder am Duschgel schnuppern oder oder oder. Ich geh ja auch nicht ins Restaurant und probiere etwas vom Essen, das der Kellner gerade ausliefern möchte, um zu entscheiden, ob ich es auch bestelle.
Ich mag es einfach nicht.
Das kann ich nicht beurteilen, ich bin nicht bei netgalley.
Klar, wenn es nirgends eine LP gibt, wird es schwieriger.
Muss man dort ein Buch gleich anfragen? Oder kann man auch warten, bis es irgendwo eine LP gibt?
Die Vergleiche hinken ein bisschen
Aber ich weiß was du meinst. Meine Chefin zB kann keine gebrauchten Bücher lesen. Dass ekelt sie dermaßen. Nur von mir, wenn ich ihr ein Rezi-Exemplar weitergebe, ist es in Ordnung. (Aber es ist ja nicht so, als hätten das außer mir noch andere Leute in der Hand gehabt - genauso wie die Bücher in der Buchhandlung.)
Man kann abwarten, allerdings besteht dann das Risiko, dass das Verlagskontingent bei sehr beliebten Büchern schon erschöpft ist.
Ach, das gibt es dort also auch, das wusste ich nicht.
Vergleiche hinken immer ein wenig, aber ich hatte ja auch extra erwähnt:
Da geht es mir wie Deiner Chefin, mich ekelt das auch. Und ja, ich weiß, dass ein Buch schon beim Versand durch diverse Behälter, Wannen und Hände geht. Daher wische ich auch jedes neue Buch erst mal feucht ab (deshalb bevorzuge ich Bücher mit Folierung, da Schutzumschläge heutuzutage oft extrem empfindlich sind).
Kontingent? Bei NG? Höre ich zum ersten Mal.
Eher werden die Bücher archiviert.
Es gibt keine vorher festgelegte Zahl wie hier bei VL, aber intern haben die Verlage natürlich feste Kontingente.
Das lässt sich automatisieren u. a. für verschiedene Nutzergruppen. NetGalley lohnt sich doch u. a. weil es Arbeitszeit für die entsprechende Verlagsabteilung spart.
Meine Lieblingsbewerbungsfrage: Wie viele Follower hat „Autorin“ auf Instagram?
Bei sowas frage ich mich dann echt, ob denen nichts besseres eingefallen ist!
Hab ich bei LB gestern zum ersten Mal gesehen und mich direkt nicht beworben
.
Ich habe mich soeben durch das Thema quergelesen
Ich lade nur leseproben herunter für Bücher, die mich interessieren und für die ich mich auch bewerben möchte. Von daher lese ich die Probe aufmerksam und verfasse einen ersten Eindruck.
Ich weiß, dass ich da nicht die Masse bin, das will ich aber auch nicht
Wenn mir als Antwort sofort „vermutlich zu viele“ einfällt, bin ich wohl auch nicht die Zielgruppe des Buches ![]()
Sorry, ich lese wirklich jede Leseprobe die ich mir aussuche und schreibe trotzdem „ich konnte nicht in die Geschichte finden“ wenn es so ist? Ich bin noch relativ neu hier und vllt sind mir manche „Fehler“ die ich mache gar nicht bewusst…?