Kritische Bewertung – Auswirkungen?

Ja, so kenne ich das auch. Mein Patenkind ist exakt genauso! Liest englische Bücher, weil günstiger (wirklich beeindruckend, mit grade 15!) und wünscht sich entweder Bücher oder Geld für Bücher :smiley:

Oh ja, unbetreute Bücherschränke vermüllen leider sehr schnell.

Bei Bibliotheken erschliest es sich mir einfach nicht. Ich zahle 15 Euro IM JAHR für meinen Zugriff, nutze zwar hauptsächlich die Onleihe, aber könnte auch super vor Ort ausleihen.

Meine Mama ist Lehrerin und ALLE Kinder bei ihr haben einen Zugang zur Schulbibliothek UND bekommen über die Schule einen Bibliotheksausweis von der Stadt gestiftet. Warum das Angebot kaum genutzt wird? Liegt wahrscheinlich an den Eltern, so wie fast alles.

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Na ja - 650 Bücher sind gegen die 4.000 ja dann aber doch ein Klecks. Meine Allerbeste fand es lustig, sie einzupacken. Und Göga hat eine elektrische Seilwinde im Dachboden eingebaut. So waren sie bequem da hoch geschafft, nachdem sie vom Keller (über Garage in Keller in Wohnstock) hochgeschleppt waren.

Und da hatte ich schon ca. 2 Jahre vorher begonnen, Bücher aus dem Bestand wegzugeben und nur Ausnahmen bei den Neuzugängen zu behalten.

Ich hab ja noch ein paar Jahre zum Sammeln, wenn ich dein Alter richtig einschätze. Da liegen sicher mindestens 1 bis 2 Jahrzehnte zwischen uns.

Aktuell wohne ich im 4. Stock, Altbau, und das wird super beim Auszug. Zum Glück lagert ein Großteil wegen Platzmangel sowieso schon bei meinen Eltern im Gästezimmer.

Ich sortiere auch regelmäßig aus, Wanderbuchpakete, Tauschaktionen oder einfach Bücherschrank oder Freundinnen, da profitiert jeder von. Meist sind es neue Exemplare, einfach dadurch, dass ich noch nicht so lange wieder viel lese und dadurch ältere Bücher hauptsächlich aus meiner Vor-Studienzeit habe und an denen hänge ich total.

Bei mir war es am Ende eine Sucht, die mich belastet hat. Daher hab ich den kompletten SuB einfach auf Null gesetzt und erlaube mir seither kein Hamstern mehr im Buchbereich (ich hamstere allgemein zu viel, aber hier konnte ich rebooten).

Einige gelesene Bücher habe ich trotz allem immer wieder aufgehoben - und jetzt interessiert sich niemand mehr dafür, da älter als 6 Monate. Es ist genau das, was ich eingangs meinte, die Wertschätzung geht verloren.

Mir sind kürzlich 2 Jugendbücher (aus den Untiefen meiner Schränke) in die Hände gefallen. Beide älter als 5 Jahre. Ich hab mich gewundert, aber sehr gefreut, dass die 11jährige Nachbarstochter sie sehr gern nahm. Meiner Erfahrung nach ändert sich das aber mit 16+ auch wieder.

Ja gut, das klingt, als wäre es ungesund geworden und du hast deinen Weg rausgefunden :slight_smile:

So wie du es mit der Nachbarstochter beschreibst sind halt auch meine Erfahrungen. Von daher sehe ich die Nachfrage noch nicht ganz verloren.

Wenn man Hilfe beim Aussortieren will, kann ich Lagerung im Keller empfehlen. Kollege Schimmel erledigt den Rest. Das hat leider vor 2 Jahren meinen gesamten Buchbestand gekillt, wer denkt bei einer Wohnanlage mit Baujahr 2002 denn an sowas. Jetzt im neuen Haus baue ich meinen Bestand langsam wieder auf, aber nur mit LIeblingsbüchern, die ich mehrfach lesen will. Im Moment ist es halbes Regal gefüllt, und mehr als 2 oder maximal 3 Regale sollen es nicht werden.

Ja, ne, das ist absolut verboten! Deswegen muss alles im Gästezimmer, aka meinem alten Zimmer stehen. Wegen Platzmangel mittlerweile in 3 Reihen hintereinander, aber ich hab immerhin noch ein paar Regalbretter frei auf diese Art.

Das ist ja wirklich sehr ärgerlich mit deinen Büchern, ich hoffe, dass du die Schätze die dir wichtig sind wiederfindest.

Normalerweise hätte ich das auch nicht in den Keller geräumt, aber ein kleiner neuer Erdenbürger hat damals Raum in einer viel zu kleinen Wohnung gebraucht :wink: Und ihn in den Keller zu räumen, kam nun mal gar nicht infrage, da mussten halt Bücher und einiges andere (das noch viel schlechter bis gar nicht wiederzubeschaffen ist) weichen. Nach 10 Jahren kam dann mit dem Umzug das böse Erwachen.

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:joy: Ja gut, die Argumentation verstehe ich, dass Kinder sich nicht so gut im Keller machen ist verständlich.

Wirklich traurig, das tut mir leid, dass da einiges beschädigt wurde :confused:

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Du hast mich neugierig gemacht und ich habe mal nach meinen Zahlen geguckt … 2026: bisher 106 (wobei da 6-10 Überhang aus 2025 sind, die ich erst im Januar mit der Rezi versehen habe). Aber ich war doch echt überrascht. Ich dachte, das ich dieses Jahr weniger gelesen habe … trotzdem vermehrt sich der SuB irgendwie unaufhaltsam selber. Ich behaupte ja immer noch, wenn sich die Bücher im Schrank alleine langweilen, sorgen sie selber für Nachwuchs :rofl:

Oder einfach mal eine Renovierung. Als ich die Bücher (vor mittlerweile 12 Jahren) alleine (Finger weg als „Befehl“ für meinen Mann wegen der gleichzeitigen Sortierung) vom Schlafzimmer ins Wohnzimmer schleppen musste und da auf einmal die Mengen liegen sah, wurde beschlossen, dass ich bis auf 2 Reihen alle gelesenen Bücher weggebe. Habe ich konsequent durchgezogen. Allerdings wird der SuB nie kleiner …

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Du bist ja auch eine der Rekordleserinnen in meinem Buchuniversum. Da hätte ich sogar mehr geschätzt.

Ein Jugendkumpel von mir hat tatsächlich über Jahrzehnte hinweg jeden Tag mindestens 1 Buch gelesen. Das wussten nicht viele und fast niemand hätte ihn überhaupt als Leser eingeschätzt. Leider starb er vor einigen Jahren viel zu früh. Ausgerechnet ein Hirntumor. Ironie des Schicksals.

Das Argument mit dem Langweilen der Bücher alleine im Schrank übernehme ich! Finde ich super :smiley: Mein SuB ist auch trotz 75 gelesener Bücher und 12 Hörbüchern laut der Statistik bei Lovelybooks um 8 Bücher gestiegen.. frag mich nicht wie :smiley: Es passiert einfach. Bücher sind Rudeltiere!

Ich war ehrlich gesagt selbst etwas überrascht. Klar, da sind auch ein paar Kinderbücher dabei. Aber trotzdem hatte ich nicht so viel erwartet. Aber ich merke auch selbst, dass ich immer weniger in Richtung Fernsehen gucke. Naja, und einige schlaflose/schlafwenige Nächte werden dann eben auch mit Buch verbracht.

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Mich überrascht die Menge bei mir auch. Komplett das Gegenteil vom Jahr zuvor. Aber ich beobachte es ja nur, für mich ist es kein Leistungssport oder so. Bei Dir weiß ich aber schon seit Jahren, dass Du enorm viel liest. Da würde mich sehr überraschen und auch sorgen, wenn es drastisch weniger würde.

Eine meiner besten Freundinnen hat den Fitzek für sich entdeckt. Ausgerechnet! Ich lese ja auch gern mal was von ihm, aber nicht, weil ich ihn genial finde, sondern weil ich immer darüber staune, dass mal ein Buch totaler Schrott ist und dann ist wieder eins echt gut. Freu mich aber, dass sie überhaupt zu lesen begonnen hat. Und zum Glück lag das Kalendermädchen noch hier rum, das hat sie dann natürlich bekommen. Irgendwo hab ich noch die gruseligen Dinger von seiner Anfangszeit rumliegen, aber suchen mag ich nicht. Sie liest sie wild durcheinander und hat damit kein Problem. Wenn sie mir also irgendwann in die Hände fallen und sie hatte sie noch nicht gelesen, gehören sie natürlich ihr.

Aufgrund der exposionsartig wachsenden Anzahl der Koch- und Backbücher in meiner Sammlung bin ich gezwungen, Platz zu schaffen. Also dürfen dann die Bücher, die ich trotz allem behalten habe, auch weg. Aber die gehören zur Kategorie: “Älter als ein Jahr, kein Interesse”. Egal, wie toll sie sind/waren.

Ich arbeite jedenfalls daran, gar nichts mehr zu behalten, außer den Koch- und Backbüchern und dem King. Sogar Linwood Barclay, der für mich “King 2.0” ist, darf (oder muss) weiterziehen, wenn ich es endlich mal lese.

Und selbst, wenn ich die Bücher in den öffentlichen Schrank stelle und jemand sie einsammelt und irgendwo verkauft, ist es mir egal. Auch das ist ein Weitergeben, das einen Sinn und Zweck hat. Wer sich die Arbeit macht, hat jeden Cent davon verdient und wer sie dann kauft, hat sie günstig bekommen. Passt für mich perfekt in den Kreis.

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Als jemand, der selbst im Onlinehandel tätig ist, kann ich dazu auch noch ergänzen, dass es für Onlinehändler immer auch gut ist, wenn ein Artikel nicht nur Top-Bewertungen hat. Gerade im Zeitalter von Fake-Bewertungen ist das super wichtig, damit Kunden wissen, dass Bewertungen nicht einfach gekauft wurden. :slight_smile: Als Kunde finde ich negative Bewertungen sogar meistens aussagekräftiger als positive, weil ich das Gefühl habe, dadurch leichter feststellen zu können, ob mir ein Buch gefallen könnte oder nicht.

Ich habe auch schon mehrfach wenige Sterne vergeben, wenn mir ein Buch nicht gefallen hat und das dann ausführlich begründet. Habe auch keine Auswirkungen auf die Gewinnchancen festgestellt und das ist gut so.

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Ich traue mich das ja kaum sagen, aber ich hab genau 2 Kochbücher. Eines von meiner Mama zum Auszug bekommen (die unverwüstliche Hedwig-Maria Stuber, die es so nie gegeben hat) und eines, das mal eine Prämie bei WLD war. Ansonsten hab ich alle Rezepte, die sich bei uns so ansammeln, ausgedruckt in einem (dünnen) Ringordner. Mein Mann sucht alles, was er kocht, im Internet, Kochbuch rührt er nicht an.

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Ich finde Kochbücher beim kochen auch maximal unpraktisch einfach nur. Habe zwar einige, insbesondere Länderküche und Backbücher, und mag sie an sich zum Stöbern auch extrem gerne, aber unhandlich sind sie doch. Vor allem in einer kleinen Küche, wo Platz sowieso seltenes Gut ist.

Das ist doch okay. Hat nicht jeder mein Hamstergen in Verbindung mit Backwahn und Kochwut.

Ich kopiere Lieblingsrezepte und packe sie in Prospekthüllen. Sie kommen auch in einen Ordner und werden rausgeholt, wenn ich das Rezept benötige.

Mir geht es nicht nur um die Rezepte an sich, sondern auch um die Unterschiede in Ländern und Regionen und auch Jahrzehnten. Ich habe für viele “Teilgebiete” Bücher, z.B. Hefeteig, Sauerteig, Rührkuchen, Torten, Länderküchen, vegetarisch, Fisch, Geflügel, Fleisch, Wild, Pasta, Kartoffeln, Slowcooker, Sous-vide uvm. Ich finde das extrem spannend. Aber ich erwarte das von niemandem. Ist halt einer meiner Spleens.

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