So in etwa mache ich es auch. 5 Sterne nur, wenn ich absolut begeistert war, das Buch richtig gut ist, eine wirkliche Entdeckung im Lesejahr, wenn ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte, es absolut nichts auszusetzen gab (oder der Rest so gut war, dass es nicht wirklich ins Gewicht fällt).
Wenn das Buch grundsätzlich gut war, ich es gerne gelesen habe, es aber eine oder mehrere kleine Schwächen hat, Figuren, Handlung oÄ betreffend, dann werden es meist 4 Sterne. Also bei kleinen Schwächen, aber insgesamt gut, insgesamt doch gerne, mitunter gar sehr gerne gelesen.
Bei 3 Sternen bin ich, wenn das Buch größere Schwächen hat, wirklich nur mittelmäßig ist, bspw. so langweilig ist und solche Längen hat, dass ich am liebsten Passagen und Seiten überfliegen würde (lese ich privat, tue ich das dann auch; bei Rezensionsexemplaren hingegen lese ich jede Seite aufmerksam, auch in so einem Fall, eben damit ich eine gute Rezension schreiben kann).
2 Sterne: wirklich große Mängel, nicht gerne gelesen, durchgekämpft.
1 Stern gebe ich eigentlich nur, wenn ich das Buch so schlecht finde, dass ich es am liebsten abbrechen würde bzw. das auch tue - aber auch hier gilt: ich breche nur Bücher ab, wenn ich sie privat lese. Rezensionsexemplare lese ich auch in so einem Fall komplett, damit ich eine fundierte Rezension schreiben kann.
Letztlich ist die Sterne-Vergabe eine ziemlich indiviuelle Sache. Ich glaube, wichtiger als die Anzahl der vergebenen Sterne ist wirklich die Rezension, die eigentliche Auseinandersetzung mit dem Buch.