Ich habe da mal nee Frage

Ich habe das Buch hier noch liegen zum Lesen, mal sehen

Hallo, die Mail von Vorablesen unten kam heute, ich habe das Buch “Niemands Töchter” sehr gerne gelesen, rezensiert und auf Plattformen geteilt und würde es auch auf Amazon rezensieren, allerdings setzt Amazon einen Einkauf von mindestens 50 Euro vorraus, damit ich eine Rezension einstellen kann. Ich würde das Buch dort gerne bewerten, aber nicht wenn ich an einen Einkauf gebunden werden. Wie sind eure Erfahrungen damit und was soll ich tun?

Liebe:r Vorableser:in,

du hast „Niemands Töchter“ als Rezensionsexemplar gewonnen. Wir hoffen, du hattest viel Spaß beim Lesen!

Heute erscheint das Buch im Handel und du kannst das Buch jetzt auf Amazon rezensieren, um dir nochmal 150 Punkte zu sichern! Amazon-Rezensionen sind besonders wichtig für Verlage und Autor*innen, um Sichtbarkeit für Bücher zu generieren. Für euren Rezensionslink zu Amazon bekommt ihr dann die 150 Punkte gutgeschrieben.

Liebe Grüße

das Vorablesen-Team

Hey, kein Grund zur Sorge. Wenn du deine Rezension und 2 Verlinkungen getätigt hast, dann hast du deine Pflicht erfüllt. Mit der Mail will dich vorablesen nur daran erinnern, dass du bei Amazon jetzt verlinken kannst, aber nicht musst. Da es hierfür 150 anstatt 100 Punkte gibt, nutzen das viele gerne. Das bleibt aber jedem selbst überlassen!

1 „Gefällt mir“

Das Problem ist bekannt und wurde hier bei Einführung des Mindesteinkaufvolumens auch heftig diskutiert. Vielleicht kannst du das hier über die Suchfunktion finden.

Es sind halt die Regeln von Amazon und die müssen wir akzeptieren. Wer eh immer mal was dort bestellt kann die Verlinkung gerne nutzen.

Nachtrag. Ich hab die Diskussion schon gefunden.

1 „Gefällt mir“

Hallo, vielen Dank für Deine Rückmeldung, ich habe immer wieder Autoren die das gerne hätten, das ich ihre Rezension auch bei Amazon einstelle. Da tut Amazon sich keinen Gefallen mit, dass sie einen Mindesteinkauf Voraussetzen. Die möchten eine Bewertung zu einem Produkt, das durch die Bewertung einen Kaufanreiz bieten soll und verhindert das dann durch ein Mindesteinkauf, widerspricht sich irgendwie. Das kann auch nicht im Interesse der Verlage sein und ist auch kein Aushängeschild für Amazon.

1 „Gefällt mir“

Hallo, seltsame Regelungen bei Amazon, dass macht sie als Verkaufsportal nicht sympathisch und kann auch nicht im Interesse der Verlage sein, sehr schade.

1 „Gefällt mir“

Ich glaube, das ist Amazon ziemlich egal, ob da irgendwelche Autoren gern eine Rezension hätten. Der Mindesteinkauf ist dafür da, dass nicht jeder einfach so rezensieren kann und das automatisiert stattfinden kann. So weit ich weiß, sind die Rezensionen auch wöchentlich nur begrenzt möglich. Ich habe mir da noch keine großen Gedanken gemacht, da ich ab und zu was kaufe und den Mindestbetrag jährlich immer schaffe.

5 „Gefällt mir“

Die Mindestkauf-Forderung ist ein Versuch, Rezensionen glaubwürdig zu halten und dafür gibt es gute Gründe, die Autoren sehr gut kennen. Wir kennen ja auch diese Bücher/Artikel, bei denen jeder Rezensent nur dieses eine Teil rezensiert hat - und sonst nichts.

Wenn du einen gekauften Artikel rezensierst, wird deine Meinung durch die Bemerkung “verifizierter Kauf” glaubwürdig. Echte Käufe werden bei amazon sowieso vorrangig weiter oben angezeigt und dein Text rutscht dadurch immer weiter nach unten.

2 „Gefällt mir“

Aber selbst diesen “verifizierten Käufen” kann man nicht immer trauen, mir sind auch schon LR begegnet, wo der Kaufpreis dann den Teilnehmern wieder erstattet wurde (ich hab da nie teilgenommen, aber es eben zB bei LB schon gesehen). Da ich bei Amazon aber prinzipiell nichs kaufe, rezensiere ich dort auch nicht. Irgendwo ist das auch seltsam: Einerseits regen sich die Verlage über das Gebaren von Amazon auf (v.a. während Corona gab es da sehr unschönes Verhalten von Amazon, als massenweise Bücher auf Kommission geordert und somit von den Verlagen in Vorleistung gedruckt wurden. Was nicht verkauft wurde, hat Amazon wieder zurückgehen lassen, und die Verlage blieben auf den Kosten sitzen, etc.), andererseits wird teilweise explizit eine Rezi bei Amazon verlangt (in manchen LR bei LB beispielsweise.).

2 „Gefällt mir“

Ja, diese Verabredung zu Geschäften mit Erstattung von Käufen habe ich auch schon beobachtet, … damit es auch ja jeder mitbekommt.

Ich halte es ja für eine Illusion, dass Leute aufgrund von Rezensionen direkt den Kaufbutton betätigen. Eher werden doch Wunsch- und Büchereilisten gefüllt, weil das Budget für Bücher ja unverändert bleibt.

Hmm, ich glaube schon, dass Rezis das Kaufverhalten beeinflussen. Natürlich hat man ein bestimmtes Budget, aber das will ja sorgfältig verplant werden (zumindest ist das bei mir so, dass ich mir Käufe sehr genau überlege). Und wenn ich mir unsicher bin, dann schaue ich schon auf die Sternwertung und die Rezis. Liegt ein Buch im Schnitt nur bei 3 - 3,5 Sternen, bin ich eher abgeneigt, es zu kaufen, bewerten es viele mit 5 Sternen, schaue ich genauer hin und lese ein paar Rezis (v.a. die kurzen, weil ich bei langen eher Angst vor Spoilern habe).

Ich bin da ganz bei Dir, Amazon ist nicht mein Kaufportal und da ich Rezensionen wichtig finde und jemand bin, der sich viel Arbeit damit macht und Rezensionen auch ehrlich sein sollten kommen wir leider nicht zusammen. Mir tut das für die Autoren sehr leid, aber wie Du schreibst wie Amazon das in Coronazeiten mit den Verlagen gemacht hat, werden die so einige Schwierigkeiten mitbringen, ob man sich damit einen Gefallen tut, wer weiß.