Das sind super Fragen! Sobald ich am Samstag die Fragen eingestellt habe und wir mit Leseabschnitt starten, dürft ihr bis Kapitel 7 die Handlung zusammenfassen, eure Meinung dazu äußern oder auch weitere Fragen stellen. Und wenn ihr noch nicht weitergelesen habt könnt ihr auch gerne Vermutungen anstellen - darauf bin ich zum Beispiel sehr gespannt
Ich werde diese Regeln am Samstag auch nochmal kurz erläutern wenn wir den ersten Leseabschnitt starten.
Zu meiner Kollegin: wenn ich mich richtig erinnere war sie in dem Jahr zweimal Brautjungfer und musste auch mindestens einen JGA organisieren… Also fast schon ein Vollzeitjob…
Ich hatte vor 1,5 Wochen die Leseprobe gelesen und so lachen müssen, über mehrere Stellen bei den witzigen Antworten und Gedanken von Lily, dass ich sofort weiterlesen wollte. Letztes Wochenende habe ich das Buch besorgt und angefangen zu lesen.
Ich finde die ehrlichen Antworten von Lily superschön. Was mir auch sehr gefallen hat, war die Atmosphäre bei der jüdischen Hochzeit in Berlin.
Hast du Bekannte, die dir davon erzählt haben oder wie bist du darauf gekommen, diese Hochzeit einzubauen und auch gerade in Berlin einzubauen?
Ich hätte mal eine Frage zum Schreibprozess an sich, weniger zum Inhalt, wenn das okay ist?
Besprichst du Ideen mit deinem Umfeld (also große wie den groben plot oder auch ganz kleine, wie zum Beispiel die Sache mit Thomas’ Party in NYC) oder schreibst du eher erst mal für dich ohne Einfluss von außen?
Es freut mich sehr, dass die gerade die Atmosphäre der jüdischen Hochzeit in Berlin gut gefallen hat. Hier ging es mir ein bisschen wie Lily und ich habe viel gegoogelt, mir YouTube Videos angesehen etc. Auf die Idee mit der jüdischen Hochzeit bin ich tatsächlich über die Serie „Nobody Wants This“ gekommen - und weil ich schon ein paar Mal in Filmen / Serien jüdische Hochzeiten gesehen hatte und ich die Stimmung da immer ganz besonders fand.
In Berlin gibt es die größte jüdische Gemeinde in Deutschland, daher habe ich die Hochzeit dann dort spielen lassen. Außerdem sollte es bewusst weg sein von München.
Ja sehr gerne könnt ihr mir auch dazu Fragen stellen
Ich bespreche meine Ideen mit niemandem, nur der Verlag und mein Mann kannten die grobe Storyline aus dem Exposé. Ich hatte auch keine Testleser, das finale Skript wurde nur einmal von meinem Mann Korrekturgelesen und ging dann direkt an meine Lektorin.
Daher freue ich mich jetzt umso mehr über die ganzen positiven Rückmeldungen
Bei Fake Date Me war es so, dass ich an einem Wettbewerb vom Ullstein Verlag teilgenommen habe. Dieser startete Ende Februar letztesn Jahres und man musste bis Ende März das Exposé sowie eine Leseprobe abgeben. Beim Exposé fasst man die gesamte Handlung des Buches auf ca. 2 Seiten zusammen, außerdem geht man auf Zielgruppe & Genre des Buches ein.
Die Grundidee für das Buch hatte ich schon Anfang des Jahres, innerhalb eines Monats habe ich dann das Exposé erstellt und die Leseprobe verfasst. Im Juni kam dann die Zusage vom Verlag und sie haben mir einen Vertrag angeboten. Den Großteil des Buches habe ich dann von Juni - Oktober geschrieben. Dabei habe ich mich an meinem geplanten Aufbau orientiert, aber während des Schreibprozesses sind mir dann auch noch sehr viele weitere Ideen gekommen und ich habe zusätzliche Szenen ergänzt.
Nach Abgabe des Manuskripts Ende Oktober wurde es von meiner Lektorin gelesen und ich habe es einige Wochen später zurückbekommen mit vielen Anmerkungen. Ich habe das Buch mit ihrem Feedback nochmal innerhalb von 2 Wochen überarbeitet (zum Glück waren es keine großen Änderungen sondern eher Optimierungen einzelner Szenen) und Anfang Dezember abgeschickt.
Meine Lektorin hat dann alles nochmal geprüft und dann ging der Text noch ins Korrektorat (Prüfung Rechtschreibung und Grammatik) und dann in die Herstellung (die machen die Formatierung des Buches).
Ja ich habe tatsächlich schon eine Idee für mein nächstes Buch und bin gerade dabei die Idee weiter auszuarbeiten. Vielleicht kann ich euch am Ende der Leserunde dazu schon etwas mehr verraten
Ganz am Anfang taucht kurz die Sendung Love Island einmal auf (in meiner Version fehlt da übrigens ein Punkt am Satzende): Bist du ein Fan der Sendung oder hat es eher dem Schreibprozess gedient, um der Geschichte einen realistischen und modernen Bezug zu verschaffen?
mega coole Fragen die hier auftauchen, einige hatte ich auch im kopf und noch interessanter sind die Antworten ich find das echt spannend und vielen lieben Dank für die tolle Runde hier. Das Buch find ich klasse und hier gibt es einen coolen Austausch was das ganze wie ich finde nochmal alles abrundet
vielleicht fallen mir auch noch ein paar fragen ein die noch nicht gestellt wurden - derweil lese ich hier still und heimlich mit
Sollte man nicht Leute einladen mit denen man sich wohlfühlt, mit denen man sein Glück teilen will? Irgendwie scheint mehr das doch sehr verbreitet zu sein, dass gerne von den Müttern ne Liste kommt wer kommen muss damit man bloß nicht sein Gesicht verliert
Was ist nur aus dem guten alten Polterabend geworden, auf dem die Post abging und die fröhlichen unkomplizierten Hochzeitsfeiern (wie hier die jüdische).
oh die kenne ich auch noch und ich hab sie als kleines Kind geliebt…das war so einfach schön und unkompliziert…aber ich glaube sowas gibts schon fast gar nicht mehr
da bin ich ganz glücklich dass ich ein dorfkind bin