Am 11. August wird die Longlist des diesjährigen Deutschen Buchpreises bekanntgegeben. Wer hat Lust, schon mal zu raten, wer dieses Jahr auf der Liste landen könnte?
Hier die Kriterien:
Die eingereichten Titel müssen
ihrer Art und Länge nach ein Roman sein
deutschsprachige Originalausgaben sein
zwischen Oktober 2025 und September 2026 erschienen sein oder erscheinen
spätestens bei Bekanntgabe der Shortlist am 8. September 2026 im Buchhandel erhältlich sein
Wer sollte dabei sein, wer ist ein heißer Kandidat und wer sollte lieber nicht auf die Liste?
Ich fange mal an. Bei der Durchsicht meiner Leseliste habe ich festgestellt, dass ich gar nicht so viele Titel mit deutscher Originalsprache gelesen habe, und mich davon noch weniger wirklich begeistert haben. Daher fällt mir heuer auf den ersten Blick kein eigener Favorit für die Liste ein.
Ich könnte mir vorstellen, dass Elena Fischer mit “Wirf einen Schatten” oder Clara Leinemann mit “Gelbe Monster” auf der Longlist landen, allerdings wünsche ich mir das nicht.
Caroline Wahl wird sich mit “1999 Meter über dem Meer” auch noch in die Nominierungsfrist quetschen und vielleicht eine Kandidatin sein. Hier muss ich gestehen, dass ich voreingenommen bin, weil sie für mich ein rotes Tuch ist und ich ihr, ohne das Buch zu kennen, keinen Listenplatz wünsche.
Bisher:
Annika Büsing - Magisch
Franziska Gänsler - Orca
Abbas Khider - Der letzte Sommer der Tauben
Peggy Mädler - Selbstregulierung des Herzens
Thea Mengeler - Öffentlicher Nahverkehr
Markus Orths - Die Enthusiasten
Abbas Khider ist für mich auch ein heißer Kandidat, er wäre auch einfach mal dran. Außerdem wünsche ich es mir für Dana Vowinckel und auch mit ihrem zweiten Roman Ruth-Maria Thomas. Katerina Poladjan hat ja schon etwas gewonnen, von daher ist sie hier vielleicht auch auf der Liste - wobei Jan Ehlert, der ja in der Jury sitzt, nicht so angetan war. Thomas und Vowinckel sind aber, glaube ich, auch nicht so sein Fall… Ist die Die Riesinnen zu konventionell?
Ich finde das Buch hat unabhängig vom Thema eine gewisse Raffinesse; der eingeschränkte und doch verräterische Blick vom Dach in die Höfe, die Symbolik der Tauben, wie es die Humorlosigkeit des Systems aufs Korn nimmt …
Davon kenne ich tatsächlich nur “Die Auster”. Fand ich gut, aber nicht preisverdächtig. “Im ersten Licht” klingt interessant, das ist bei NG leider irgendwie an mir vorbeigegangen.