Blöde Frage: schlechte Beurteilung überhaupt erwünscht?


#1

Ich frag mich gerade, ob es hier überhaupt sinnvoll bzw. erwünscht ist, meinen kritischen Eindruck zu einer Leseprobe zu posten, wenn ich das Buch nicht gewinnen will?

Da mir auffällt, das Viele IRGENDETWAS schreiben, machmal nur die Inhaltsangabe oberhalb hinein KOPIEREN, offensichtlich nur für die Gewinnchance, befürchte ich, das das hier keinen ernstzunehmenden Austausch über die vorgeschlagenen Bücher zulässt.
Es würde mich auch interessieren, worauf die Macher der Seite abzielen!?

Denn wenn eine KRITISCHE Rezension von meiner Seite hier ohnehin nicht interessiert und/oder die Verlage/Autoren nicht erreicht, dann spare ich mir diese in Zukunft.

Und schreibe nur mehr, wenn mich ein Buch soweit interessiert, dass ich es haben möchte.

Dann gibt’s hier halt nur 4 oder 5 Sterne…

will man das?

mit freundlichem Gruß -
mICHael


#2

Na ja… Der Leseeindruck (nach der Leseprobe) ist ja etwas anderes, als eine Rezension nach der Lektüre des kompletten Buches.
Ich schreibe durchaus auch 1- und 2-Sterne LE, wenn mir die Leseprobe nicht gefiel. Dann kreuze ich dazu aber idR auch an, dass ich das Buch nicht gewinnen möchte. Nur lese ich auch ausschließlich Leseproben, die mich interessieren könnten.
Es gibt leider regelmäßig eine ganze Reihe LE die so wie von dir beschrieben aussehen. Da geht es ganz offensichtlich nur um den Gewinn des Buches, denn man kann am LE schon sehen, dass nicht mal die LP gelesen wurde. Bei den Leuten kann man eigentlich nur davon ausgehen, dass sie das Buch dann genausowenig lesen werden, wenn ihnen die LP schon zu aufwändig war :wink:
Für mich macht es wenig Sinn eine LP zu lesen von einem Buch, das mir sowieso nicht gefallen wird (Frauenliteratur, Thriller, Kochbuch), nicht zuletzt deshalb, weil es unfair wäre dem Autor gegenüber, der mich ja gar nicht ansprechen wollte damit.
Insofern stimme ich dir zu:

…wobei man ja schlicht vorher nicht genau weiß, ob das Buch wirklich so ist, wie man es sich vorgestellt hat. Man kann vom Thema her begeistert sein und dann ist die LP so ernüchternd, dass man nur wenig Sterne vergeben kann. Dann ist das halt so, dass ein Buch schlechter ist als erwartet und man es dann vll. nicht mehr gewinnen will.

Die Rezensionen hingegen sollten immer ehrlich sein, auch wenn das den Verlagen und Autoren nicht gefallen mag, weil die Bewertung sehr kritisch ausfällt. Da müssen sie dann halt mit leben.


#3

Hallo Michael,
also blöd finde ich deine Frage schon mal überhaupt nicht, sondern durchaus berechtigt! Wenn man sich wöchentlich die Leseeindrücke durchliest, können einem manchmal Zweifel kommen.
Ich halte es so, dass ich mich nur für Bücher bewerbe, bei denen ich der Meinung bin, dass sie mir auch zusagen werden. Warum sollte ich etwas lesen wollen, was mich von vornherein nicht interessiert? Dazu habe ich auch gar keine Zeit!
Seit ca. 16 Monaten bin ich bei Vorablesen und meine “Reinfälle” kann ich an einer Hand abzählen. Ich kann sie auch benennen. Das war das ebook “Fremder” von Moa Graven und "Nenne 3 Hochkulturen: Römer, Ägypter, Imker (neue witzige Schülerantworten). Beides war nicht nach meinem Lesegeschmack und das habe ich in den Rezensionen auch kundgetan. Weil ich vorher genau abwäge, wofür ich mich bewerbe, sind die meisten meiner Rezensionen auch mit vier und fünf Sternen bewertet. Drei Sterne ist die Ausnahme.

Ich halte es also genauso wie cracklinrosie:

Schlechte Beurteilung überhaupt erwünscht? so fragst du. Ich würde es anders formulieren: Es ist eine ehrliche Beurteilung erwünscht, wobei die auch mal schlecht ausfallen kann. Keiner kann vorher wissen, wie eine Geschichte sich entwickelt. Ja, und wenn es mir nicht gefallen sollte, dann schreibe und begründe ich das auch.
Da du, wie ich gesehen habe, noch nicht lange Mitglied bei Vorab bist, wünsche ich dir, dass du noch ganz viel Gefallen an Büchern hier findest.
Liebe Grüße von Hennie


#4

Auf jeden Fall! Das ist auch immer mein Motto.
Klar fällt mir so eine direkte schlechte Bewertung schwerer, wie ein Buch, dass ich einfach so ohne direkten Bezug lese. Aber ehrlich sollte so eine Rezension immer sein - auch wenn sie mal kritisch ausfällt.


#5

Lieber Michael,

wir freuen uns über Deinen ehrlichen Leseeindruck, genauso wie über Deine ehrliche Rezension. Wenn beides mal kritischer ausfallen sollte, ist das selbstverständlich nicht schlimm - vor allem, wenn Du begründen kannst, weshalb Dir eine Leseprobe und/oder das Buch nicht gefallen haben. Verlage und Autoren interessieren durchaus auch kritischere Meinungen! Und sollte Dir eine Leseprobe nicht zusagen, so kannst Du durchaus einen Leseeindruck schreiben und mit 1 oder 2 Sternen bewerten - die Möglichkeit, anzugeben, dass Du hierbei nicht an der Verlosung teilnehmen möchtest, gibt es ja und diese darf auch genutzt werden. :slight_smile:

Meistens ist es ja auch so, dass viele vorableserInnen nur die Leseproben zu den Büchern lesen, die sie auch interessieren & einen Leseeindruck zu Büchern schreiben, die sie gewinnen möchten - da sind dann automatisch mehr 4- und 5-Sterne Leseeindrücke dabei, als mit 1,2 oder 3 Sternen.

Herzliche Grüße,
das vorablesen-Team


#6

Mir ist immer wichtig, dass ich ehrlich bin. Und wenn ich eine Leseprobe lese, dann ja, weil mich das Buch aus irgendwelchen Gründen angesprochen hat. Wenn es dann ein Reinfall ist, schreibe ich das auch, begründe es und gut ist. War kürzlich gerade bei RUNAWAY so. Fürchterliche Leseprobe!

Bei Rezensionen - gleich ob zu einem (hier oder anderswo) gewonnenen oder gekauften Buch - schreibe ich auch immer meine ehrliche Meinung. Ich schreibe die Rezension ja nicht für den Verlag oder den Autoren, sondern für die künftigen Leser des Buches. Wenn es toll ist, ist das super, aber wenn ich das Buch nicht mochte, dann sag ich das auch. Aber immer begründe ich mein Urteil auch, soweit das in Worte zu fassen geht.

Natürlich ist die Trefferquote von guten Rezensionen schon deshalb höher, weil man durch die Leseprobe ja weiß, ob das Buch einem liegen könnte. Zumindest ich bewerbe mich nur bei Büchern, die mir auch nach der Leseprobe noch versprechen, mir zu gefallen. Dennoch liegt man da mal falsch (war bei mir bei “Das Buch der Spiegel” so), aber meist gewinnt man doch tatsächlich Bücher, die einem gut genug für vier oder fünf Sterne gefallen.

Würde ich mich auf historische Romane bewerben, wäre das Risiko größer, dass ich das Buch schlechter bewerte - das ist einfach nicht (oder nur in ganz seltenen Ausnahmen) mein Genre.

Lange Rede, kurzer Sinn: ich habe bei einem Buch, das ich von einem Verlag erhielt, eine sehr schlechte Wertung geben müssen, weil es mich trotz Leseprobe total enttäuscht hatte. Ich habe meiner Ansprechpartnerin gesagt, dass ich nicht “schönreden” kann und ehrlich bleibe, auch wenn ich schon verstehe, dass sie enttäuscht sein wird. Doch siehe da: sie war nicht enttäuscht, fand es sogar auch wichtig, dass das Buch auch mal kritische Rezensionen bekommt und war ehrlich betrübt, dass ich keine schöne Lesezeit hatte. Ich bekam ein anderes Buch angeboten und dieses fand ich dann tatsächlich einfach sooooo toll und entsprechend fiel meine Rezension aus. Die Ansprechpartnerin freute sich ehrlich, dass dieses Buch quasi die “verlorene Lesezeit” wieder wettgemacht hat. Verlage reagieren also nicht negativ auf negative Rezensionen, wenn man begründen kann, warum man das Buch daneben fand.

Und dabei habe ich noch nicht einmal einen Blog.


#7

Bei den Leseeindrücken sehe ich es auch so, dass eben viele nur einen schreiben, wenn ihnen die Leseprobe auch gefallen hat. Schöner wäre bei der Bücherübersicht, wenn nach der Verlosung oder Veröffentlichung bei den Sternen nicht die Sterne der Leseeindrücke stehen würden, sondern die Sterne der Rezensionen. Das ist doch viel interessanter als so wie es jetzt dargestellt wird, finde ich.

Aber schlechte Beurteilungen sind auf jeden Fall kein Hindernis um hier mitzumachen. Bei mir gibt es ganz selten mal 5 Sterne und ich habe gerade mal meine Rezensionen durchgeschaut, das ist echt bunt gemischt von 1 bis 5.
Und meine Meinung ist, dass 5 Sternebewertungen selten durchgelesen werden. Ich lese auf jeden Fall immer eher die kritischen als die Lobeshymnen.


#8

Ich lese praktisch alle Leseproben in meinem Lieblingsgenre Krimi und Thriller.Meist gefällt mir was ich lese und manchmal überhaupt nicht.Bei letzterem ist es meist der Schreibstil der nicht zusagt.Und wenn ich die LP schon gelesen habe schreibe ich auch mal einen negativen LE.Und kreuze dann an , dass ich kein Buch gewinnen möchte.Ich finde es grundsätzlich für Autoren und Verlage bereichernd wenn sie lesen können was nicht zusagt und nicht nur positive LE


#9

Du hast gerade ‘Fremder’ von Moa Graven angesprochen. Mir ging es mit ‘Der lezte Tanz’ gleiche Autorin auch so. Und entsprechend habe ich es dann auch bewertet. Da nehme ich kein Blatt vor den Mund. Mir hat damals auch Die Schneelöwin von Camilla Läckberg nicht so sonderlich gefallen, und das hat sich in meiner Rezi niedergeschlagen. Ich habe kein Problem damit, wenige Sterne zu vergeben, wenn es nun mal meine Meinung ist.


#10

Liebes Wortschätzchen,
Du sprichst mir aus dem Herzen!
Auch ich habe diese fürchterliche Leseprobe von RUNAWAY gelesen.
Auch alles andere, was Du geschrieben hast. kann ich voll und ganz unterschreiben.


#11

Bin gerade erst heimgekommen und habe eure Meldungen gelesen, was soll ich noch schreiben? Ich kann Euch allen nur voll und ganz zustimmen, ich sende nur Leseeindrücke für Bücher die mir gefallen, manchmal werden meine Erwartungen noch übertroffen, dann schreibe ich eine Rezension voller Begeisterung, wenn ich enttäuscht bin, nehme ich kein Blatt vor den Mund dann gibt es eben nur einen oder zwei Sterne, wie kürzlich beim Buch “der Brief”.
Wenn ich den Eindruck habe, dass bei einem Leseindruck die Leseprobe und bei einer Rezi das Buch nicht gelesen wurde, bin ich so frei und melde das dem Team. Eine schlechte Bewertung die begründet wird, ist natürlich OK. :wink:


#12

Schade, dass euch die Leseprobe nicht gefallen hat. Es stimmt, der Anfang war etwas holprig, aber dann wurde es ziemlich spannend. Ich habe das Buch schon gelesen und es hat mir echt gut gefallen!


#13

Ehrlich gesagt, kann ich mir nicht vorstellen, dass mir das Buch doch gefallen hätte! Dazu war die LP nicht nur zu holprig, nein ich fand sie grauenhaft!


#14

Hallo, und vielen Dank für all die Reaktionen und die rege Teilnahme an einer Diskussion, die ich so gar nicht anzetteln wollte! :upside_down_face:

Hab mich vielleicht nicht genügend bemüht, klar und präzise auszudrücken was mich wirklich beschäftigt.

Ich bin ziemlich überrascht.

positiv.
Hab mir eigentlich höchstens eine Reaktion von vorablesen.de erhofft - wenn denn überhaupt.

deshalb auch “blöde Frage” im Titel - ein bewusst provokanter Anreisser, um nicht übersehen zu werden :hugs:

Nun bin auch beruhigt.
Dass sich hier doch Leser finden.
Die ihre Eindrücke ausdrücken können, was zu sagen haben.

Denn so nett die Möglichkeit ist, hier etwas zu gewinnen:
Sicher niemand, der hier geantwortet hat, aber durch die Komiker, die hier Inhaltsangaben als LE posten, rein um schnell IRGENDETWAS gratis zu bekommen, das sie gar nicht interessiert - zum Weiterverkauf? - wird die Plattform ziemlich entwertet!

Ich war verwirrt und neugierig, hab nachgeschlagen:

“vorablesen wird betrieben von der Readers First GmbH, einem Tochterunternehmen der Bonnier Verlagsgruppe”

Gut, also kein Marktstandl mit wirren Amateuren/Hippies als Betreibern (gibt’s ja zu Hauf’) sondern eine richtige Firma mit Angestellten etc.
Dahinter ein grosses schwedisches Verlagshaus.

hm.

Die müssen doch irgendwas für ihren Aufwand zurückbekommen. Das ist Wirtschaft und auch gut so.

Da können doch nur unsere LE und Rezensionen -auch die kritischen! - von Wert sein, und auch natürlich dass möglichst positive rundum verlinkt werden.
Es ist ja, und das meine ich wie ich es schreibe, von grossem Wert für die Allgemeinheit, dass möglichst viel Bücher verkauft und GELESEN weden.
Lesen bildet nun mal.
Immer.

Aber wie passen die blöden Inhaltsangaben -Kopierer hier hinein?
Gar nicht.
Eben.

Also werft sie raus!
Gerne mit meiner Mithilfe, mittel spambutton unterhalb jedes LE.

Denn ich finde diese Plattform hier gut und sinnvoll.

Vielleicht würde sie auch ohne Gratisbücher funktionieren?

Ja, sorry! :wink:
Ich kann mir Bücher auch kaufen.
Wenn ich sie nicht direkt von Autoren/Verlagen bekomm :sunglasses:

  • oder nur mit ebooks, das wär dann für die Weiterverkäufer uninteressant.
    Ich kann mir ein Leben ohne ebook reader sowieso nicht mehr vorstellen - wir mussten vor ein paar Jahren in ein Haus übersiedeln, weil in der Wohnung kein Platz mehr für unsere Bücher war :slight_smile:

Und - Ihr Lieben!

  • ich hab gesehen, dass man sich vom Buchgewinn ausnehmen kann :grin:

Danke und
LG, mICHael


#15

hm, ja natürlich schaue ich auch nur in Leseproben, die mich interessieren KÖNNTEN.
Aber ich bin bei meinen ersten Streifzügen hier schon auf soviel SCHLECHTES gestossen - jenseits von Geschmack und persönlichen Vorlieben - z.B. hier erwähnte Moa Graven; wenn ich mir den Aufwand antue einen ehrlichen und detailliert begründeten LE mit 1 oder 2 Sternleins zu verfassen, und der rutscht dann nach hinten…

Es wäre einfach sinnvoll, eine anwählbare Sortierung zu implementieren, wie auch bei den meisten webshops vorhanden. Amazon etc.

Vermutlich bin ich nicht die Norm, aber bei der Suche nach dem richtigen Artikel/Buch hat es sich für mich als enorm effizient erwiesen, zuerst in die 1-3 * Rezensionen zu blicken.
Wenn sich hier mehrere intelligente statements finden, ist es wohl nichts für mich :slight_smile:

mit freundlichem Gruß -
mICHael wERNER


#16

Ja, da teilen wir eine Vorliebe :hugs:

lG mICHael


#17

Wie!?
möglichst ohne Umstände…?
finde ich gut, würde ich auch, aber werden die auch gelöscht und geblockt?
DAS wäre es! :slight_smile:

Danke
lG
mICHael


#18

Ganz einfach, ich schreibe ein PN an das Team mit der Bitte sich diese oder jene Rezi, bzw den Leseeindruck mal anzusehen.
Umgehend kommt meist eine Meldung, dass das überprüft wird.
Bei dieser Flut von LE und Rezis können die selbst gar nicht hinterherkommen, das ist unmöglich das alles zu prüfen.
Ich hab da auch keine Bedenken, zu Petzen!
Kommt letztendlich, doch allen seriösen Rezensenten zugute! :blush:


#19

Ich verstehe schon, was Du meinst.

Diese Diskussion kommt immer wieder mal hoch.

Also - ich gehe davo aus, dass das Team schon weiß, was es macht.

Abstauber gibt es immer und überall, aber hier kann man tatsächlich auch gesperrt werden.
Ob die Ein-Satz-Leseeindrücke gewinnen, weißt Du doch gar nicht.

Die Seite hat gerade 9. Geburtstag gefeiert. Es gibt sooooo viele tolle Bücher pro Woche. Ich bin mir ziemlich sicher, wenn es sich in dieser Zeit nicht klar herauskristallisert hätte, dass das Prinzip klappt und das Team gute Arbeit leistet, würden die Verlage keine Bücher mehr zur Verfügung stellen.


#20

Bei den LE ist aber immer alles in Reihenfolge des Eingangs. Da wird auch nicht aussortiert im Sinne von: Die wenigen Sterne nach hinten (wir sind hier ja nicht bei Thalia…). Bei den LE finde ich das überhaupt nicht kritisch. Bei den Rezis fände ich eine Anwählbarkeit nach Sternen durchaus auch wünschenswert, aber ich kann auch mit der hier vorhandenen Sortierung nach Eingang leben.

Die Sache mit den grottigen LE und auch Rezis ist ein bekanntes Problem und ich wäre auch dafür, wesentlich früher raus zu werfen. Sonst ist der einzige Effekt der Ermahnung von Oben, dass sich die Leute mehr Mühe geben zu betuppen damit man nichts mehr nachweisen kann.
Hier ist vermutlich der beste Weg, auffallende User per pn zu melden. Obwohl ich selbstverständlich auch davon ausgehe, dass das Team ganz sicher weiß, was es tut und ich gehe davon aus, dass du ebenfalls davon ausgehst (wie die allermeisten User hier auch).
Es fehlt schlicht die Personaldecke um alle LE und Rezis zu lesen und auch u. U. abzugleichen. Mir sind schon Leute aufgefallen, die mit 2-Satz LE Bücher gewonnen haben (zumindest haben sie sie hinterher rezensiert) und deren Rezis kaum aussagekräftiger waren als die LE. Und nicht nur bei einer sondern bei 4 von 5. Man konnte ganz gut sehen, welche Bücher vermutlich tatsächlich gelesen wurden und welche nur sehr frei rezensiert wurden mithilfe der Buchbeschreibung und einigen nichtssagenden Sätzen die auf jedes Buch passen könnten.
Genau wie es immer wieder Leute gibt, die einfach immer denselben Text bei den LE schreiben. Oder am allerschlimmsten: Leute, die die Rezensionen anderer kopieren. Wo es etwas zu gewinnen oder verdienen gibt, da gibt es auch ganz flott Leute, die das System ausnutzen. Der Mensch ist halt leider so! :frowning: