BAND 2 | bis Kapitel 20 und 26

BAND 2 | bis Kapitel 20

Anfangs graute es mir vor der Überfahrt nach Cherbourg. Die Geschichte würde gewissermassen stillstehen. Wie sollte ich diese lange Zeit beschreibend überbrücken, ohne mich in wenig relevantem Geplänkel zu verlieren? Doch letztlich wurden die 18 Seiten der Überfahrt zu einem kleinen Highlight für mich – die Nuancen, die Begegnungen, die Gespräche und auch das Ungesagte. All die Puzzelteile werden noch wichtig. Aber drehen wir zuerst noch weiter zurück.

  • Hast du die Verfolgungsjagd kommen sehen?

  • Kannst du Linya in die Geschichte einbeziehen, obschon sie separat läuft? Wie geht es dir mit diesen Einschüben?

  • Wenn du könntest, welchen Ratschlag würdest du Tammy und Isaac geben

  • Vielleicht auch ein Moment, sich mal Gedanken über Kim und Linya zu machen, drüben, im Protagonisten-Thema.

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BAND 2 | bis Kapitel 26

Die Verfolger sind weg, dafür drückt das bisherige Leben wieder durch.

  • Kannst du Kim ihren Schabernack auf Isaacs Kosten verzeihen?

  • Wie hast du mit Tammy ihre Rückkehr zu Grummelbär erlebt?

  • Hast du geahnt, dass Tammy auf diese Art unter ihrer Mutter leidet?

  • Eine kurze Umfrage noch für euch.

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Was denkst du, verfolgt die Gruppe den echten Eliot? Oder verlieren sie sich in einer Wunschvorstellung?

  • Es ist vermutlich Eliot.
  • Es ist eher nicht Eliot.
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Die Verfolgungsjagd hat mich tatsächlich überrascht. :eyes::fire: Ich hatte zwar das Gefühl, dass sich etwas zusammenbraut, aber dass es so schnell und so direkt eskaliert, habe ich nicht kommen sehen. Genau solche Momente liebe ich, weil sie zeigen, dass die Gefahr eben nicht nur im Hintergrund lauert, sondern plötzlich ganz real wird.

Mit Linyas Kapiteln komme ich überraschend gut zurecht. Anfangs dachte ich, dass mich die Perspektivwechsel vielleicht etwas aus dem Lesefluss reißen könnten, aber inzwischen sehe ich sie eher als zusätzliche Puzzleteile. :puzzle_piece::sparkles: Man merkt, dass ihre Geschichte wichtig ist, auch wenn man noch längst nicht alle Zusammenhänge kennt. Gerade dieses langsame Enthüllen macht für mich einen großen Teil der Spannung aus.

Wenn ich Tammy und Isaac einen Rat geben dürfte, dann vermutlich: Redet mehr miteinander und macht weniger Annahmen füreinander. :sob::broken_heart: Oft habe ich das Gefühl, dass beide eigentlich dasselbe wollen, aber unterschiedliche Wege wählen und sich dadurch gegenseitig das Leben schwer machen. Tammy könnte manchmal etwas geduldiger sein, Isaac etwas mutiger.

Die Überfahrt nach Cherbourg war für mich übrigens viel interessanter als erwartet. Gerade die ruhigen Momente, die Gespräche und die kleinen Beobachtungen haben sich beim Lesen wichtig angefühlt. Nicht wie Füllmaterial, sondern wie diese scheinbar unauffälligen Szenen, die später plötzlich eine viel größere Bedeutung bekommen. :ocean::sparkles:

Kim macht es mir momentan nicht leicht. :sweat_smile: Einerseits musste ich über manche Aktionen schmunzeln, andererseits tat mir Isaac stellenweise wirklich leid. Ich glaube nicht, dass ihre Absichten grundsätzlich böse sind, aber manchmal überschreitet sie Grenzen, ohne darüber nachzudenken, was das bei anderen auslöst.

Besonders berührt hat mich Tammys Rückkehr zu Grummelbär. :sparkling_heart: Das waren für mich einige der emotionalsten Seiten bisher. Man spürt, wie viel zwischen den Zeilen steckt und wie wichtig diese Verbindung für Tammy eigentlich ist.

Und ihre Mutter… :broken_heart: Ehrlich gesagt hatte ich schon das Gefühl, dass dort etwas nicht stimmt und Tammy mehr belastet, als sie offen zeigt. Aber wie tief diese Wunden tatsächlich sitzen, hat mich trotzdem getroffen. Das erklärt vieles an ihrer Unsicherheit, ihrem Drang, sich beweisen zu müssen, und warum manche Dinge sie stärker treffen als andere.

Zu Eliot tendiere ich momentan tatsächlich zu:
:nazar_amulet: Es ist vermutlich Eliot.

Vielleicht irre ich mich komplett, aber irgendetwas in mir glaubt noch nicht, dass die Gruppe einer reinen Wunschvorstellung hinterherläuft. Dafür gibt es inzwischen zu viele Hinweise. Die Frage ist für mich eher: Wenn es Eliot ist, ist er noch derselbe Eliot, nach dem alle suchen? :eyes::fire:

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Die Verfolgungsjagd habe ich so nicht kommen sehen, da der Vorfall mit der Polizei ja schon etwas zurücklag. Aber als sie ihre Namen genannt haben, habe ich schon geahnt, dass etwas kommt.

Ich finde Linya ist gut eingebettet. Sie läuft ja eigentlich fast wie Svea, aber eben noch mit ihren eigenen Hintergrundinformationen. Ich hoffe sie kann ihre soziale Angst überwinden, eventuell über das Spiegeln der Fähigkeiten?

Tammy und Isaac würde ich einfach Mal in einen Raum sperren und sich ausreden lassen. Ich finde Tammy ist sehr streng mit Isaac, auch wenn er oft abblockt, muss er ja Einiges verarbeiten.

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Ich finde nicht, dass es bei Kim etwas zu verzeihen gibt. Sie verstrickt sich einfach in ihren Vorstellungen und am Ende war es ja super lustig für Alle. Ich glaube mittlerweile hat sogar Isaac sie irgendwie ins Herz geschlossen.

Die Rückkehr zu Grummelbär und ihre Offenheit über ihre Mutter habe ich als wichtigen Schritt für Tammy erlebt. Ich glaube sie kann das nun teilweise hinter sich lassen und hat mehr Raum sie selbst zu sein. Dennoch bin ich neugierig, was sie am Ende machen wird? Ein Zurück scheint im Moment ja sehr unwahrscheinlich.

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Eine interessante Person und gibt der Geschichte einen neuen Input. Die Einschübe fand ich spannend.

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Könnt ihr bitte auch mal normal miteinander reden? Dieses ständige Angemecker nervt ein bisschen.

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Die Verfolgungsjagd habe ich nicht kommen sehen und hat mich ein wenig überrascht. Ich habe gespürt, dass da was kommt, aber habe nicht damit gerechnet.

Die Kapitel von Linya haben mich zuerst rausgehauen, weil ich mich an sowas erst gewöhnen muss. Einbeziehen in die Geschichte kann ich sie noch nicht, für mich läuft noch seperat.

Einen Ratschlag an Isaac und Tammy: Redet miteinander offen und ehrlich.

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Ich bin jetzt zwar schon über Kapitel 20 hinaus, aber dennoch meine gedanken.

  • Die Verfolgungsjagd an sich habe ich nicht kommen sehen, dennoch war mir klar dass die Verwendung ihrer Klarnamen Folgen haben würde und sie dadurch aufgespürt werden könnten.
  • Linya empfinde ich als komplett spannend, gerade diese Parallelen Einschübe halten die Geschichte auf einer zweiten Spannungsebene und sorgen für nützliches Hintergrundwissen. Zumal diese Abschnitte durch ihre meist kurze Dauer etwas frische in den Hauptstrang der Handlung bringen.
  • Besteht euch endlich euer verliebt sein ein, auch euch selbst gegenüber und dann kommt miteinander klar. Isaac sollte sich mehr öffnen und Tammy sollte auch mal einfach nur neben Isaac schweigen können.

Gerade auf der Fähre wäre zum schweigend nebeneinander sitzen wunderbar Zeit gewesen, einfach da sein. Aber das fällt Tammy wohl einfach zu schwer.

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Absolut! Einfach mal normal miteinander Gedanken und Gefühle austauschen.

Finde ich auch. Ob die Geschichte es “gebraucht” hätte weiß ich gar nicht, aber es hat noch einmal etwas frisches in Band 2 gebracht.

Das ist finde ich eine gute Idee!

Finde ich auch. Linya ist total spannend. Anfangs war ich verwirrt, aber dadurch kommt Spannung auf, abseits der Verfolgungsjagd. Mittlerweile sind ihre meine liebsten Kapitel.

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Alle beide Abschnitte:

Ich hab die Verfolgungsjagd nicht kommen sehen, aber sie passt gut, weil die Gegner nicht einfach so weg sind und man eine Verbindung zum Geschehen im ersten Band hat. Die Fahrt bringt Action in die Geschichte, die bezüglich des Scharonns momentan nicht da ist (bis jetzt, wo der blaue Ball auftauchte). Bei der Verfolgungsjagd fand ich es komisch, dass Lucas mit Svea telefoniert und seinen Standort freigegeben hat, aber später alle anderen auch. Dabei sitzen sie doch im gleichen Auto. Das war echt cool, wie Linya ihrer beider Panik mit ihrer Podcast/Navi-Stimme beruhigt hat.

Linya ist ja gar nicht so separat, finde ich. Anfangs war es für mich sehr verwirrend, weil sie eher mit Eliot und Ellen zusammenhing, aber sie ist Teil des Scharonns und es ist spannend, was sie alles darüber weiß und dass sie so zurückgezogen lebt. Sie ist Teil der Geschichte und Teil der Gruppe. Da schlagen die Kapitel von Eliot mehr aus der Reihe, weil es sich auf die Vergangenheit bezieht.

Ich frage mich ja, was mit Kim los ist. Sie agiert oft wie ein kleines ungezogenes Kind und ich vermute, dass sie behindert ist. So erkläre ich es mir zumindest, wenn sie mich mal nervt :smiley: Wenn sie so ist, wie ich vermute, dann ist verzeihen ein schwieriges Wort, weil sie nun mal so ist, wie sie ist und das muss man akzeptieren.

Tammys Rückkehr zu Grummelbär habe ich eigentlich gar nicht so besonders erlebt. Aber der Moment, ab dem ihr klar wird, dass die Sozialfrau nicht locker lässt und sie in ein Heim schickt, wurde dann sehr intensiv. Im ersten Band kommt Tammy gegenüber ihrer Mutter eher gleichgültig rüber, aber hier merkt man, wie traurig sie ist, weil ihre Mutter sie zwar liebt, aber ihre Drogensucht alles verschlingt. Und ja, im ersten Band konnte ich schon gut rauslesen, dass sie so unter ihrer Mutter leidet. Tammy muss in so jungen Jahren ihr Leben und den Haushalt selber schmeißen. Es wurde im ersten Teil ja auch angedeutet, dass eher Tammy sich um ihre Mutter kümmert, als umgekehrt. Ich finde es schön, dass sie sich den anderen geöffnet hat und diese einfach für sie da waren und gruppengekuschelt haben.

Das Wort „verunmöglichte“ gibt’s sogar. Wieder was gelernt :smiley:

Es geht ja spannend weiter …

Leicht verliert man beim Lesen aus den Augen, dass es sich um Minderjährige handelt. Die Irritationen, die die beschriebenen Handlungen bei mir hervorrufen, lassen sich dann aber mit der Erinnerung daran gut wieder einfangen.

Die Verfolgungsjagd war spannend. Irgendwie war klar, dass die “bösen Buben” nicht locker lassen werden. Ich freue mich daher auf weitere Jagden.

In diesem Zusammenhang zeigte sich wieder, dass die Gruppe ohne Svea und Lukas aufgeschmissen wäre.

Linya kann ich noch nicht einschätzen, hoffe aber, dass sie noch zu den anderen 4 stoßen wird.

Ich denke weiterhin, dass Kim eine zentrale Rolle in dieser Geschichte spielt, auch wenn mir ihr Verhalten immer mehr auf die Nerven geht. Aber auch das ist nur die Sicht einer (schon lange) Erwachsenen.

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