Band 1 - Abschnitt 1
Seitenzahlen sind bei ebooks immer so eine Sache, weil jeder ereader/App es anders anzeigt… S. 93 geht bei mir ungefähr bis Eliots Kapitel vor Kapitel 14.
Ich kann beide Protagonisten gut verstehen. Tammy hat eine Mutter, die sich nicht um sie kümmert und ganz im Gegenteil noch ihre Hilfe fürs tägliche Leben braucht. Und in ihrer Clique hat sie auch keine sehr enge Beziehung, finde ich. Tammy hat für viele Leute in ihrem Leben einen Spitznamen, das zeigt ihre Distanz zu den Personen nochmal mehr. Sahara (ich lese immer Sarah
) scheint aber sehr nett und empathisch zu sein. Sie kauft Tammy sogar den Flug nach London, weil sie ihr vertraut. Ich wünschte, Tammy würde ihr mehr anvertrauen und eine engere Freundschaft zu ihr aufbauen. Sie ist doch recht einsam. Deswegen stürzt sie sich bestimmt auch so in die Sache mit der Telepathie und dem Flammenauge. Ein Abenteuer, wie sie sagt, wohl auch etwas, das ihr sehr viel bedeutet, wo sie sonst so wenig hat. Ich finde es spannend, wie sie sich in die Suche hängt. Dass sie sogar den Flug von Sahara annimmt, um Isaac zu verfolgen und nicht weiß, wie sie das Geld zurückzahlen will…
Isaac sperrt sich, kann ich auch gut nachvollziehen. Er ist auch wenig liebevoll aufgewachsen und hat wohl viel Druck und Probleme mit seinen Eltern, weil er der brave Goldjunge von der Goldküste sein soll. Dass sein älterer Bruder “humanitäre Hilfe in Afrika leistet” hat mich erschreckt. Bin gespannt, welche Rolle er noch spielt.
Und ich hoffe sehr, dass Tammy Bendix wirklich helfen kann. Seine Kapitel sind wirklich sehr eindrücklich und emotional. Wer weiß, in welchem Eckchen der Erde er wohnt. Jetzt bin ich erstmal gespannt auf “Weirdy”, ich glaube, das wird eher spaßig als weird
Ach ja, als Tammy und Isaac nach London geflogen sind und ihre Heimatstadt erwähnt haben, habe ich Sevenau gegoogelt, aber es spuckt mir Sevenum in Holland aus. Ist es das?
Ich fand die Szene so witzig, als Bendix an die Stimme denkt, die er oft hört (also Tammy) “Eine Tierpflegerin, stellte er sich vor, denn sie sprach oft von Bambus und Bären” 
Die Formulierung “Er nahm den Schreiber entgegen” in Kapitel 7 fand ich seltsam. Sagen die Jugendlichen heutzutage nicht mehr Stift?