Bei uns hat es heute Pirrlliepausen und es ist sehr glatt ![]()
Gab es die auch ohne mottenzerfressen und stinkend, wir haben mal einen bei einer Tante im Keller gefunden, der Muff war doch eigentlich nur ein Accessoire bei gehobenen Damen.
Oh, hie, ein Freund hat einmal für seinen Freund des Anrufbeantworter besprochen, also spaßig, da hat dann mal jemand wichtiges angrufen, der fand das nicht gut. Er hat gesagt, wenn ihr euren Kindergarten da beendet habt, rufen sie mich bitte zurück.
Ach du je, der war offenbar völlig humorbefreit. Ich freue mich immer, wenn ein AB mal nicht nach 08/15 besprochen ist.
Mir ist heute beim Putzen plötzlich das uralte Wort „Hagestolz“ in den Sinn gekommen (fragt nicht, warum, ich habe keine Ahnung.). Kennt das hier auch noch jemand?
Kennen schon, aber nie benutzt.
Ich hab es auch noch nie benutzt, darum wundere ich mich ja, dass es heute plötzlich in meinem Kopf war ![]()
Ja, man wundert sich manchmal, was sich das Gehirn so einfallen lässt ![]()
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Hagestolz kannte ich bisher nicht, ist was?
Bei uns ist Schnee und Glätte, es gehört hier nicht ganz hin, aber ich liebe diesen Spruch.
„Frühling ist dann, wenn die Seele wieder bunt denkt.“ ![]()
Heute mal eine Bauernregel zum Winter
„Klirrt im Januar Eis und Schnee, gibt es zur Ernte viel Korn und Klee.“ – Ein kalter, verschneiter Januar verspricht eine gute Ernte.
Muffs gibt es auch heute noch, vor allem natürlich als modisches Accessoire. Ich kann mit Handschuhen nicht gut greifen, mache es lieber mit “nackten” Händen, von daher könnte ich es mir schon vorstellen. Ist nur fürs Radfahren etwas unpraktisch ![]()
Den Ausdruck kenne ich auch, benutzen würde ich ihn im Zweifel nicht, weil ihn eben nur ein paar Leute kennen.
Ich meine, der Ausdruck bezeichnet einen Junggesellen, solche Männer werden ja im Alter mitunter etwas speziell - genau das trifft es für mich.
Bei uns gibt es noch das Wort Oheim, ein nicht verheirateter Onkel, der mit im Hause wohnt u. dafür auf dem Hof arbeitet, das Gegenteil für Frauen wäre Mauernblümchen, Jungfer, Fräulein. Wir hatten eine Lehrerin, die immer noch mit Fräulein angesprochen werden wollte.
Ein Mauerblümchen kenne ich etwas anders. Ich verstehe darunter eine Frau, die sehr unscheinbar ist, schüchtern, wenig aus sich macht, ganz egal, ob verheiratet oder ledig.
Und ja, Hagestolz ist ein Juggeselle, meist etwas älteren Baujahres.
Gestern habe ich den Begriff “Halbstarke” verwendet, und dabei fiel mir auf, dass der auch schon lange nicht mehr gebräuchlich ist.
Halbstark ja, ich denke manchmal ich benötige dringend ein Update um mich moderner auszudrücken
, aber ich liebe solche “alten” Wörter
Gibt es das Wort Checker noch? Checker: Umgangssprachlich jemand der cool ist uns angeblich alles gut weiß
oder
Dämel: Dummkopf, alberner Kerl
Eckel Paket: unangenehmer Mensch
Einfallspinsel: schlechter Geist, wenig Einfälle
Flitzpipe: Ein Mensch, der nicht erst genommen wird
Hallodri: unzuverlässiger und lebenslustiger Mensch
Checker ist schon noch gebräuchlich, denke ich. Den Einfaltspinsel (mit t statt l) kenne ich auch noch, nutzt die Jugend aber eher nicht mehr, ebenso Hallodri. Letzteres sage ich öfters mal. Flitzpipe oder Dämel ist bei uns Bayern sowieso ungebräuchlich, da haben wir andere Begriffe.
Oheim kenne ich nur als Verwandschaftsgrad für den Onkel mütterlicherseits ohne Aussage über den Heiratszustand, Jungfer ist eine junge, unverheiratete Frau. Die Frau/Tante, die unverheiratet mit im Hausalt lebt, ist eine alte Jungfer. In “Spiegelland” wird sie “die Tante” genannt. Das kenne ich auch so, wenn jeder weiß, wer gemeint ist.
Checker wäre das Gscheithaferl - ist das automatisch immer weiblich?
Nein, Gscheidhaferl (bayerisch) oder Gscheiderle (schwäbisch) ist geschlechtsneutral.
Die unverheirateten oder spät heiratenden Onkel waren in meiner Familiengeschichte durchaus angesehen, wenn sie kluge Entscheidungen fällten, die das Gewohnte in Frage stellten. Als Erster auswandern und die Tickets für die Geschwister zusammensparen oder dem Vater widersprechen und eine von den Eltern eingefädelte Ehe ablehnen …